The Motley Fool
Werbung

Die zwei Gründe, warum ich keine einzige DAX-Aktie besitze

Foto: The Motley Fool, Matt Koppenheffer

Ich besitze keine BMW-Aktien, ich besitze auch keine Siemens-Aktien – wie dir die Überschrift bereits verrät besitze ich überhaupt keine DAX-Aktien.

Das heißt keineswegs, dass ich etwas gegen BMW oder Siemens habe. Ich finde, es gibt jede Menge großartige DAX-Unternehmen. Aus zwei Gründen bevorzuge ich es aber, mich gar nicht erst näher mit den Aktien der 30 wichtigsten börsennotierten Unternehmen Deutschlands zu beschäftigen. Meine Gründe könnten auch für dich relevant sein.

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

1. Größe ist ein Klotz am Bein

Jedes DAX-Unternehmen könnte in Zukunft wachsen. Auch könnte dich der Aktienkurs eines jeden DAX-Unternehmens unter den richtigen Umständen mit einer guten Rendite belohnen. Mein Problem ist bloß, dass ich mir bei den meisten DAX-Unternehmen nur schwer vorstellen kann, dass sie noch um ein Vielfaches größer als heute werden. Wachstum halte ich für möglich, aber wirklich überdurchschnittliches Wachstum über Jahrzehnte würde ich nicht unbedingt erwarten.

Wenn der am Börsenwert gemessene größte Konzern Deutschlands SAP sich im Wert verfünffachen würde, wäre er ungefähr so groß wie der Google-Konzern Alphabet. Theoretisch möglich, aber für mich nur schwer vorstellbar, selbst in ferner Zukunft. Ich will mir aber bei einer Investition ein realistisches Szenario vorstellen können, unter dem sich der Aktienkurs eines Unternehmens verfünffacht.

Wie schwer es große Unternehmen haben, weiteres Wachstum zu generieren, bilde ich mir aber nicht einfach ein, es wird auch von der Wissenschaft bestätigt. Nebenwerte entwickeln sich langfristig in fast allen bisher untersuchten Ländern deutlich besser als Standardwerte. Nicht umsonst ist der MDAX bei einem ungefähr doppelt so hohen Zählerstand wie der DAX, obwohl beide Indizes rechnerisch am selben Tag aufgesetzt wurden.

2. Dort angeln, wo die Fische sind

Einen weiteren Grund hat Warren Buffetts rechte Hand Charlie Munger auf der diesjährigen Hauptversammlung von Berkshire Hathaway genannt. Er gab Investoren den Ratschlag, dort zu angeln, wo die Fische sind.

Er wollte darauf hinaus, dass nicht alle Bereiche des Markts gleich attraktiv sind. Um einen guten Fang zu machen, sollte man dort angeln, wo es auch die besten Fische, eine Metapher für attraktive Aktien, zu finden gibt. Das ist beim DAX eher schwierig, weil die Konkurrenz zu groß ist. Der Teich ist zwar groß, aber auch hoffnungslos überfüllt.

Die Fonds-Boutique Shareholder Value Management AG hat dies in einer Analyse europäischer Unternehmen schön veranschaulicht:

Börsenwert der Unternehmen Anzahl der Unternehmen Analyst je Aktie
<100 Mio. EUR 5.965 1
100–500 Mio. EUR 1.407 3
500 Mio.–2 Mrd. EUR 778 7
>2 Mrd. EUR 710 19

Quelle: Präsentation der Shareholder Value Management AG „Value-Investing in Small Caps“ August 2017

Wie du siehst, hast du bei Standardwerten nicht nur einen Bruchteil der Auswahl wie bei Nebenwerten, du konkurrierst auch mit viel mehr Investoren, die ebenfalls versuchen, das Unternehmen korrekt zu bewerten. Bei Standardwerten wird jede Aktie im Schnitt von 19 Analysten verfolgt, bei Microcaps, die einen Börsenwert von weniger als 100 Mio. Euro haben, ist es plötzlich nur noch im Schnitt ein Analyst, mit dem du konkurrierst. Das ist ein gewaltiger Vorteil.

Außerdem wird der Teich namens DAX seit ein paar Jahren auch noch von einer ganzen Gruppe weiterer Fangboote in Form von ETFs abgefischt. Um die Metapher noch ein letztes Mal auszureizen, kann man sagen, dass ETFs einfach undifferenziert mit Schleppnetzen durch das DAX-Gewässer fahren. Sie sind aber eben nur dort, und alle anderen Unternehmen werden im aktuellen ETF-Hype einfach aus den Augen verloren. Was nicht im Index ist, existiert für passive Investoren gar nicht, das heißt ETF-Mittelflüsse wirken sich außerhalb der gängigen Indizes auch nicht auf die Aktienkurse aus.

Wer Lust hat, kann sich gerne unter die vielen DAX-Investoren mischen, ich schaue mich aber weiterhin lieber nach Aktien jenseits der deutschen Standardwerte um.

Unsere Top-Aktie für das Jahr 2021

Es gibt ein Unternehmen, dessen Name zurzeit bei den Analysten von The Motley Fool sehr, sehr häufig fällt. Es ist für uns DIE Top-Investition für das Jahr 2021.

Du könntest ebenfalls davon profitieren. Dafür muss man zunächst alles über dieses einzigartige Unternehmen wissen. Deshalb haben wir jetzt einen kostenlosen Spezialreport zusammengestellt, der dieses Unternehmen detailliert vorstellt.

Klick hier, um diesen Bericht jetzt gratis herunterzuladen.

Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft für Alphabet und sitzt im Vorstand von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A- und C-Aktien) und Berkshire Hathaway (B-Aktien). The Motley Fool empfiehlt BMW.

Wo du jetzt 1.000 EUR investieren kannst

Anlage-Experte Bernd Schmid von Stock Advisor Deutschland hat soeben seine 5 Top Aktien veröffentlicht, in die du seiner Meinung nach jetzt investieren kannst. Immerhin schlägt Stock Advisor Deutschland den Markt um den Faktor 3.

Tausende von Anlegern vertrauen deshalb bereits seinen Aktien-Empfehlungen, von denen sich viele bereits verdoppelt, verdreifacht oder sogar vervielfacht haben. Plus: 6 Monate nutzen, nur 3 Monate zahlen.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!