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Das passiert, wenn du während einer Aktienblase investierst

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Als Investor hat man oft panische Angst genau dann zu investieren, wenn die Aktienmärkte hoch sind. Gerade aktuell vermuten viele aufgrund der immer neuen Höchststände eine Blase am Aktienmarkt.

Auch wenn es nicht viele überzeugende Gründe gibt, die aktuelle Situation am Aktienmarkt als Blase zu bezeichnen, können wir einmal betrachten, was passiert, wenn man während einer Aktienblase investiert. Drei Beispiele geben interessante Einblicke.

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1. Dotcom-Wahnsinn in den USA und Deutschland

Der Hype um Internetaktien um die Jahrtausendwende hatte seinen Ursprung zwar im amerikanischen Silicon Valley, aber auch die Deutschen ließen sich ordentlich mitreißen. Hierzulande wurde sogar extra der Neue Markt eingerichtet, um den größtenteils fragwürdigen neuen Unternehmen ein Zuhause an der Börse geben zu können.

Allerdings profitierten nicht nur der Technologieindex NASDAQ und Neuer Markt von der Blase, auch die Standardindizes S&P 500 und DAX wurden in immer neue Höhen geboten. Dass auch diese Blase geplatzt ist, muss ich eigentlich nicht mehr erwähnen. Aber was wäre eigentlich wirklich passiert, wenn man damals trotzdem zu einem, wie sich herausstellte komplett falschen, Zeitpunkt investiert hätte.

Die größten deutschen Pechvögel haben am 7. März 2000 zu einem DAX von 8.065 Punkten investiert. Der Fall auf weniger als ein Drittel war schmerzhaft, aber mittlerweile kann man sich wieder über positive Renditen freuen. Die Woche startet der DAX mit ungefähr 12.170 Punkten, somit ergibt sich eine jährliche Rendite seit dem Höhepunkt der Blase von ein Stück über 2 %, wohlgemerkt inklusive Dividenden.

Die Amerikaner haben da ein bisschen mehr Glück. Der S&P 500 hat sich seit dem Höhepunkt der Internetblase inklusive Dividenden mehr als verdoppelt und Anlegern somit eine jährliche Rendite von fast 5 % beschert.

2. Der Asien-Boom endet als Strohfeuer

Wahrscheinlich haben wir gerade zu viel anderes, was die Medien beschäftigt, zumindest scheinen nur wenige zu bemerken, dass die Asien-Krise vor genau 20 Jahren stattfand.

Alle begeisterten sich damals für die Tiger-Staaten wie Südkorea, Taiwan und Thailand, die beeindruckendes Wachstum vorzuweisen hatten, sich allerdings auch massiv verschuldeten. Die Börsenmärkte der Region waren nicht unbedingt das Zentrum des Booms, aber wurden unvermeidlich von dem vorherrschenden Optimismus mitgerissen.

Wer Ende 1996, am Höhepunkt dieser zuversichtlichen Stimmung, in den repräsentativen Index MSCI All Country Asia ex Japan investiert hätte, dessen jährliche Rendite wäre bis Ende Juli dieses Jahres inklusive Dividenden und in US-Dollar berechnet 5,27 % gewesen.

3. Japanische Horrorstory

Zum Schluss gibt es noch eine japanische Gruselgeschichte. Japaner machen in der Regel keine halben Sachen, egal ob bei Präzisionsmechanik oder Sushi. Diese Eigenschaft wurde zu ihrem Verhängnis, als sich der japanische Wirtschaftsboom in den 1980er Jahren in einen Börsenboom wandelte und das ganze Land besessen von Aktien war.

Der japanische Leitindex Nikkei schoss immer weiter in Richtung 40.000. Fast exakt mit dem Beginn des neuen Jahrzehnts war allerdings auch die Luft aus der Aktienblase raus und der Nikkei verlor massiv an Wert. In diesem Fall hat die Geschichte kein gutes Ende, denn der Nikkei steht noch immer, fast drei Jahrzehnte später, bei circa der Hälfte seines Allzeithochs. Die Euphorie hat japanische Aktien damals jenseits jeder Vernunft in die Höhe getrieben.

Was man daraus lernen kann

Wie man sieht, gibt es sehr selten Aktienblasen, die Vermögen für eine ganze Generation vernichten. Das ist tatsächlich eher die Ausnahme. Meistens steckt hinter der ersten Euphorie ein guter Grund, immerhin schreibt sogar der NASDAQ neue Rekorde, der allerdings zu weit getrieben wird.

Wer trotzdem investiert, bekommt dann keine guten Renditen, aber langfristig zumindest erträgliche. Die aktuellen Aktienmärkte sehen nicht nach klassischen Blasen aus, falls sie sich aber trotzdem als überbewertet herausstellen, dürften die langfristigen Renditen mittelmäßig, aber nicht katastrophal sein.

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