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10 Dinge, die wir bei der Vorstellung des Model 3 gelernt haben

Bildquelle: Flickr-User Fooleditorial.

Das Model 3 von Tesla (WKN:A1CX3T) bedeutet, dass das Unternehmen jetzt hunderttausende von Fahrzeugen herstellen möchte und wenn CEO Elon Musk recht behalten wird eventuell sogar Millionen. Mit etwa dem halben Preis des Model S hofft Tesla Elektroautos zu den Massen zu bringen.

Am Freitagabend stellte Tesla die endgültige Version des Elektroautos für 35.000 US-Dollar und beeindruckenden Leistungsdaten und Funktionen vor. Das Unternehmen ist jetzt gerade dabei die Produktion stark zu erhöhen, um das Auto an mehr als eine halbe Million Reservierungskunden auszuliefern. Daher werfen wir jetzt einen Blick auf die wichtigsten Dinge, die wir am Freitag über das Model 3 gelernt haben.

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1. 220 Meilen Reichweite

Die Reichweite des Model 3 war eine der größten Fragen vor dem Event. Letztes Jahr hatte Tesla versprochen, das Model 3 hätte mindestens 215 Meilen Reichweite. Mit einer von der EPA bestätigten Reichweite von 220 Meilen konnte Tesla sein eigenes Versprechen sogar ein bisschen überbieten.

Für 35.000 US-Dollar sind 220 Meilen Reichweite ein großer Schritt nach vorne. Die günstigste Version des Model S hat eine Reichweite von 259 Meilen und einen Startpreis von 69.500 US-Dollar.

2. Tesla bietet zwei Batterie-Optionen

Wie beim Model S und Model X bietet Tesla die größere Batterie für die Kunden des Model 3, die gerne eine höhere Reichweite möchten. Für zusätzliche 9.000 US-Dollar bekommt man das Model 3 mit einer Reichweite von 310 Meilen bei einer einzigen Aufladung.

Die Langstrecken-Batterie-Option bietet nur geringfügig weniger Reichweite als das Model S. Das Model S 100D verfügt über eine Reichweite von 335 Meilen. Dieses kostet 80.700 US-Dollar, was deutlich mehr ist als die 44.000 US-Dollar für das Model 3 mit größerer Reichweite.

3. Tesla liefert zuerst das teurere Model 3 aus

Um die Produktion zu vereinfachen liefert Tesla zuerst das Model 3 mit 310 Meilen Reichweite aus. Das Unternehmen sagt, die Version mit der Standard-Batterie werde im Herbst ausgeliefert.

4. Der verbesserte Autopilot wird 5.000 US-Dollar kosten

Einer der größten Vorteile des Model 3 besteht darin, dass die zweite Generation der Autopilot-Hardware schon eingebaut ist. Die Kunden müssen aber trotzdem noch zahlen, um diese zu aktivieren.

Dafür verlangt Tesla dasselbe wie von den Besitzern eines Model S und Model X: 5.000 US-Dollar.

5. Das Fahrzeug wird sich am Ende selbst fahren können

Bei der Vorstellung des Model 3 wiederholte CEO Elon Musk, dass das Model 3 irgendwann imstande sein sollte sich selbst zu fahren. Natürlich gab Tesla auch ein entsprechendes Caveat dazu auf der Webseite: “Diese Funktion hängt von intensiver Verbesserung bei der Software und Zustimmung der Regulierungsbehörden ab, was nach Rechtsprechung variieren kann.”

Tesla sagt, autonomes Fahren wird 3.000 US-Dollar extra kosten und man braucht dafür das Upgrade für den verbesserten Autopiloten.

6. Es kann bis zu 59.500 US-Dollar kosten

Mit einem Startpreis 35.000 US  Dollar ist das Model 3 immer noch ein Premiumfahrzeug. Das wird klar, wenn man bedenkt, wie teuer das Fahrzeuge werden kann, wenn man nur die richtigen Optionen wählt. Mit der Langstrecken-Batterie (9.000 US-Dollar), dem verbesserten Autopiloten (5.000 US-Dollar), der Funktion autonomes Fahren (3.000 US-Dollar), dem Premium Upgrade Package (5.000 US-Dollar), Vierradantrieb (1.500 US-Dollar) und einer anderen Farbe (1.000 US-Dollar) kostet das Model 3 schon 59.500 US-Dollar.

7. Die ersten Modelle werden nur Heckantrieb haben

Das Model 3 wird zuerst nur mit Heckantrieb ausgeliefert. Das ist eine weitere Möglichkeit, wie Tesla die Produktion vereinfachen und schnell erhöhen kann. Später plant Tesla auch Allradantrieb anzubieten, was die Reichweite, Beschleunigung und das Fahrverhalten verbessern sollte.

8. Das Design ist minimalistisch

Sehen wir uns nur einmal das einfache Antérieur des Model 3 an, bei dem das Armaturenbrett einfach weggelassen wurde und ein 15-Zoll-Touchscreen das Herzstück des Fahrzeugs ausmacht. Dabei sieht man schon, worauf die Designer geachtet haben: Minimalismus.

“Wir wollten etwas haben, was sehr einfach und sauber ist. Die Autos werden ja immer selbstständiger, daher braucht man keine Instrumente mehr, auf die man permanent schaut”, erklärte Elon Musk.

9. Die Auslieferungen zu erhöhen wird „die Hölle“

Auf dem Event wiederholte Musk noch einmal, welche Herausforderung die Erhöhung der Produktion werde. Offen gestanden gehen wir gerade durch die Produktionshölle”, sagte er. Diese schwierige Zeit wird mindestens 6 Monate dauern, vielleicht aber auch länger, merkte er an.

Tesla erwartet etwa 100 Stück im August und etwa 1.500 im September auszuliefern. Bis Dezember glaubt Musk, dass Tesla ein höheres Produktionsvolumen erreichen wird. Er erwartet im Dezember 20.000 auszuliefern.

Natürlich wird Tesla mehr als 20.000 Stück pro Monat ausliefern müssen, um die hunderttausenden Reservierungen irgendwie abarbeiten zu können. Daher möchte Tesla irgendwann 10.000 Fahrzeuge pro Woche herstellen.

10. Tesla verdreifacht die Zahl der Ladestationen

Eine erhöhte Produktion von 100.000 Einheiten heute auf 500.000 Einheiten im nächsten Jahr bedeutet auch, dass Tesla mehr Ladestationen braucht. Um lange Wartezeiten bei den Ladestationen zu vermeiden, verkündete das Unternehmen, man wolle die Zahl der Supercharger fast verdreifachen. Aktuell sind es 6.100, bis Ende nächsten Jahres sollen es 18.000 werden.

Unterm Strich

Abgesehen von diesen neuen Informationen zum Model 3 haben wir noch zwei wichtige Dinge gelernt.

Erstens bestehen jetzt keine Zweifel mehr daran, wie toll das Auto doch ist. Wenn wir bedenken, mit welcher Leichtigkeit das Model S zum bestverkauften Luxusfahrzeug seiner Kategorie werden konnte, dann scheint das Model 3 zu diesem Preis nicht minder attraktiv zu sein. Solange Tesla die Produktion schnell genug erhöhen kann, wird das Model 3 das erste wirklich interessante Fahrzeug für den Massenmarkt werden.

Zweitens ist trotz all des Hypes immer noch unklar, wie gut das Unternehmen seine ambitionierten Produktionspläne umsetzen kann. Das Produktionsziel von 500.000 Fahrzeugen im Jahr 2018 ist bewundernswert, die Frage bleibt aber, ob Tesla das auch schaffen wird.

Musk hat es mit seinem Witz während der Vorstellung sehr gut getroffen: “Willkommen in der Produktionshölle!”

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 30.07.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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