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Microsoft steigert die Gewinne, weil das Smartphone-Geschäft endlich tot ist

Foto: The Motley Fool.

Die Quartalszahlen von Microsoft (WKN:850747) waren ziemlich solide und konnten die Konsensschätzungen beim Umsatz und Gewinn übertreffen. Die Zahl der Abonnenten von Office 365 stieg auf 27 Millionen, die Umsätze von Azure konnten fast verdoppelt werden und die Cloud konnte eine durchschnittliche jährliche Run Rate von über 18,9 Milliarden US Dollar verzeichnen.

Der Umsatzausblick war allerdings etwas unter der Schätzung der Analysten. Eine Sache sorgte allerdings für eine kleine Kontroverse: Das Smartphone-Geschäft.

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Die Toten beerdigen

Microsoft hatte in den letzten zehn Jahren Probleme im Smartphone-Markt. Diese sind überall dokumentiert und die Übernahme der Smartphone-Sparte von Nokia konnte dabei auch nicht helfen. Das Unternehmen musste in den letzten beiden Jahren dieses Geschäft immer weiter verkleinern. Dieser Prozess konnte letzten Monat am Ende des Steuerjahres 2017 endlich abgeschlossen werden. Hier ein Auszug aus dem Formular 10-Q aus dem April.

Neustrukturierung der Smartphone-Hardware

Im Juni 2015 und beschloss das Management einen Plan, unser Telefon-Geschäft neu auszurichten (Smartphone-Hardware-Umstrukturierungsplan) um unsere Ressourcen besser zu bündeln. Daher wurden im Steuerjahr 2016 7.400 Positionen eliminiert.

Im Steuerjahr 2015 entstanden laut diesem Plan Umstrukturierungsgebühren in Höhe von 780 Millionen US-Dollar. Dazu gehören auch Entschädigungszahlungen und andere Reorganisierungskosten. Im Steuerjahr 2016 zahlten wir 21 Millionen US-Dollar von zuvor erwarteten Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit Vertragsbeendigungskosten.

Diese Maßnahmen im Einklang mit dem Umstrukturierungsplan konnten am 30. Juni 2016 beendet werden und sollen bis Ende des Steuerjahres 2017 abgeschlossen sein.

Umstrukturierung 2016

Im vierten Quartal des Steuerjahres 2016 genehmigte das Management den Umstrukturierungsplan und damit die Stellenstreichungen, besonders in den Bereichen Smartphone-Hardware und globaler Vertrieb. Zusätzlich zum Abbau von 1.850 Positionen, der im Mai 2016 verkündet wurde, werden während des Steuerjahres 2017 global 2.850 Rollen abgebaut, was eine Ausweitung des vorhergehenden Plans darstellt. Diese Maßnahmen sollen bis Ende des aktuellen Steuerjahres abgeschlossen sein.

Da dieser Prozess jetzt abgeschlossen ist, konnte Microsoft die Verluste der vorhergehenden Jahre mit dem Smartphone-Geschäft abschreiben, die in den Verlustjahren nicht abschreibungsfähig waren.

Wir sprechen hier von einer Steuerermäßigung von 18 Milliarden US-Dollar, die Apple im letzten Quartal realisieren konnte. Damit betrug die effektive Besteuerung von Microsoft negative 17 % auf GAAP-Basis (negative 6 % auf Nicht-GAAP-Basis). Ohne Steuerrückzahlung wäre die Versteuerung nach GAAP im letzten Quartal 19 % gewesen. Damit erhöhte sich der Gewinn pro Aktie um 0,23 US-Dollar. Ohne diesen Vorteil hätte Microsoft einen Gewinn pro Aktie von 0,60 US-Dollar erreicht. Das war um einen Penny schlechter, als was die Analysten erwartet hatten.

Die Smartphone-Umsätze von Microsoft waren an diesem Punkt praktischen nicht existent. Diese Umsätze fielen im letzten Quartal um 361 Millionen US-Dollar im Jahresvergleich. Das Unternehmen beendete auch den Support für das Windows Phone Anfang Juli, unterstützt Windows 10 Mobile aber noch als Nachfolger.

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Teresa Kersten ist Angestellte von LinkedIn und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. LinkedIn ist Teil von Microsoft.

The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Evan Niu, CFA auf Englisch verfasst und am 21.07.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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