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Tesla vs. BMW und Daimler: Margen sind alles, was zählt

Foto: Tesla

Es gibt viele Zahlen, mit denen sich Anleger gerne beschäftigen. Gewinn pro Aktie, Umsatzwachstum, Buchwert und viele andere sind ganz oben auf der Liste.

Der Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Investment wird allerdings am Ende oft über eines entschieden, die Margen. Hier erfährst du, wieso das auch bei Tesla (WKN:A1CX3T), BMW (WKN:519000) und Daimler (WKN:710000) der Fall ist.

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Gleich vorweg ein kleines Rechenbeispiel

Bevor wir uns die genannten Autohersteller und ihre Margen näher ansehen, sollten wir uns mit einem Rechenspiel klar machen, wieso Margen wirklich so wichtig sind.

Nehmen wir einfach mal an, ein Autounternehmen verdient 100 Mrd. Euro im Jahr und das Unternehmen wird an der Börse immer mit dem zehnfachen seiner Gewinne bewertet, was derzeit bei vielen Autoherstellern der Fall ist. Das heißt bei einer 2 %-Marge bleiben 2 Mrd. Euro und es ergibt sich ein Börsenwert von 20 Milliarden Euro. Das ist banal, aber man sollte sich die Unterschiede zwischen verschiedenen Margen doch wirklich einmal genau betrachten:

Marge Gewinn von 100 Mrd. Euro Börsenwert (Gewinn mal 10) in Mrd. Euro
2 % 2 20
5 % 5 50
10 % 10 100
15 % 15 150
20 % 20 200

Ein Unternehmen mit gleichbleibenden Umsätzen kann in dieser Rechnung nur durch die Veränderung seiner Margen einen 180 Mrd. Euro höheren Börsenwert erreichen. Damit wird auch Wachstum viel wertvoller, denn bei einer 2 %-Marge schaffen in diesem Beispiel die nächsten 10 Mrd. Euro Umsatz nur einen zusätzlichen Börsenwert von 2 Mrd. Euro, bei einer Marge von 20 % werden aber mit dem gleichen Umsatzwachstum 20 Mrd. Euro neuer Börsenwert geschaffen.

Über deutsche Margenkönige und Teslas Margenpotential

Die gute Nachricht für die deutschen Premiumhersteller BMW und Daimler ist, dass sie die besten Margen der Welt vorzuweisen haben. Im dritten Quartal des letzten Jahres hat Ernst & Young für Daimler die besten operativen Margen aller großen Hersteller weltweit berechnet und zwar in Höhe von 10,5 %, der Münchener Konkurrent BMW folgt mit     10,2 % nur knapp dahinter.

Genau das macht die deutschen Premiumhersteller so wertvoll. Zum einen verkaufen sie sowieso schon teurere Autos und dann bleibt pro verkauftem Auto auch noch prozentual viel übrig. Das ist ein doppeltes Erfolgsrezept und der Hauptgrund für die relativ hohen Marktkapitalisierungen. Das extremste Beispiel dieser Strategie ist der Nischenproduzent Ferrari, der im letzten Jahr gerade einmal 8.104 Autos verkauft hat, dies aber zu astronomischen Preisen und mit hervorragenden Margen. Deswegen ist BMW derzeit nicht einmal viermal so viel wert wie der italienische Luxushersteller mit seinen winzigen Absatzzahlen.

Der Grund, wieso Tesla mittlerweile an der Börse ähnlich viel wert ist wie die etablierten deutschen Premiumhersteller, hat viel mit seinem Margenpotential zu tun. Die durch hohe Investitionen verursachten Verluste verstecken nämlich sehr gesunde Bruttomargen, das bedeutet, was vom Verkaufspreis nach den Herstellungskosten übrig bleibt. In den meisten Quartalen lag die Bruttomarge bei weit über 20 % und war somit ähnlich gut wie bei BMW und Daimler, obwohl Tesla noch nicht von den Skaleneffekten eines großen Autoherstellers profitieren kann. Kein Wunder, dass Elon Musk mit seinem ersten Fahrzeug für den Massenmarkt eine Bruttomarge von 25 % erreichen will. Wenn man die bisherigen Bruttomargen und möglichen Skaleneffekte berücksichtigt, scheint das absolut möglich.

Investoren sollten sich merken, dass letztendlich eine Voraussetzung für hohe Margen immer nötig ist, nämlich, dass ein Kunde bereit ist, mehr für ein bestimmtes Produkt zu bezahlen als für ein Vergleichbares der Konkurrenz. Genau das ist die Stärke von Marken wie Mercedes, BMW und zunehmend auch Tesla. Man verbindet mit Logo und Design einerseits Emotionen und Status, aber auch ein Qualitätsversprechen, für das man bereit ist, tiefer in die Tasche zu greifen und somit den Herstellern mehr Gewinn vom Umsatz übrig zu lassen.

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Marlon Bonazzi besitzt Aktien von Tesla. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla. The Motley Fool empfiehlt BMW und Daimler.

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