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Quartalsbericht von Netflix: 3 Dinge, auf die man achten sollte

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Netflix (WKN:552484) wird die Ergebnisse des zweiten Quartals nach Börsenschluss am Montag, den 17. Juli verkünden. Im Folgenden möchten wir ein paar wichtige Trends besprechen, die in dem Bericht auftauchen werden.

Wachstum

Im vierteljährlichen Brief an die Aktionäre geben CEO Reed Hastings und sein Team Prognosen auf das Wachstum bei den Abonnenten und beim operativen Gewinn. Die letzte Prognose geht von einem Anstieg der Mitgliederzahlen auf 3,7 von 1,7 Millionen im Vorjahr aus. Die operative Marge soll um einen vollen Prozentpunkt auf 4,4 % steigen.

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Die Investoren sollten sich aber nicht zu sehr an diesen Nummern aufhängen, da auch noch temporäre Faktoren eine Rolle spielen. Die Abonnentenzahlen werden davon profitieren, dass die Premiere von House of Cards in das zweite Quartal verschoben wurde. Im letzten Jahr war sie im ersten Quartal gelegen.

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Mit etwas Abstand sollte man hier ein Unternehmen sehen, das seine Basis und die Gewinne immer weiter ausbaut. In den ersten beiden Quartalen des Jahres sollte Netflix es geschafft haben, 8,2 Millionen neue Mitglieder zu gewinnen. Das ist ein leichter Rückschritt von den 8,4 Millionen aus dem Vorjahreszeitraum. Netflix konnte im letzten Jahr insgesamt 19 Millionen Nutzer für sich gewinnen, was eine gesunde Erhöhung dieses Wachstumstrends darstellt. Die operative Gewinnmarge ist auf einem guten Weg, um für das gesamte Jahr 2017 auf 7 % zu steigen im letzten Jahr hatte sie noch 4 % betragen.

Der Content

Netflix wird dieses Jahr etwa 6 Milliarden US-Dollar für Content ausgeben. Nicht alles davon wird in erfolgreichen Projekten enden. Es ist ein Fakt dieses Geschäftes, dass einige Sendungen Erfolge sind, während andere einfach nur floppen. Das Unternehmen erhöhte in letzter Zeit die Vielfalt und musste daher im letzten Quartal einige Eigenproduktionen abbrechen. Dazu gehört auch die global vermarktete Science-Fiction-Serie Sense8.

Wie üblich sprechen die Bosse über das Positive, wie das Wachstum bei den Mitgliederzahlen. Die Investoren sollten aber auch erwarten, dass dieses Mal mehr über die Flops gesprochen wird. Das Management arbeitet nämlich auf dieses Ergebnis hin. “Unsere Trefferquote ist aktuell viel zu hoch”, sagte Hastings in einem aktuellen Interview mit CNBC. “Wir müssen mehr Risiken eingehen, man muss einfach mehr verrückte Dinge ausprobieren”, fügte er hinzu. Denn nur so findet man seine Ansicht nach Hits wie 13 Reasons Why.

Cashflow

Die negative Seite der aggressiven Investitionen in den eigenen Content besteht darin, dass man deutlich mehr vorfinanzieren muss. Die Alternative wäre einfach die Lizenzen für Filme und Fernsehserien von den Besitzern zu kaufen. Das ist auch der Hauptgrund, warum Netflix im letzten Jahr 1,7 Milliarden US-Dollar verbrannt hat.

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Netflix erwartet, dass sich im Jahr 2017 der freie Cashflow auf – 2 Milliarden US-Dollar verschlechtern wird. Diese Situation wird sich in Zukunft wohl auch nicht so schnell ändern. Die Bosse sagten den Investoren im April, dass sie noch auf viele Jahre hin einen negativen Cashflow erwarten, während das Unternehmen das Umsatzwachstum als höchste Priorität ausgibt.

“Wir haben eine große Gelegenheit im Markt vor uns und wir optimieren den langfristigen freien Cashflow, indem wir unseren Content aggressiv ausbauen.” Sobald das Unternehmen eine Mitgliederbasis und ein Content-Portfolio aufgebaut hat, das groß genug ist, möchte Netflix auch Geld mit seinem Geschäft verdienen.

Bis dahin wird das Unternehmen sich regelmäßig an den Anleihemärkten bedienen müssen, um sich über Schulden zu finanzieren, während der eigene Content des Portfolios aufgebaut wird.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Netflix.

Dieser Artikel wurde von Demitrios Kalogeropoulos auf Englisch verfasst und am 15.07.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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