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Was Alphabet mit seinen 92 Milliarden US-Dollar anfangen könnte

Foto: Google

Im Business gibt es reiche Unternehmen und dann gibt es Unternehmen, die so reich sind wie Alphabet (WKN:A14Y6H).

Die weltgrößte Suchmaschine und beliebteste Website kann sich sein Geld praktisch selbst drucken. Alphabet dominiert den Bereich Online-Werbung derart, dass das Unternehmen Schätzungen zufolge 43 % dieses Marktes im Wert von 181 Milliarden US-Dollar im letzten Jahr auf sich vereinen konnte.

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Dank dieser großen Erfolge hat das Unternehmen jetzt 92,4 Milliarden US-Dollar in liquiden Mitteln und Investitionen in der Bilanz. Es folgen drei Ideen, wie Alphabet dieses Kapital investieren könnte.

Strategische Fusionen und Übernahmen

Alphabet kauft öfters kleinere Startups, um sich deren Technologien und Talente anzueignen. Laut der Forschungsfirma CB Insights kaufte Alphabet mindestens 23 verschiedene Startups seit Beginn 2016. Die letzten acht davon konzentrierten sich auf den Bereich Entwicklertools und Cloud-Plattformen. Andere Bereiche beinhalten auch Lösungen für Unternehmen, Medien und Unterhaltung.

Es ist interessant, welche großen Namen das Unternehmen kaufen könnte. Der Tech-Riese möchte natürlich sein Kapital aus den kommenden Tech-Trends ziehen. Dazu gehören künstliche Intelligenz, selbstfahrende Autos und noch vieles mehr. Google ist jetzt schon führend im Bereich künstliche Intelligenz und andere große Unternehmen wie Baidu oder IBM sind wahrscheinlich keine möglichen Übernahmeziele, da sie schon zu groß sind und die Regulierungsbehörden noch ein Wort mitzureden haben. Alphabet sagte, man werde selbst keine selbstfahrenden Autos herstellen, aber die größten Autohersteller wie Ford, General Motors oder Tesla könnte das Unternehmen trotzdem kaufen.

Diese großen Übernahmen sind aus vielen Gründen natürlich schwer umsetzbar. Alphabet hat aber soviel Geld, dass es sich theoretisch überall einkaufen könnte.

Eine Dividende zahlen

Es ist nichts Neues, dass Alphabet eine Dividende zahlen könnte. Natürlich hat das Unternehmen jede Menge Geld und könnte sich das auf jeden Fall leisten, in den letzten Jahren hat sich das Unternehmen aber gesträubt.

Es wird für Alphabet immer schwieriger werden, eine Dividende zu vermeiden, wenn so viel Geld auf der hohen Kante liegt. Einen Vergleich dazu bietet Apple (WKN:865985). Der Mac-Hersteller begann sein Kapitalrückführungsprogramm im Jahr 2012 und ließ in den kommenden drei Jahren 45 Milliarden US-Dollar über Dividenden und Rückkäufe an die Aktionäre zurückfließen.

Bis zu diesem Punkt hatte sich Apple auch davor gedrückt, eine Dividende zu zahlen. Teilweise lag das an der Angst, dass die Investoren das Unternehmen dann als gereift ansehen könnten. Alphabet könnte das genauso sehen. Apple hatte zum damaligen Zeitpunkt 97,6 Milliarden US-Dollar auf der hohen Kante. Alphabet sollte unter den aktuellen Bedingungen schon bald mehr zur Verfügung haben. Das bedeutet natürlich nicht, dass Alphabet seine eigene Dividende einführen muss. Wenn das Unternehmen aber auf einmal mehr als 100 Milliarden zur Verfügung hat, dann wird die unvorstellbare Idee einer Dividende vielleicht doch schneller Realität als gedacht.

Aktienrückkäufe

Die letzte Option und meiner Meinung nach die realistischste besteht darin, dass Alphabet ein Rückkaufsprogramm startet. Rückkäufe sind eine unglaublich effektive Möglichkeit, um den Aktionären unter den richtigen Umständen höhere Renditen zu bescheren. Wenn das allerdings missbraucht wird, geht’s der Schuss nach hinten los.

Es ist aber nicht sicher, dass Alphabet seine eigenen Aktien zurückkaufen wird.

Rückkäufe nutzt man am besten, wenn die Aktie eines Unternehmens unterbewertet ist. Das ist wahrscheinlich kurzfristig bei Alphabet schwierig. Die Aktie wird aktuell mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 31 gehandelt. Ausgehend von den Konsensschätzungen für das Jahr 2018 hat das Unternehmen immer noch ein zukünftiges KGV von 23. Obwohl das Unternehmen die Gewinne wahrscheinlich weiter erhöhen kann, wird die Aktie trotzdem deutlich teurer als der Rest des Marktes bewertet.

Wenn Alphabet weiterhin immer mehr Geld anhäuft, dann wird das Unternehmen auch den Druck verspüren, etwas mit dem Geld zu machen. Es ist aber nicht klar, was die beste Option für das Unternehmen ist.

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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A und C), Apple, Baidu, Ford und Tesla.

Dieser Artikel wurde von Andrew Tonner auf Englisch verfasst und am 06.07.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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