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Tesla gibt den Investoren einen Einblick in die vierteljährliche Produktion und die Auslieferungszahlen

Bildquelle: Flickr-User Fooleditorial.

Als Tesla (WKN:A1CX3T) am Montag die Auslieferungszahlen des zweiten Quartals veröffentlichte, machten sich die Investoren Sorgen um die große Differenz zwischen Produktion und Auslieferung. Die Investoren haben gesehen, dass die Produktionskapazitäten größer waren als die Nachfrage gegen Ende des Quartals, selbst nachdem man die Probleme bei der Herstellung der 100 kWh-Batterie berücksichtigt hatte. Tesla sprach diese Probleme am Freitag während einer Presseerklärung an.

Um etwas Kontext zu geben: Tesla teilte mit, wie viele Fahrzeuge sich auf den Weg zu den Kunden befunden hätten. Das Unternehmen sagte, dass man 25.708 Fahrzeuge im letzten Quartal produziert habe. Davon wurden nur gut 22.000 an die Kunden ausgeliefert und etwa 3.500 befanden sich auf dem Weg zu den Kunden. Diese werden dann in Q3 ausgeliefert.

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Hier ein genauer Blick auf die Zahlen.

Die Produktion und Lieferzahlen

Man sieht leicht, warum die Investoren sich um diese große Differenz Sorgen machen. Im ersten Quartal wurden 400 Fahrzeuge mehr ausgeliefert als produziert wurden, Tesla sagte aber auch, man habe 4.650 Fahrzeuge, die sich am Ende des Quartals auf dem Weg zum Kunden befunden hätten.

Fahrzeuge Q2 Q1
Produziert 25.708 25.418
Ausgeliefert 22.000* 25.000*
Auf dem Weg zum Kunden 3.500 4.650

Datenquelle: Lieferzahlen von Tesla.  *Gibt an, dass die tatsächlichen Auslieferungen knapp über diesem Wert lagen. Tabelle: Autor.

Durch diese Klarstellung ist die Differenz der produzierten und ausgelieferten Fahrzeuge leichter zu verstehen, besonders im zusätzlichen Kontext der Auslieferungen des ganzen Quartals.

Tesla hatte zuvor schon versucht, diese Diskrepanz zu erklären und hatte einen starken Rückgang bei der Produktionskapazität der 100 kWh-Batterien angeführt. Das habe zu einer Fahrzeugproduktion geführt, die etwa 40 % unter der Nachfrage Anfang Juni gelegen hatte. Sobald das gelöst war, wären die Bestellungen im Juni wieder stark gewesen und hätten sogar einen Topwert in der Geschichte von Tesla erzielt. Zusätzlich gab das Unternehmen an, man habe in dem Quartal auch die Zahl der Fahrzeuge für Dienstleister erhöht:

Wir möchten, dass unsere Kunden die neuesten Versionen des Model S und X ausprobieren können. Daher haben wir vollgeladene, neu gebaute Fahrzeuge zu unserer Flotte für Testfahrten hinzugefügt. Wir möchten, dass diese Fahrzeuge besser sind als die Autos der Kunden. Der Kunde sollte niemals ein schlechteres Leihauto bekommen, wenn das eigene gerade repariert wird.

Tesla sagte auch, man hätte die zusätzliche Produktion benutzt, um genug Testfahrzeuge des Model X zur Verfügung zu haben, nachdem man zuvor zu wenige zur Verfügung gehabt hatte.

Die Nachfrage des Model S und X stagniert immer noch auf dem Höhepunkt

Tesla gab sich alle Mühe, die Diskrepanz zwischen Produktion und Auslieferungszahlen zu erklären, es gibt aber trotzdem gute Gründe zu glauben, dass der Elektroautohersteller Probleme damit haben wird, die Absatzzahlen dieser beiden Fahrzeuge bedeutend zu erhöhen. Tesla erwartet, dass die Auslieferungszahlen des Model S und X zusammen in der zweiten Jahreshälfte höher sein werden als in der ersten. Jedes sequentielle Wachstum in diesem Bereich wird aber wahrscheinlich langsam sein.

Tesla sagte auch in der Presseerklärung, man sehe ein großes neues Umsatzpotenzial für das Model X, aber der SUV ist noch relativ neu. Das Fahrzeug wurde erst Ende 2015 ausgeliefert, daher könnte man hier kurzfristig weiteres Wachstum erwarten. Es ist aber nicht klar, wie nachhaltig diese Nachfrage sein wird. Tesla sagte relativ wenig über die Nachfrage nach dem Model S, was nahelegt, dass die Zahl der Bestellungen sinken könnte.

Man sollte noch anmerken, dass die Nachfrage nach dem Model S und Model X darunter leiden könnte, dass das Model 3 Ende Juli ausgeliefert wird.

Tesla wird also das günstigere Model 3 brauchen, um für weiteres Wachstum zu sorgen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 07.07.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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