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Ryanair wächst und wächst – Droht der Lufthansa das gleiche Schicksal wie AirBerlin?

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Die Luftfahrtbranche ist ein knallhartes Geschäft, das nur wenige dauerhafte Gewinner hervorbringt. Die Lufthansa (WKN:823212) zählt zu den wenigen Unternehmen der Branche, die bereits seit Jahrzehnten im Geschäft und immer noch erfolgreich sind. Doch mehr denn je geht der Trend zu Billigairlines. Insbesondere Ryanair (WKN:A1401Z) ist in diesem rasant wachsenden Marktsegment extrem erfolgreich und übt damit immer größeren Druck auf die Konkurrenz aus. Die Frage ist also, wer letztendlich den Preiskampf für sich entscheiden wird und ob es überhaupt nur einen Gewinner geben wird.

Geringe Loyalität der Kunden heizt den Preiskampf an

Das große Problem der Branche ist, dass es so etwas wie einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil scheinbar nicht gibt. Erfolg und Misserfolg wechseln sich vielmehr ab. Der einzige Weg zu dauerhaftem Erfolg scheint über die niedrigsten Kosten für die Fluggäste zu führen. Wer es schafft günstigere Tickets anzubieten als die Konkurrenz, hat die meisten Passagiere und wahrscheinlich die beste Kapazitätsauslastung, was dann wieder zu geringeren Kosten je Fluggast führt. Und so geht das Spiel immer weiter.

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Dass die Kunden nicht, wie beispielsweise beim Autokauf, einzelne Marken bevorzugen, sondern vielmehr auf den günstigsten Preis achten, zeigt sich wohl am deutlichsten am Erfolg von Ryanair. Dort versucht man so kreativ wie möglich zu sein, um die Kosten immer weiter drücken zu können. Und damit ist man sehr erfolgreich. Inzwischen ist das Unternehmen eine der profitabelsten Airlines in Europa. Selbst der Brexit konnte den Iren nichts anhaben. Ganz im Gegenteil. Für das laufende Jahr wird mit einem weiter steigenden Gewinn gerechnet. Konzernchef Michael O’Leary träumt sogar von kostenlosen Flügen! Er weiß nur noch nicht, wie das finanziert werden soll.

Lufthansa muss die Kosten senken und kreativer werden

Was tut die Lufthansa also, um mit Ryanair mithalten zu können? Die Antwort lautet leider: Nicht allzu viel. Man versucht zwar immer wieder mal einen neuen Billigableger am Markt zu etablieren (siehe Eurowings). Doch funktioniert das eher schlecht als recht. Der Gewinn von Eurowings pendelt um die Nulllinie herum und die Lufthansa selbst hat mit der Preissensibilität der Geschäftsreisenden zu kämpfen. Beides also keine guten Voraussetzungen, um mit einem notorischen Kostenkiller wie Ryanair zu konkurrieren.

Selbst was die Flugzeugflotte angeht, könnte die Lufthansa den Anschluss verlieren, wenn man nicht aufpasst. Neue Flugzeuge verbrauchen weniger Kerosin, was zu gravierenden Kosteneinsparungen führt. Ryanair ist in dieser Hinsicht extrem aktiv und hat beispielsweise gerade erst Boeing informiert, dass man eventuell freiwerdende Fertigungsslots von Konkurrenten, die ihre Bestellungen stornieren, gerne übernehmen würde. Wie erwähnt bieten die neuen Flugzeuge den Vorteil geringerer Betriebskosten. Wenn die Lufthansa hier nicht nachzieht, kann sie ganz schnell den Anschluss verlieren.

Noch ist allerdings überhaupt nichts entschieden. Momentan sind sowohl Ryanair, als auch die Lufthansa erfolgreich unterwegs. Doch im Gegensatz zum irischen Konkurrenten erwartet man im laufenden Jahr einen fallenden Gewinn. Wichtig ist, dass man schnell genug auf den Konkurrenzdruck reagiert und immer weiter versucht, die Kosten zu senken. Denn wenn die Kosten zumindest auf einem ähnlichen Niveau liegen, ist man auf der sicheren Seite.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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