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Alexa könnte laut Amazon auch mit Siri von Apple arbeiten

Foto: Apple

Zwei virtuelle Köpfe sind besser als einer.

Obwohl Apple (WKN:865985) das erste große Tech-Unternehmen war, das einen virtuellen Assistenten auf dem Markt gebracht hat, liegt das Unternehmen jetzt hinter der Konkurrenz zurück. Dabei meinen wir Alexa von Amazon (WKN:906866). Das trifft besonders bei dem smarten Zuhause zu, wo Alexa schon jetzt einen deutlichen Vorsprung hat. Amazon hat Alexa nämlich als Plattform schon im Jahr 2015 für Drittanbieter geöffnet. Daher hat Alexa jetzt schon über 13.000 Fähigkeiten. In der Zwischenzeit hatten Apple und Amazon zahllose Auseinandersetzungen in verschiedenen Bereichen. Eine von diesen ist gerade zu Ende, wobei Apple Anfang des Monats verkündete, dass Amazon Prime Video jetzt auch auf Apple TV verfügbar sein werde.

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Aufgrund der Spannungen scheint es unwahrscheinlich, dass Alexa und Siri jemals miteinander zurechtkommen und zusammenarbeiten werden. Es scheint aber, dass zumindest Amazon für die Idee offen ist.

Apple sollte vielleicht, wird aber nicht

Auf der Wired Business Conference sagte der Chef der Hardware-Abteilung, David Limp, dass Alexa und Siri zusammenarbeiten könnten (laut USA Today). Limp sagte, es sollte doch möglich sein, Alexa zu fragen, ob sie nicht Siri um etwas bitten könnte. Limp meinte auch, dass er offen dafür wäre, mit Apple oder Alphabet (WKN:A14Y6H) zusammenzuarbeiten. Er fügte aber auch hinzu, dass das etwas unwahrscheinlich wäre. Es gibt kaum Zweifel, dass die Kunden die verschiedenen virtuellen Assistentinnen zusammen haben wollten und dass es gut wäre, wenn diese miteinander kommunizieren können, was gleichzeitig auch der wichtigste Punkt dabei wäre.

Aber die Konkurrenten sind wahrscheinlich eher daran interessiert, diese virtuellen Assistenten als Differenzierungsmerkmale zu nutzen. Zum Beispiel setzt Google darauf, dass Google Home viel mehr Fragen beantworten und sich die Vorteile der Suchmaschine Google zunutze machen kann. Die Implementierung wurde bisher schon schwer kritisiert, wenn Google die Umsetzung aber verbessern kann, dann wäre das ein interessanter Vorteil für Google Home im Vergleich zum Echo und es wäre auch eine Funktion, die Google natürlich nur ungern mit anderen teilen wird.

Das HomePod von Apple wurde gerade erst angekündigt und wird erst im Dezember verfügbar sein. Der Mac-Hersteller positioniert seinen smarten Lautsprecher am oberen Ende der Preiskategorie und hofft, dass der hochwertige Lautsprecher die Kunden von sich überzeugen wird. Das ist allerdings schon der zweite Versuch für das Unternehmen. Apple arbeitet an seiner eigenen smarten Plattform und das schon seit Jahren (HomeKit kam schon 2014 auf den Markt). Siri kann also auf dem HomePod auch auf das HomeKit zugreifen, aber Apple hat trotzdem in diesem Bereich relativ wenig vorzuweisen. Das Unternehmen öffnete Siri für die Entwickler erst im letzten Jahr.

Vor diesem Hintergrund wäre es wahrscheinlich ein Vorteil für Apple mehr als für Amazon, wenn Alexa und Siri miteinander arbeiten würden. Siri könnte Alexa dann bitten, bestimmte Aufgaben durchzuführen, da Alexa deutlich mehr Aufgaben umsetzen kann. Das wird aber wahrscheinlich nicht passieren.

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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A und C), Amazon und Apple.

Dieser Artikel wurde von Evan Niu, CFA auf Englisch verfasst und am 08.06.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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