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Das dehnbare OLED von Samsung ist ein Display, wie wir es noch nie gesehen haben

Foto: Samsung

Wenn eine Sache im Tech-Sektor klar scheint, dann dass organische Licht emittierende Dioden (OLED) eine wichtige Rolle in der Zukunft der elektronischen Displays spielen werden. Weil OLEDs ihr eigenes Licht aussenden, brauchen Sie keine zusätzliche Beleuchtung, sind extrem dünn, bleiben kühl und sind extrem widerstandsfähig. Sie bieten darüber hinaus brillante Farben, eine erhöhte Helligkeit und fast unbegrenzten Kontrast. Das ist auch der Grund, warum OLEDs sich schon in Millionen von Smartphones und Tablets auf der ganzen Welt befinden. In Zukunft werden sie auch faltbar, rollbar und semi-transparent sein.

Die interessanteste Anwendung verdanken wir aber den innovativen Köpfen bei Samsung (WKN:888322). Diese Displays sind nämlich jetzt auch dehnbar.

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Das dynamische dehnbare Display von Samsung Bildquelle: Samsung Display

Die nächste große Sache im Bereich Displays? Auf der diesjährigen Society for Information Display 2017 Konferenz in Los Angeles demonstrierte Samsung Display ein dehnbares Display, oder wie Samsung es nennt, „dynamisches dehnbares AMOLED Display „.

Der 9,1”-Bildschirm kann um 12 Millimeter sowohl konkav als auch konvex gedehnt werden und dabei eine hohe Auflösung behalten. Bisher konnte man OLED Displays zwar flexibel gestalten, aber selbst dann waren sie noch ziemlich starr und konnten nur in eine Richtung gedehnt werden.

Unendliche Möglichkeiten

Wir müssen dazu sagen, dass es sich dabei um einen Prototyp handelt. Da sollten wir nicht erwarten, dass die Tablets, Smartphones und Smartwatches von Samsung in naher Zukunft ein solches Display haben werden. Aber man sieht schon, wie man diese neue Technologie einsetzen könnte. Samsung möchte diese Technologie bei neuen Wearables, Smartphones und Anwendungen für die künstliche Intelligenz einsetzen. Dabei ergeben sich nämlich ganz neue Möglichkeiten.

Die offensichtlichste Anwendung könnten ultradünne und ultraresistente Smartphones und Tablets sein. Vielleicht könnte es auch ein Smartphone geben, dass man nahtlos zu einem Tablet denen könnte. Wir können uns aber auch vorstellen, dass solche Displays in Kleidung eingebaut werden könnten. Das könnte z.b. bei Under Armor Wirklichkeit werden. Immerhin haben sie vor ein paar Jahren schon davon geträumt. Sie könnten auch bei VR-Headsets zum Einsatz kommen. Immerhin sind die Displays dort aktuell noch flach oder es braucht Linsen, die das Bild verzerren.

Und weiter?

Das wirft aber auch eine Frage auf. Wie lange werden wir noch auf diese Technologie warten müssen? Wenn uns die Vergangenheit hierbei einen Anhaltspunkt gibt, dann werden wir noch sehr lange warten müssen.

Ich habe z.B. über das geheime faltbare OLED-Smartphone zum ersten Mal Anfang 2014 geschrieben. Samsung nannte es zunächst „Project Valley“. Die aktuellen Gerüchte legen nahe, dass Samsung eine begrenzte Produktion von nur ein paar tausend Stück dieser faltbaren (nicht dehnbaren) Smartphones Ende des Jahres herstellen möchte. Das Ziel ist dabei eine Version für den Massenmarkt im Jahr 2019 herzustellen.

Es wird noch ein paar Jahre dauern, bevor diese Technologie ihren Weg auf den Massenmarkt finden wird. Aber wenn Samsung Display die Art und Weise verändern möchte, wie wir über die Display-Technologie denken — und diese Technologie ist definitiv fähig das zu schaffen — dann muss das auch irgendwo seinen Anfang finden. Und ich kann mir keinen besseren Zeitpunkt vorstellen als jetzt.

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Dieser Artikel wurde von Steve Symington auf Englisch verfasst und wurde am 07.06.2017  auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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