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Baldige Zinswende? Vergiss es!

Foto: Matt Koppenheffer

Du denkst, die Zinswende kommt bald? Du denkst, ein bisschen mehr Inflation, besseres Wachstum und ein Umdenken bei den Notenbanken werden bald dafür sorgen, dass die Nullzinsphase ein Ende hat?

So einfach dürfte es aber nicht werden, denn ein ganz anderer Trend dürfte dafür sorgen, dass die Zinsen noch Jahrzehnte niedrig bleiben. Hier erfährst du mehr darüber, wieso du nicht auf ein Ende der niedrigen Zinsen hoffen solltest.

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Unternehmen bauen anders Kapital auf

In Lehrbüchern ist die Welt noch ganz einfach. Da spart der Haushalt und bringt sein Geld auf die Bank, die dann dem Unternehmen für seine neue Fabrik einen Kredit gibt. So war die Welt vielleicht vor ein paar Jahrzehnten, aber diese Darstellung hat eine große Lücke.

Denn Unternehmen bauen heute im Durchschnitt ganz anders Kapital auf als früher. Besonders in Dienstleistungs- und Technologiebranchen ist oftmals der größte Wert in Ideen, Patenten und Humankapital zu finden, also in Dingen, die man nur schlecht als Kollateral verwenden kann. Deshalb planen viele Unternehmen erst gar nicht damit, Wachstum im großen Stil über Schulden zu finanzieren.

Die neuen Nettosparer

Oftmals müssen sie auch gar kein Fremdkapital mehr aufnehmen, um zu wachsen, weil sowieso genug Überschüsse übrig bleiben. Es lässt sich ein genereller Trend hin zu weniger kapitalintensiven Geschäftsmodellen erkennen, die früher und ausgeprägter in die Gewinnzone führen können. Apple ist hierfür ein gutes Beispiel, da das Unternehmen mit überschaubarem Kapital viel mehr Gewinne generiert, als es reinvestieren kann.

So werden viele Unternehmen zu Nettosparern. Ökonomische Analysen zeigen, dass die Privatwirtschaft kurz nach der Jahrtausendwende begann mehr zu sparen, als zu investieren, Unternehmen wurden also Nettosparer. Die Welt, in der Unternehmen insgesamt Kapital benötigen, um zu wachsen, gehört damit der Vergangenheit an.

Somit entfällt plötzlich einer der wichtigsten Märkte für Kredite. Wenn weniger Kredite nachgefragt werden, haben Banken allerdings auch weniger Möglichkeiten, hohe Zinsen zu verlangen. Der Druck auf die Zinsen wird durch diesen Trend immens strukturell verstärkt.

Hier kann man wieder Apple als Beispiel hernehmen. Das Unternehmen hat gigantische Schulden aufgenommen, um Dividenden und Aktienrückkäufe zu finanzieren, da es seine gigantischen Finanzmittel aus Steuergründen nicht aus dem Ausland in die USA holen will. So einen Schachzug macht man aber nur, wenn einem Banken oder Anleihemärkte sehr niedrige Zinsen anbieten, ansonsten lässt man es eben bleiben und die Nachfrage bleibt aus.

Warum das schlechte Nachrichten für Banken sind

Das Beispiel zeigt bereits, warum dieser Trend nicht nur bedeutet, dass die Zinsen noch lange niedrig bleiben dürften, sondern auch warum das schlechte Nachrichten für Banken sind.

Zum einen müssen sie natürlich länger mit niedrigeren Zinsen klarkommen, aber sie verlieren auch Kundschaft. In den USA ist der Anteil von Unternehmenskrediten an allen Bankkrediten zwischen dem Anfang der 1980er und 2010 von circa 26 % auf 15 % gesunken. Darüber hinaus dürften in den Verhandlungen Unternehmen, die das Kapital so wie Apple nicht dringend brauchen, immer öfter am langen Hebel sein.

Keine guten Voraussetzungen für höhere Zinsen oder eine Erholung der Bankbranche.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple.

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