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Können Apple und Samsung beim Thema autonomes Fahren entscheidend mitmischen?

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Es sieht so aus, als hätten Apple (WKN:865985) und Samsung (WKN:881823) sich dazu entschieden, ihre Geschäftsfelder auf autonomes Fahren auszuweiten. Der Hersteller des iPhones hat schon im April angefangen, indem man offiziell die Erlaubnis erhalten hat, selbstfahrende Autos in Kalifornien testen zu dürfen. Dort testen derzeit rund 30 Unternehmen ihre Technologie.

Samsung will sich nicht sagen lassen müssen, dass man der Zeit hinterher hängt. Im Mai sprang man also auf den fahrenden Zug auf und erhielt das Okay der Regierung Südkoreas. Aber: Sind diese beiden Player nicht einfach ein bisschen spät dran?

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Samsung ist schon länger involviert

Samsung stellte schon länger Chips für selbstfahrende Autos her. Darüber hinaus arbeitet die CMOS-Bildsensoren-Division an einer Objekterkennung, um autonomes Fahren zu ermöglichen.

So richtig los ging es für Samsung aber mit der Akquise von Harman International für 8 Milliarden Dollar. Damit bekam das Unternehmen mit einem Mal Zugang zu 8.000 Ingenieuren, die sich auf cloud-basierte Lösungen im Automobilbereich konzentrieren. Außerdem erhält man Zugriff auf Harmans „Life-Enhancing Vehicle Solutions (LIVS)“, die im vergangenen Jahr gestartet wurden.

Diese LIVS-Plattform stellt Verknüpfungen her, indem man für Navigation Deep Learning-Techniken nutzt und eine kamerabasierte Fahrassistenz bereitstellt. Diese Technologie steht in direkter Konkurrenz zu NVIDIAs DRIVE PX2, einem auf Deep Learning basierenden Supercomputer für autonomes Fahren.

Es stellt sich laut eines Statements eines Mitarbeiters gegenüber Reuters allerdings heraus, dass Samsung gar nicht eigene Fahrzeuge auf den Markt bringen will. Stattdessen konzentriert man sich darauf, Algorithmen zu entwickeln, die auf Deep Learning basieren. Allerdings ist in diesem Marktbereich NVIDIA führend – so nutzt Tesla deren Technologie. Andere wie Audi und BMW testen sie gerade.

Aber Samsung kann zumindest in Südkorea Harmans Expertise richtig ausreizen. Dort hat die Regierung 9,7 Milliarden Dollar bereitgestellt, um eine 360.000 qm große Modellstadt zu bauen, wo nach Herzenslust autonomes Fahren getestet werden soll. Dort kann Samsung dann Daten um Daten sammeln, um die Software zu trainieren. Allerdings ist nicht gewiss, wie viele Kunden sich dann letztlich für die Produkte von Samsung gegenüber den erfahreneren Zulieferern von NVIDIA entscheiden werden.

Apple ist am Zug

Apple hat ja nie ein offizielles Statement abgegeben, wonach sie tatsächlich im autonomen Fahren involviert sind. Aber die jüngsten Entwicklungen deuten schon darauf hin, dass sie in diesen Markt wollen. Man hat drei SUVs von Lexus bereitgestellt, um mit diesen die Technologie auf den Straßen Kaliforniens zu testen. Diese Fahrzeuge sind schon auf den Straßen im Silicon Valley gesehen worden. In ihnen kommt der hochwertige LIDAR-Sensor zum Einsatz.

Apple hält nach wie vor den Mund, wenn es um das Projekt geht. Man werkelt laut einem Bericht von Bloomberg lieber heimlich und leise in Kalifornien und Kanada. Allerdings wird auch hier gemutmaßt, dass das Unternehmen sich erst einmal auf die Software konzentriert, bevor man tatsächlich Fahrzeuge herstellt. Eine Entscheidung wird erst für das Jahresende erwartet.

Allerdings hat Apple im Gegensatz zu Samsung keinerlei vorige Erfahrungen in diesem Bereich gemacht. Könnte also etwas länger dauern, bis da Fortschritte zu sehen sind. Als Anleger sollte man aber nicht vergessen, dass Apple auf einem Berg Cash in Höhe von 250 Milliarden Dollar sitzt. Man sollte also in der Lage sein, sich für das Projekt die richtigen Experten ins Boot zu holen.

Einfacher dürfte es aber sein, einfach ein Unternehmen zu kaufen, das schon sehr weit damit ist – z.B. Tesla. Citigroup Analyst Jim Suva sagte in einem Bericht, dass Tesla ein Übernahmekandidat für Apple sein könnte. Das sollte man im Hinterkopf behalten, gerade auch, weil Teslas CEO Elon Musk Anfang des Jahres einen hochrangigen Apple-Manager getroffen hat, der für Akqisitionen zuständig ist.

Apple könnte also fix einen sehr schnellen Sprung nach vorne machen, wenn sie einfach das Unternehmen kaufen, das beim autonomen Fahren ganz weit vorne dabei ist. Sonst dürfte es aber schwierig werden, mit Samsung und den anderen Schritt zu halten.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple, Nvidia und Tesla. The Motley Fool empfiehlt BMW.

Dieser Artikel von Harsh Chauhan erschien am 24.5.2017 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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