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Diese 4 unscheinbaren Details sollten Novo Nordisk-Aktionäre kennen

Quelle: Matt Koppenheffer

Ob eine Aktie sich zu einer guten Investition entwickelt, hängt von vielen Faktoren ab. Einer der wichtigsten dürfte das Management sein. Denn letztendlich vertrauen wir ihm unser investiertes Geld an!

Allerdings ist es gar nicht so einfach, die Vorstandschaft eines Unternehmens zu beurteilen. Schließlich gibt es keine Kennzahlen oder harte Fakten, die zur Bewertung herangezogen werden können.

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Jedoch gibt es einige Hinweise, die auf ein gutes Management hindeuten können. Anhand der Erfahrung des aktuellen CEOs, der Kundenfokussierung und des Umgangs mit Aktionären und Mitarbeitern habe ich geprüft, ob diese Punkte auf ein gutes oder ein schlechtes Management bei Novo Nordisk (WKN:A1XA8R) hindeuten.

Punkt 1: Der aktuelle CEO

Gerade in der Pharmaindustrie halte ich es für extrem wichtig, dass der Vorstand das Unternehmen, dass er leitet, auch wirklich versteht. Bestenfalls sollte er also vor seiner Vorstandstätigkeit einige Jahre im Unternehmen gearbeitet haben. Lass uns daher einen Blick auf die Vita des aktuellen CEOs von Novo Nordisk, Lars Fruergaard Jørgensen, werfen.

1991 – 2004 Ökonom Gesundheitswesen, Wirtschaft & Planung, Novo Nordisk
2004 – 2013 Senior Vice President IT & Corporate Development, Novo Nordisk
2013 – 2017 Executive Vice President, Novo Nordisk
2017 – Chief executive officer (CEO), Novo Nordisk

Quelle: Corporate Governance Novo Nordisk

Wie wir dieser entnehmen können, arbeitet Jørgensen seit über 25 Jahren für Novo Nordisk. Somit dürfte er sowohl das Unternehmen als auch die Pharmaindustrie sehr gut kennen und wissen, worauf es ankommt. Beste Vorraussetzungen also, das Unternehmen auch zukünftig erfolgreich zu führen!

Punkt 2: Kundenorientierung

Konzerne, deren Management nur Wert auf Zahlen wie Umsatz, Gewinn oder Marge legt, sind langfristig meist nicht die erfolgreichsten. Denn das oberste Ziel eines Unternehmens sollte die Kundenorientierung sein.

Schließlich kann ein Unternehmen nur erfolgreich sein, wenn dessen Produkte oder Dienstleistungen dauerhaft von Kunden nachgefragt werden. Ich glaube, dass bei Novo Nordisk kundenorientiert gedacht und gehandelt wird.

Der erste Hinweis hierfür findet sich im Novo Nordisk Way, einer Richtlinie, nach dem Management und Angestellte tagtäglich handeln. Bezüglich der Kundenorientierung sind folgende Punkte darin enthalten.

  • Entwicklung innovativer, biologischer Arzneimittel, die Patienten aus aller Welt zugänglich gemacht werden sollen
  • mit dem Ausbau des Geschäfts und wettbewerbsfähiger Finanzergebnissen soll den Patienten zu einem besseren Leben verholfen werden
  • Entwicklung neuer Möglichkeiten zur Behandlung schwerer, chronischer Krankheiten

Des Weiteren hat man sich auch in den langfristigen, sozialen Zielen dazu verpflichtet, immer mehr Menschen mit seinen Diabetes-Produkten zu versorgen. Das Ziel für 2020: Es soll 40 Millionen Diabetes-Patienten geholfen werden.

Selbstverständlich ist mir klar, dass Novo Nordisk auch finanzielle Interessen verfolgt. Trotzdem deuten die genannten Punkte darauf hin, dass das Unternehmen versucht, möglichst viele Kunden zu erreichen. Und dafür muss man logischerweise kundenorientiert denken und handeln.

Die Fokussierung auf die Bedürfnisse der Kunden zeigen meiner Meinung nach also ebenfalls, dass das Management von Novo Nordisk langfristig denkt und handelt.

Punkt 3: Umgang mit den Aktionären

Als Investor ist mir der Umgang mit den Aktionären natürlich besonders wichtig. Daher sollten Anleger stets prüfen, wie das Management in der Vergangenheit mit seinen Aktionären umgesprungen ist.

Ein wunderbares Mittel, um seine Anteilseigner am Unternehmenserfolg teilhaben zu lassen, sind Aktienrückkäufe. Denn so wird die Anzahl der gehandelten Aktien reduziert. Auf die verbleibenden Anteile entfällt dann ein höherer Gewinn und eine höhere Dividende – was für die Aktionäre natürlich positiv ist!

Novo Nordisk beglückte seine Investoren in jedem der letzten sechs Jahre mit Aktienrückkäufen im Milliardenbereich. Ein deutliches Anzeichen dafür, dass die Dänen ihren Aktionären gegenüber sehr wohlwollend gesinnt sind!

Punkt 4: Umgang mit den Mitarbeitern

Zu guter Letzt sollte ein gutes Management auch das Wohl seiner Mitarbeiter im Auge behalten. Schließlich sind sie es, die neue Medikamente entwickeln, mit Kunden in Kontakt treten oder Produkte herstellen. Sind sie unzufrieden, sinken zwangsläufig die Qualität, die Innovationsfähigkeit und die Produktivität.

Genau diese Dinge sind für den langfristigen Unternehmenserfolg aber unabdingbar. Novo Nordisk scheint sich darüber im Klaren zu sein, wie wichtig eine motivierte Belegschaft ist. Denn auch diese wird in den langfristigen, sozialen Zielen bedacht.

So führen die Dänen jährlich eine Mitarbeiterbefragung durch. Der Zielwert liegt bei 4 von 5 möglichen Punkten – seit 2012 wurde dieser Wert jedes Jahr erreicht! Auch beim Umgang mit den Mitarbeitern scheint das Management von Novo Nordisk also alles richtig zu machen!

Mein Fazit zum Management von Novo Nordisk

Das Management eines Unternehmens als Außenstehender zu beurteilen ist schwierig, eine wasserdichtes, unfehlbares Urteil daher kaum möglich. Bei Novo Nordisk deuten die erwähnten Anzeichen allerdings darauf hin, dass im Konzern langfristig gedacht und gehandelt wird – für langfristig orientierte Anleger wie uns Fools ein gutes Zeichen!

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Thomas Brantl besitzt Aktien von Novo Nordisk. The Motley Fool empfiehlt Novo Nordisk.

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