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Zwei neue Einzelheiten über den neuen Model Y Crossover

Der aktuelle SUV von Tesla, das Model X. Bildquelle: Tesla.

Das Model Y von Tesla (WKN:A1CX3T) ist unterwegs. Das wissen wir ja schon seit einiger Zeit. Aber es gibt ein paar Details über den neuen vollelektrischen Crossover SUV. Das Wichtigste dabei ist, wann das Model Y zu uns kommen wird. Das ist ein wichtiges Fahrzeug, da die Kategorie der Crossover sehr beliebt ist und sich das wahrscheinlich auch nicht so bald ändern wird. Dieser Trend wird sogar immer stärker. Crossovers und kleine SUVs waren die einzigen beiden bedeutenden Fahrzeugkategorien, die im April Wachstum verzeichnen konnten (die Crossovers stiegen dabei um 7 %).

Selbst falsche Gerüchte können die Aktien von Tesla nach oben schicken. Nach der Telefonkonferenz letzte Woche gab das Unternehmen ein paar Details zum Model Y, was damit das Line-Up von Tesla von S-3-X-Y vervollständigen wird.

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Das Fahrzeug könnte schon 2019 kommen

Tesla möchte bis zum Jahr 2020 eine Million Fahrzeuge pro Jahr ausliefern. Auf die Frage, wie das Unternehmen das schaffen möchte, sagte CEO Elon Musk, das Model Y wäre sehr wichtig dabei, dieses Ziel zu erreichen.

Ich glaube, wir brauchen das Model Y irgendwann um das Jahr 2020 herum oder vielleicht sogar Ende 2019. Dann glaube ich, dass eine Million verkaufter Fahrzeuge wahrscheinlich sind — alles zusammen ja. Vielleicht sogar mehr.

Historisch gesehen war Musk nicht besonders gut dabei sich an Zeitpläne zu halten. Daher sollten wir vielleicht automatisch annehmen, dass es etwas später werden wird. Die Skeptiker denken dasselbe beim Model 3, was aber etwas am Thema vorbei geht, da keiner der zugrundeliegenden Gründe, warum Tesla in der Vergangenheit Verzögerungen hatte, jetzt noch auf das Model 3 zutreffen. Die Produktion der günstigeren Limousine soll im Juli beginnen.

Es bleibt aber abzuwarten, wie schnell Tesla die Produktion erhöhen kann. Das einzige Ziel, das Tesla bisher artikuliert hat, ist eine Produktion von 5.000 Fahrzeugen pro Woche irgendwann im Jahr 2017.

Das wird eine komplett neue Plattform

In den letzten über 50 Jahren haben die Autobauer zahllose Fahrzeuge auf standardisierten Herstellungs-Plattformen gebaut, um die Kosten zu senken und um die Effizienz bei der Produktion zu erhöhen. Das Model S und das Model X basieren auf derselben Plattform. Daher könnte man annehmen, dass das Model Y auf der Plattform des Model 3 basiert.

Aber das stimmt nicht. Stattdessen möchte Tesla eine komplett neue Plattform für das Model Y schaffen. Musk hat im letzten Jahr schon viel darüber gesprochen und glaubt, dass die Ressourcen des Unternehmens besser investiert sind, wenn man versucht bei der Herstellung innovativ zu sein anstatt beim Produktdesign. Jeder, der Tesla folgt, hat vielleicht den Ausdruck “Alien Dreadnought” noch nie gehört. Die Investoren dachten vielleicht, dass das ein offizieller Begriff für die SEC wäre.

Musk glaubt, dass die Produktion das Model Y aber deutlich automatisierter vonstattengehen wird:

Dann wird sich wirklich alles ändern, glaube ich, im Gegensatz zu dem was die anderen Autohersteller machen. Das ist sowohl eine Funktion des Produktdesigns, das leicht umzusetzen und leicht automatisierbar sein muss wie auch das Design für das Werk selbst. Ich glaube das Model Y wird das alles ändern.

Danach wurde Musk gefragt, was er mit einer neuen Plattform meine. Er fügte hinzu: “Das wird ja eine andere Plattform sein.” Auf die eine oder andere Weise wird das Model Y so wichtig wie das Model 3 sein, da es den ansprechbaren Markt für Tesla dramatisch erweitern wird, während das Unternehmen sich auf den Massenmarkt für leistbare Crossover SUVs konzentrieren wird.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

Dieser Artikel wurde von Evan Niu, CFA auf Englisch verfasst und am 04.05.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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