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Royal Dutch Shell kann sich seine Dividende (fast) leisten!

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Am 04.05.2017 legte auch Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) seine Quartalszahlen für das erste Quartal von 2017 vor. Das erste Highlight in diesem Kontext? Natürlich die weiterhin konstant gehaltene Dividende in Höhe von 0,47 US-Dollar je Aktie, die bereits seit Mitte der 1940er Jahre nicht mehr gekürzt wurde.

Ohne Zweifel ist das ein gravierender Faktor, weswegen viele Investoren die Aktie des britisch-niederländischen Ölmultis so lieben. Aber dennoch sollte diese Liebe nicht nur bloß auf oberflächlich üppigen Dividenden basieren, nein, es sollten (wie im echten Leben) auch die inneren Werte stimmen.

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Schauen wir also im Folgenden, was uns Royal Dutch Shell über sein Innerstes offenbart:

Kann sich Royal Dutch Shell seine Dividende wirklich leisten?

Wenn man zunächst lediglich den Gewinn je Aktie zur Beantwortung dieser Frage betrachtet, dürfte sich Royal Dutch Shell nach wie vor seine Dividende eigentlich nicht leisten. Die hier nun erreichten 0,43 US-Dollar je Aktie reichen nach wie vor nicht aus, um die Dividende voll aus dem Gewinn zu zahlen.

Dennoch sollte bei diesem Zahlenwerk beachtet werden, dass die Entwicklung der Gewinnzahlen überaus erfreuliche Momente zu bieten hat. Legen wir beispielsweise die Zahlen aus dem Q1 in 2016 daneben, stellen wir fest, dass Royal Dutch Shell hier dank der höheren Ölpreise inzwischen wieder ein Vielfaches an Gewinnen ausweisen kann, als es noch vor einem Jahr der Fall gewesen ist. Die gesamtheitliche Entwicklung ist also geradlinig positiv.

Ein noch positiveres Bild erhalten wir außerdem, wenn wir neben der Gewinnentwicklung die aktuellen Cashflowzahlen daneben legen. Der freie Cashflow, also jener aus dem letzten Endes in der Regel die Dividende gezahlt wird, ist nämlich deutlich höher als der ausgewiesene Gewinn. Mit knapp 5,2 Milliarden US-Dollar ist der freie Cashflow fast anderthalbfach so hoch, was im Umkehrschluss bedeutet, dass die Dividende (ca. 3,9 Milliarden US-Dollar) locker aus diesem gezahlt werden kann. Es bleibt sogar noch etwas freier Cashflow übrig, um den Schuldenstand weiter zu reduzieren.

Die weiteren Aussichten

Insgesamt also erstmal erfreuliche Nachrichten. Der Gewinn reicht inzwischen wieder knapp an das Dividendenniveau, der freie Cashflow übersteigt es sogar. Es gab schon vehement schlimmere Zeiten.

Dennoch bleibt das Unternehmen weiterhin ein Spielball des Ölpreises. Der momentane Erfolg ist zwar schön und gut, allerdings sollte nicht vergessen werden, dass der Ölpreis inzwischen wieder gefährlich nah um die Marke von 50 US-Dollar je Barrel schwankt, und in diesem Zuge ein wenig Abstand von den stabileren 55 US-Dollar je Barrel genommen hat.

Sollte dieses Preisniveau so bleiben oder sich noch ein wenig verschlechtern, dürfte es mit den Zahlen von Royal Dutch Shell auch wieder (zumindest kurzfristig) etwas bergab gehen. Das Potenzial für weniger rosige Quartale ist dadurch immer noch vorhanden.

Nichtsdestotrotz sollten wir abschließend in diesem Moment noch einmal betonen, dass es, wie die Zahlen zeigen, derzeit vornehmlich rund läuft. Und so können sich die Investoren von Royal Dutch Shell bald auf eine saftige Dividende freuen, in dem Gewissen, dass diese zumindest aktuell zu weiten Teilen aus einer stabilen Geschäftsgrundlage gezahlt werden kann.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell (B-Aktien). The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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