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3 Dinge, die du unbedingt über die Allianz-Dividende wissen musst!

Foto: www.allianz.com

Die Dividende der Allianz (WKN: 840400) ist momentan hochaktuell. Schließlich fand gerade erst am 03.05. die Hauptversammlung statt, in wenigen Tagen können sich die Investoren folglich über die diesjährige Ausschüttung freuen. Yippie!

Ab und an glaube ich aber in Bezug auf die Allianz-Dividende latent die Meinung herauszulesen, dass viele ihr nicht den sichersten Ruf zuschreiben. Als Grund wird sodann oft die Kürzung der Dividende im Zuge der Finanzkrise zitiert.

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Aber wie steht es wirklich um die Stabilität der Allianz-Dividende? Besteht ein fundamentaler Grund zur Sorge oder war die damalige Kürzung ein einmaliger Ausrutscher? Das wollen wir im Folgenden herausfinden. Glücklicherweise können wir, um das zu beurteilen auf ein paar Richtlinien der Allianz selbst diesbezüglich zurückgreifen:

1) Die regelmäßige Ausschüttungsquote soll künftig 50 % betragen

Die erste dieser sog. Richtlinien bezieht sich hierbei ganz konkret auf die Ausschüttungsquote. So ist vorgesehen, dass diese in der Regel 50 % betragen soll, was vom Grundsatz her eine vernünftige Zielsetzung ist.

Eine Ausschüttungsquote von 50% stellt sicher, dass zwar ein hoher Betrag des Gewinns in Form der Dividende zurückgegeben wird, aber auch noch genügend Geld zur Verfügung steht, um Investitionen, beispielsweise durch Zukäufe, zu tätigen. Für Einkommensaktien eine sehr solide Basis, die das Zeug hat, um sowohl die Zufriedenheit der Anteilseigner als auch die prinzipielle Zukunftsfähigkeit des Unternehmens unter einen Hut bringen.

2) Die Dividendenhöhe soll mindestens stets das Vorjahresniveau halten

Um sicher zu gehen, dass eine dramatische Kürzung wie in den Jahren der Finanzkrise nicht die Dividendenhistorie versaut, ist in Ergänzung der ersten Richtlinie geplant, dass die Dividende im Regelfall zumindest dem Vorjahresniveau entspricht.

Vielleicht ist es dir schon aufgefallen, aber das hat tendenziell das Potenzial, mit dem ersten Punkt in Konflikt zu geraten. In diesem Kontext glaube ich, dass der Punkt zu 1) eher einen übergeordneten Leitsatz darstellt, der in Ausnahmefällen (wie beispielsweise einer Finanzkrise) auch mal ausgedehnt werden kann, damit langfristige Dividendenkontiniutät herrscht.

Natürlich impliziert das, dass die 50 % nicht zwangsweise immer eingehalten werden, sondern auch im Notfall  überschritten werden können. Allerdings bieten 50 % ja noch einfach nachrechenbar weitere 50 % Luft nach oben, sodass ein Abweichen in Ausnahmesituationen durchaus vertretbar sein kann.

3) Potenzielle Spaßbremse: Die Solvency II Quote

Beide oben genannte Aspekte stehen jedoch unter einer übergeordneten Bedingung: Nämlich, dass die Solvency II Quote stets nachhaltige 160 % beträgt.

Wieso das wichtig ist? Nun, im Grunde ist es nicht die Entscheidung der Allianz, sondern findet ihren Ursprung in einer EU-Richtlinie wider, die eine solche Quote für alle Versicherungsunternehmen vorsieht. Wie du siehst hat die Allianz auf diesen Aspekt im Grunde genommen wenig Einfluss, allerdings gibt es hier momentan auch wenig Grund zur Sorge. Das Unternehmen verfügt aktuell nämlich über eine Solvency II Quote von 218 %.

Ich denke, die Dividendenspaßbremse sollte somit nicht allzu bald zuschlagen.

Es riecht nach reichlich künftiger Stabilität

Zusammenfassend können wir festhalten, dass alle drei Leitsätze vielversprechend aussehen. Die anvisierte Ausschüttungsquote von 50 % scheint defensiv und nachhaltig und die Ausnahmeregelung in puncto Dividendenkontinuität sollte gewährleisten, dass die Dividende in Krisenzeiten nicht wieder auf Tauchgang geht.

Wer weiß, vielleicht bilden diese Dividendenrichtlinien daher die Grundlage, für eine imposante künftige Dividendenentwicklung, die irgendwann einmal im DAX seinesgleichen sucht. Die formulierten Rahmenbedingungen könnten das zumindest hergeben.

Aber ob du das ebenfalls so siehst, oder ob du der Allianz ihre Dividendenkürzung im Zuge der Finanzkrise nach wie vor nicht verzeihen kannst, das solltest du im Endeffekt sowieso mit dir selbst ausmachen.

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Vincent besitzt Aktien der Allianz. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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