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Google, Apple und Coca-Cola kennt jeder. Aber wo liegt die deutsche Markenmacht?

Starke Marken. Für viele ein Kriterium, das bei der Aktienanalyse einen gewichtigen Faktor spielt. Gerade bei amerikanischen Aktien dürften Investoren bei diesem Aspekt ganz auf ihre Kosten kommen. Wer kennt schließlich nicht so famose Marken wie Google (WKN: A14Y6H), Apple (WKN: 865985) und Coca-Cola (WKN: 850663)?

Das spiegelt sich natürlich auch in dem Wert wider, der den oben genannten Marken zugeordnet wird. Ausgehend von der 2016er Analyse des Markenbewerters BrandZ verfügen Google mit einem Markenwert von 229,2 Milliarden US-Dollar und Apple mit einem Markenwert von 228,46 US-Dollar über die wertvollsten Marken weltweit. Aber auch Warren Buffett-Liebling Coca-Cola auf Rang 13 (direkt hinter Marlboro, liebe Raucher) ist mit einem Marktwert von 80,31 Milliarden US-Dollar nicht zu verachten.

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Aber wie schlagen sich die deutschen Marken? Das wollen wir im Folgenden herausfinden. Ich bin mir sicher, hier gibt es die ein oder andere Überraschung für dich.

1) SAP

Auf Rank 21 des 2016er Rankings findet sich Europas größter Software-Hersteller mit einem Markenwert von 39,02 Milliarden US-Dollar wieder. Eigentlich kaum verwunderlich, findet sich die Software von SAP (WKN: 716460) doch bekanntlich in vielen Konzernzentralen und Verwaltungen auf der ganzen Welt, um Rechnungen zu bearbeiten oder das Rechnungswesen zu steuern.

Einen weiteren Bekanntheitsschwung dürfte das Unternehmen bekommen haben, seitdem man im inzwischen hart umkämpften Cloud-Markt mitmischt. Hier misst man sich ja mit Größen wie Microsoft (WKN: 870747), IBM (WKN: 851399) und Oracle (WKN: 871460). Wer weiß, wohin das die Walldorfer markentechnisch noch bringen wird.

2) Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) ist direkt dahinter auf Rang 22 mit einem Markenwert von 37,73 Milliarden US-Dollar vertreten. Auch wenn das erste namensgebende Wort deutsche lautet, handelt es sich auch bei dem Unternehmen um das größte europäische seiner Branche.

Dennoch zieht die Deutsche Telekom markentechnisch im Vergleich zu seinen amerikanischen Konkurrenten die deutlich kürzeren Karten. AT&T (WKN: A0HL9Z) und Verizon (WKN: 868402) kommen nämlich auf Markenwerte von ca. 107, beziehungsweise 93 Milliarden US-Dollar. Davon kann unser heimischer Anbieter nur träumen.

3) Vodafone

Eine wahre Überraschung in diesem Ranking ist für mich die Platzierung von Vodafone (WKN: A1XA83). Mit einem Marktwert von 36,75 Milliarden Euro findet sich dieses Unternehmen auf Platz 25 der Top 25 Marken weltweit. Klar, wir können nun diskutieren, ob Vodafone als deutsch gilt, da sie inzwischen zur britischen Vodafone Group gehören, aber da das ehemals deutsche Mannesmann ein gewaltiges Stück zum heutigen Konzern beigetragen hat, ist es für mich vertretbar.

Nun, was ist zu diesem Unternehmen im Weiteren zu sagen? Als ebenfalls im Telekommunikationsbereich tätiges Unternehmen kann auch Vodafone nicht mit seinen amerikanischen Konkurrenten mithalten. Aber mal ganz im Ernst: Hättest du überhaupt gedacht, dass Vodafone hier vertreten sein wird?

Deutschland ist trotzdem nur weit unten vertreten

Abschließend können wir zwar festhalten, dass Deutschland global gesehen zwar 3 Vertreter (oder ohne Vodafone: 2 Vertreter) ins Ranking schickt, diese sind aber dennoch weit abgeschlagen. Gerade die Telekommunikationsunternehmen sind meilenweit von ihren amerikanischen Pendants entfernt, aber selbst SAP erblasst im Vergleich zu Microsofts 121,82 Milliarden US-Dollar Markenwert.

Nun bleibt es an dir zu bewerten, wie du diese Diskrepanz deutest. Haben amerikanische Marken den Deutschen nachhaltig den Rang abgelaufen? Oder dürften die hiesigen Vertreter schon bald eine Bekanntheits-Aufholjagd starten?

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Vincent besitzt Aktien von Apple und AT&T. Teresa Kersten ist Angestellte von LinkedIn und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. LinkedIn ist Teil von Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A- und C-Aktien), Apple und Verizon Communications. The Motley Fool besitzt Aktien von Oracle.

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