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3 Überraschungen bei den Quartalszahlen von Kimberly-Clark

Bildquelle: Kimberly-Clark.

Kimberly-Clark (WKN:855178) verfügt über ein relativ stabiles Geschäft dank des breiten Portfolios von Konsumgütern wie Kleenex-Tüchern und Windeln, die Millionen von Leuten jeden Tag benutzen. Das bedeutet aber nicht, dass das Unternehmen nicht gelegentlich auch die Investoren überraschen kann, wenn sich die operativen Trends und der Ausblick auf dem Markt ändern.

Es folgen drei wichtige Dinge aus dem Quartalsbericht des Unternehmens, die die Aktionäre nicht kommen sahen.

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Preisrückgang

Das Unternehmen meldete einen Rückgang bei den organischen Verkäufen um 1 %. Das ist ein anhaltender, enttäuschender Trend, obwohl die Expansion für das Steuerjahr 2015 mit 5 % vernünftig gestartet hatte. Im Jahr 2016 verlangsamte sich die Expansion jedoch um 2 % und fiel Anfang 2017 wieder leicht in die roten Zahlen.

Der größte Faktor der letzten Pleite waren die niedrigeren Preise gewesen. Das Unternehmen senkte die Nettoverkaufspreise um mehr als einen vollen Prozentpunkt, was die Gewinne des höheren Verkaufsvolumens wieder ausradierte.

Das Management gab die Schuld dafür der Konkurrenz im amerikanischen Markt. Die organischen Umsätze fielen in diesem Segment um 3 %, was dem scharfen Wettbewerb und weniger Auslieferungen geschuldet ist.

Der Konkurrent Unilever (WKN:A0JMZB) konnte etwas bessere Ergebnisse erzielen, meldete aber auch einen Rückgang um 1 % bei den organischen Umsätzen in den USA. Dabei konnte Unilever trotz des schrumpfenden Marktes aber Marktanteile gewinnen. Kimberly-Clark konnte leider keine neuen Marktanteile für sich gewinnen und muss daher versuchen, die Gewinne zu erhöhen. „Wir haben ein Gewinnwachstum in diesem schwierigen Umfeld generieren können, besonders in Nordamerika“, sagte CEO Thomas Falk in einer Presseerklärung.

Bildquelle: Getty Images.

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Kosten und Währungen

Die Wechselkurse gaben den Ergebnissen etwas Rückenwind. Durch positive Währungseffekte stiegen die Umsätze im letzten Quartal um 1 %, nachdem sie im letzten Jahr um 4 % reduziert wurden und im Jahr 2015 um ganze 11 % zurückgegangen waren.

Das Management erwartet nun, dass die Wechselkurse keine Auswirkungen auf die Umsätze oder die Gewinne dieses Jahr haben werden, im Gegensatz zu der Prognose von minus 2 %, die das Management zuvor gestellt hatte. Dieser überraschende Gewinn wird aber von den steigenden Kosten für die Rohstoffe wieder ausgeglichen. Kimberly-Clark hat das Problem, dass einige der wichtigsten Rohstoffe jetzt teurer sind und daher soll die Kosteninflation im Jahr 2017 etwa 200 Millionen US-Dollar betragen. Zuvor war man noch von 125 Millionen US-Dollar ausgegangen.

Das soll sich aber nicht weiter auf den Gewinn auswirken, daher erwartet das Unternehmen immer noch, dass die Gewinne für 2017 irgendwo zwischen 6,20 und 6,35 US-Dollar pro Aktien liegen werden. Das ist ein Anstieg von etwa 5 % verglichen mit den 5,99 US-Dollar pro Aktie im letzten Jahr.

Der Ausblick

Kimberly-Clark erwartet nicht, dass sich die schwachen Bedingungen im amerikanischen Markt bald bessern werden. Falk und sein Team erwarten organisches Wachstum von 1,5 %, was den Mittelwert des Ausblicks darstellt. Das ist etwas weniger als die zuvor erwarteten 2 %. Im Gegensatz dazu erwartet Unilever ein Wachstum von 4 %.

Wenn das Unternehmen das letzte Ziel nicht toppen kann, dann wird 2017 das zweite aufeinanderfolgende Jahr, in dem Kimberly-Clark an langsamem Umsatzwachstum leidet. Das organische Umsatzwachstum würde damit von 5 % im Jahr 2015 auf weniger als 2 % fallen.

Die Chefetage ist inzwischen damit beschäftigt, die Kosten zu senken und versucht, das Portfolio aggressiv zu verbessern, um das Umsatzwachstum wieder in die Spur zu bekommen – genau wie die Konkurrenten das in den letzten Jahren auch getan haben. Unilever verkauft zum Beispiel das Geschäft mit Brotaufstrichen und hat eine neue Produktlinie in Form des Dollar Shave Club hinzugefügt. Procter & Gamble hat gerade eine komplette Umstellung seines Portfolios hinter sich gebracht, bei dem 100 Marken aus dem Portfolio entfernt wurden, um sich nur noch auf die am schnellsten wachsenden Franchises mit den höchsten Margen zu konzentrieren.

Solche Initiativen sind vielleicht nötig, um die Wettbewerbsposition von Kimberly-Clark im Markt zu verbessern. Das Unternehmen verliert jetzt nämlich Marktanteile an globale Konkurrenten, die ihre Werbemaßnahmen und ihre innovativen Strategien immer besser umsetzen.

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The Motley Fool empfiehlt Kimberly-Clark und Unilever. 

Dieser Artikel wurde von Demitrios Kalogeropoulos auf Englisch verfasst und am 25.04.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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