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Großes Umsatzwachstum schafft für Ford optimale Voraussetzungen für ein starkes Quartal in Europa

Foto: Ford

Ford Motor Company (WKN:502391) gab an, dass die Umsätze in Europa im März um 14 % gestiegen wären, da der globale Boom bei den SUVs das Wachstum in der westlichen Welt weiter antreibt.

Die nackten Zahlen: Ford konnte Marktanteile in Mitteleuropa gewinnen

Letzten Monat verkaufte Ford etwa 199.900 Fahrzeuge in den 20 westeuropäischen und mitteleuropäischen Märkten und sieht die „Euro 20“ als den Kernmarkt in Europa an. Das stellt verglichen mit März 2016 ein Wachstum von 14,3 % dar. Der Marktanteil von Ford stieg in der Euro 20 im März auf 9,2 %. Das sind 0,3 Prozentpunkte mehr als im letzten Jahr. Damit steht Ford – nach Volkswagen – auf Platz zwei der Automarken mit den meisten Verkäufen.

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Ganz Europa, zu dem auch Russland, die Türkei, die Republiken der ehemaligen Sowjetunion und die anderen Länder Osteuropas gehören, wird auch als die „Euro 50“ bezeichnet. In dieser Region verkaufte Ford im März etwa 215.900 Fahrzeuge – 12,7 % mehr als noch vor einem Jahr. Der Marktanteil in der Euro 50 stieg im März ebenfalls um 0,3 Prozentpunkte auf 8,9 %.

Die Verkäufe des Ford Kuga in Europa, dem Schwesternfahrzeug des Escape, stiegen im März um 45 %. Bildquelle: Ford Motor Company.

Die Verkäufe des Ford Kuga in Europa, dem Schwesternfahrzeug des Escape, stiegen im März um 45 %. Bildquelle: Ford Motor Company.

Was funktioniert hat und was nicht funktioniert hat

Hierbei gibt es einen Trend, den man schon seit mehreren Quartalen beobachten kann. Historisch bot Ford ein kleines Portfolio in Europa an, das größtenteils aus Limousinen bestand. Vor Kurzem hat das Unternehmen das Angebot jedoch erweitert und bietet nun auch mehrere SUV-Modelle an. Den Europäern scheinen diese sehr zu gefallen.

Die Umsätze des kleinen Crossover-SUVs Ecosport stiegen um 46 % im Jahresvergleich. Der etwas größere Kuga, der gleichzeitig das Schwesterfahrzeug des Escape im amerikanischen Markt ist, stiegen um 45 % auf über 21.000 verkaufte Einheiten. Der größere Edge konnte sich auch 2.300-mal verkaufen.

Die zwei Bestseller in Europa – der Fiesta, der mit einem Umsatzplus von 12 % auf etwa 47.000 verkaufte Einheiten kommt und der Focus, der mit 8,8 % Plus gut 33.000 Einheiten zählt – entwickelten sich auch in diesem Markt gut, der wie die USA und China den traditionellen Limousinen immer mehr SUVs vorzieht.

Diese Modelle sind auch sehr profitabel. Ford merkte an, dass die Fahrzeuge mit luxuriöser Ausstattung bzw. besserer Performance 68 % der PKW-Verkäufe in Europa im März ausgemacht haben. Das macht 4 % mehr als im Vorjahr.

Doch auch Fords Sparte Nutzfahrzeuge entwickelte sich gut. Die Umsätze des Transit und des Ranger stiegen im März um 9 % auf 43.700 Einheiten. Das macht 15 % Marktanteil in der Euro 20 aus.

Was hat nicht funktioniert? Diese Liste ist ziemlich kurz. Der Mondeo, die europäische Version des Fusion, verlor im Jahresvergleich 18 %. Genau wie in den USA hat der Mondeo in Europa das Problem, dass die Kunden lieber SUVs kaufen.

Analyse: Ein gutes erstes Quartal für Ford in Europa

Die Analyse fällt kurz und knapp aus. Ford konnte in Europa schneller wachsen als der Markt. Die Gewinne wurden vorrangig von den profitableren Produkten generiert. Das legt nahe, dass wir profitable Ergebnisse sehen werden, wenn Ford im Laufe des Monats die Zahlen des ersten Quartals noch melden wird. Im Jahr 2016 verdiente Ford in Europa 1,2 Milliarden US-Dollar vor Steuern.

Die Umsätze stiegen in der Euro 20 in den ersten drei Monaten 2017 um 9,4 %. Das ist deutlich mehr als die 7,9 % des Gesamtmarktes. In der Euro 50 stiegen die Umsätze bis Ende März um 8,3 %, während der Markt im selben Zeitraum nur 6,8 % gewachsen ist.

Wir sollten nicht vergessen, dass Fords erstes Quartal in Europa 2016 ein sehr gutes gewesen ist. Das Unternehmen scheint 2017 auf diesen Erfolg aufzubauen.

Wie geht’s jetzt weiter?

Ford wird die Ergebnisse des ersten Quartals 2017 vor Handelsstart am Donnerstag, den 27. April, melden.

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 The Motley Fool besitzt und empfiehlt Ford.

Dieser Artikel wurde von John Rosevear auf Englisch verfasst und am 17.04.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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