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Tesla möchte nächstes Jahr den LKW der Zukunft vorstellen

Fahrzeugproduktion bei Tesla. Bildquelle: The Motley Fool

In einem Update zu seinen langfristigen Plänen sagte der CEO von Tesla (WKN:A1CX3T), Elon Musk, letzten Sommer, dass eine der zukünftigen Hauptprioritäten eine Ausweitung des Angebots sein werde, um auch weitere Transportmöglichkeiten abzudecken. Dazu gehören Nutzfahrzeuge wie Schwerlast-LKWs und öffentliche Verkehrsmittel für den Nahverkehr.

Als Tesla die Pläne für diese Fahrzeuge im letzten Jahr verkündete, befanden sich diese noch im Frühstadium der Entwicklung und sollten 2017 vorgestellt werden. Wie Musk am Donnerstag auf Twitter ankündigte, gäbe es bisher aber keine neuen Informationen dazu, doch befände sich der Tesla-LKW im Zeitplan und solle im September vorgestellt werden.

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Nutzfahrzeuge von Tesla

„Der Tesla-LKW soll im September vorgestellt werden“, gab Musk auf Twitter an. „Das Team hat wunderbare Arbeit geleistet. Das ist das nächste Level.”

Bisher sind nur wenige Dinge über den LKW von Tesla bekannt, Musk sagte aber, dass der LKW im Rahmen des „Master Plan, Part Deux“ eine bedeutende Reduzierung der Kosten mit sich bringen würde, während gleichzeitig die Sicherheit erhöht wäre und sich das Fahrzeug auch noch sehr schön fahren würde.

Bildquelle: Autor.

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Tesla ist nicht das erste Unternehmen, das sich für elektrische LKWs interessiert. Mercedes-Benz hat bereits mit einer Kleinserienproduktion eines voll elektrischen Schwerlast-LKW gestartet, den das Unternehmen Urban eTruck nennt. Dieser LKW hat eine Reichweite von 125 Meilen und beschränkt sich auf Kurzstreckenlieferungen.

Der LKW von Tesla wäre allerdings nur eine Facette des Plans. Aktuell baut das Unternehmen nämlich nur PKWs: das Model S und das Model X wie auch das günstigere Model 3 in Massenproduktion. Tesla möchte aber auch ein Transportvehikel für den öffentlichen Nahverkehr in Städten auf den Markt bringen, und zwar den „Tesla-Minibus“.

Der Minibus, der aber nicht der finale und offizielle Name des Fahrzeugs sein soll, wird basierend auf der Plattform des Model X gebaut, wie Musk in der Telefonkonferenz zum zweiten Quartal 2016 anmerkte. Er erklärte auch, was hinter dem voll elektrischen Minibus stehe:

Es wird wahrscheinlich sinnvoll sein, die Größe der Busse zu verringern und die Rolle eines Busfahrers auf die Rolle eines Flottenmanagers auszuweiten. Die Staulage würde sich verbessern, indem man den Mittelgang des Busses eliminieren und die Sitze beim Eingang platzieren würde. Damit könnte nicht nur Platz gespart, sondern auch die Beschleunigung und das Bremsverhalten anderer kleinerer Fahrzeuge erreicht werden. Zusätzlich würde auch der Verkehr besser als mit traditionellen schweren Bussen fließen. Der Bus könnte die Leute auch direkt zu ihrem Zielort bringen. Man könnte Buttons bei bestehenden Haltestellen installieren und der Bus wäre dann auch für Leute zugänglich, die kein Smartphone haben. Mit einem entsprechenden Design könnte man auch Platz für Rollstühle, Kinderwägen und Fahrräder schaffen.

Warum es wichtig ist

Tesla glaubt, dass eine aggressive Erhöhung der Produktion bei interessanten Elektrofahrzeugen zusammen mit der Erweiterung des Angebots helfen werden, den Umstieg hin zu nachhaltigen Energiequellen zu beschleunigen. Indem interessante Elektroautos auf den Markt gebracht werden, ist Tesla davon überzeugt, dass die Produzenten und Konsumenten schneller auf diese Fahrzeuge umsteigen werden.

Der Tesla-LKW stellt einen wichtigen Teil dieses Plans dar. Dieser ist aber noch zu weit entfernt, als dass man die potenziellen Auswirkungen auf das Geschäft des Unternehmens schon in den Kurs einpreisen könnten. Als Investor sollte man aber durchaus ein Auge darauf haben, besonders da der LKW schon im September vorgestellt wird.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 13.04.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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