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Daimler drückt bei selbstfahrenden Autos auf die Tube

Mercedes-Benz F 015 QUELLE: Daimler Media Relations

Der deutsche Premiumhersteller Daimler (WKN:710000) sieht sich unter den etablierten Autoherstellern schon länger an der Spitze, was die Entwicklung autonom fahrender Autos angeht.

Jetzt wurden die Ambitionen noch einmal hochgefahren und der Zeitplan nach vorne gezogen. Was jetzt im Detail passieren soll und ob das glaubwürdig ist, erfährst du hier.

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Daimler holt sich Bosch ins Boot

Wie gerade erst bekannt wurde setzt Daimler nun auf eine Kooperation mit Bosch, um seine selbstfahrenden Autos noch viel schneller als bisher geplant auf den Markt zu bringen.

Bisher war man vom Jahr 2030 ausgegangen, bis man Kunden wirkliche Autonomie liefern kann, aber anscheinend entwickelt sich die Technologie rasant. So sind mittlerweile erste Prototypen von Robotertaxis für das Jahr 2020 geplant und erste Geschäftsmodelle sollen in darauffolgenden Jahren umgesetzt werden.

Ola Källenius, Daimler-Entwicklungsvorstand, wendet zwar noch ein, dass es für die Serienreife noch nötig sei, dass einige Komponenten deutlich billiger werden, aber trotzdem passt der Plan ins Schema. Im Januar wurde auch schon eine Kooperation mit dem amerikanischen Taxi-Unternehmen Uber bekannt.

Auf ins nächste Level

Um die Strategie zu verstehen, ist es wichtig sich mit dem neuen System für die Bezeichnung von autonomen Autos vertraut zu machen. Viel was derzeit als selbstfahrend bezeichnet wird, ist genauer gesagt eine sogenannte Level 4-Autonomie, bei der das Auto zwar die meiste Zeit alleine fahren kann, aber immer wieder auch auf die Hilfe eines menschlichen Fahrers angewiesen ist.

Was Daimler und Bosch nun aber planen, ist eine baldige Einführung von Autos, die mit Level 5-Autonomie ausgestattet sind. Bei dieser Stufe ist es möglich, das Auto als wirkliches Robotertaxi einzusetzen, da man die Möglichkeit hat das Auto auch komplett ohne Fahrer an sein Ziel zu schicken.

So könnten Kunden die neuen Robotertaxis ähnlich wie den bereits existierenden Car-Sharing-Service car2go, ein Tochterunternehmen von Daimler, nutzen. Bloß fällt in diesem Szenario dann der Taxifahrer weg und somit auch Kosten. Da scheint es keine große Hürde zu sein, dass der Service bisher nur innerhalb eines Stadtgebietes geplant ist. Volle Autonomie außerhalb eines einzelnen Gebietes dürfte selbst nach Daimlers ambitionierten Plänen noch ein wenig dauern.

So glaubwürdig ist der Plan

Tatsächlich könnte man erst einmal meinen, dass Daimler hier den Mund ein wenig zu voll genommen hat, aber die Chancen stehen gut, dass der Zeitplan eingehalten wird.

Daimler ist nicht dafür bekannt große Ankündigungen zu machen, an die man sich später nicht halten kann. Außerdem setzt das Unternehmen schon lange auf eine ausgefeilte Digitalisierungsstrategie. Bereits 2013 hat man erste Tests mit selbstfahrenden Autos gestartet und auch die bedeutende LKW-Sparte wird bereits auf eine Zukunft ohne Fahrer getrimmt.

Die Konkurrenz neigt hingegen oftmals dazu mit beeindruckenden Zahlen um sich zu werfen, die sich bei näherer Betrachtung als übertrieben herausstellen. So hat BMW ein serienreifes autonomes Auto für 2021 angekündigt, diese Pläne aber erst später als Level 3-Autonomie korrigiert, die eher eine Art gehobene Assistenz, als wirkliche Autonomie bedeuten.

Trotz allem bleibt jetzt abzuwarten, ob Daimler zusammen mit Bosch seine ehrgeizigen Ziele erreicht. Führender Premiumhersteller ist Daimler bereits, als nächstes könnte man die Führung bei autonomen Autos übernehmen.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Daimler und BMW.

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