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Amazon kann es nicht leugnen … Das Unternehmen setzt große Hoffnungen in Alexa

AMAZON ECHO. Bildquelle: AMAZON.COM.

Amazon (WKN:906866) verkündete vor Kurzem die Alexa Fund Fellowship, ein Programm, das Universitäten und Wissenschaftler, die die Spracherkennung der künstlichen Intelligenz voranbringen möchten, unterstützen wird. Dabei geht es um die Bereiche natürliches Sprachverständnis, automatische Spracherkennung, die Umwandlung von Text in Sprache und künstliche Intelligenz für Konversationen.

Die ersten vier Teilnehmer sind die Carnegie-Mellon-Universität, die Universität von Südkalifornien, die John-Hopkins-Universität und die Universität von Waterloo. Diese Universitäten werden Kurse in Sprachtechnologie ausarbeiten und entsprechende Mittel, Zugang zu Alexa-Geräten und Mentor-Dienste von den Teammitgliedern von Alexa Science bekommen.

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Die Lautsprecher Echo und Echo Dot verfügen über die Sprachassistentin Alexa. Bildquelle: Amazon.

Die Lautsprecher Echo und Echo Dot verfügen über die Sprachassistentin Alexa. Bildquelle: Amazon.

Amazon setzt viel auf Alexa

Alexa, die virtuelle Assistentin, die hinter den smarten Lautsprechern von Amazon steckt, hat von Amazon bisher jede Menge Investitionen und Zuwendung bekommen. Es gibt mehr als 1.000 Angestellte, die vor einem Jahr noch an Alexa und Echo gearbeitet haben. Darüber hinaus sind gerade hunderte von Stellen offen, um das Team zu erweitern. Ende letzten Jahres verkündete Amazon den Alexa-Preis: 2,5 Millionen US-Dollar sollen an die Universität gehen, die zusammen mit dem Alexa-Skills-Kit den interessantesten Konversations-Bot baut. Warum ist Alexa also everybody’s darling?

Das nächste große Ding

2016 gab Amazon-CEO Jeff Bezos an, dass Alexa die vierte Säule des Geschäfts von Amazon sein könnte, neben dem elektronischen Handel, dem Cloud-Computing in Form von AWS und dem Prime-Programm. In diesem Zusammenhang sagte Bezos:

Ich glaube, es ist gigantisch … Es ist wahrscheinlich schwer zu übertreiben, welch große Auswirkungen das in den nächsten 20 Jahren auf die Gesellschaft haben wird … Das war seit den frühen Tagen der Science-Fiction der Traum, dass man auf natürliche Art und Weise mit seinem Computer reden und ein Gespräch führen kann. Ganz zu schweigen davon, dass man den Computer bitten kann, Dinge für einen zu tun. Und das wird jetzt Wirklichkeit … Wir stehen vor dem Anbruch einer goldenen Ära.

Die Geräte mit Alexa verkaufen sich extrem gut. Bildquelle: Amazon.

Die Verkaufszahlen der Alexa-Produktfamilie sind beeindruckend. Consumer Intelligence Research Partners schätzt, dass bereits 8,2 Millionen amerikanische Kunden diese Geräte gekauft haben. Die Analysten bei Morgan Stanley spekulieren, dass bis Anfang Dezember schon 11 Millionen Stück verkauft werden konnten, obwohl bei dieser Schätzung das äußerst erfolgreiche Weihnachtsquartal noch nicht mit eingerechnet ist. Amazon machte publik, dass diese Geräte während der Feiertage die bestverkauften Artikel waren.

Im letzten Quartal erzielte Amazon einen Umsatz von 44 Milliarden US-Dollar. Daher werden die Verkäufe der smarten Lautsprecher momentan noch keinen großen Unterschied machen, doch sie bieten noch ganz andere Vorteile. Vor Kurzem schrieben die Analysten Mark Mahaney und Jim Shaughnessy von RBC Capital Markets, dass aktuell 17 % der Nutzer bereits über die Sprachassistentin bei Amazon bestellen. Das Ökosystem könnte zusätzliche 10 Milliarden US-Dollar bei Geräteverkäufen einbringen, die ab 2020 jährlich verkauft werden.

Außerhalb der Universitäten

Die Großzügigkeit von Amazon gegenüber den Universitäten ist lobenswert, das Unternehmen hat nämlich viel aus diesen Initiativen zu gewinnen. Eine Zusammenarbeit mit Instituten der höheren Bildung kann die Fähigkeiten von Alexa verbessern. Damit wird die Assistentin nützlicher und gleichzeitig wird das öffentliche Bewusstsein für diese Geräte sensibilisiert. Schließlich gibt es bei den Tech-Unternehmen einen riesigen Bedarf an Absolventen im Bereich künstliche Intelligenz. Dazu gehören auch die Unterdisziplinen Maschinenlernen und Deep Learning. Diese Programme werden Amazon helfen, vielversprechende junge Talente und damit künftige Mitarbeiter zu finden, die bereits mit Alexa vertraut sind.

Amazon glaubt auch, dass Alexa das Potenzial hat, es in den Markt für Unternehmen zu schaffen. Das Unternehmen hat jetzt schon einige Dienste für seine Kunden bei AWS aufgesetzt. Amazon stellt es diesen Kunden auch frei, die meisten Fähigkeiten von Alexa zu hosten und auszubauen.

Als nächstes könnte Alexa als Assistentin im Büro eingesetzt werden. Ein aktueller Artikel im Wall Street Journal besprach, dass einige Unternehmen bereits Schritte unternommen haben, um die Technologie in mehrere Arbeitsabläufe wie Erinnerungen für Meetings, Urlaubsplanung und das Eintragen von Events in den Kalender einzubauen. Das ist ein komplett neuer Markt für Alexa. Doch es ist wahrscheinlich der nächste logische Schritt.

Eine kleine Wette auf die Zukunft

Potenziell sind hier Milliarden von Dollar im Spiel. Amazon hat also in ein Produkt investiert, das als eine komplette Neuheit begann und die Zukunft sein könnte. Je mehr das Produkt benutzt wird, desto mehr lernt die künstliche Intelligenz hinter Alexa. Indem Amazon sehr viel in dieses Programm investiert, könnte das Unternehmen sicherstellen, dass es einen Fuß in der Tür dieses potenziell lukrativen Marktes hat.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Amazon.

Dieser Artikel wurde von Danny Vena auf Englisch verfasst und am 26.3.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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