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Die Zukunft der virtuellen Realität: 5 Dinge, die man als Investor wissen sollte

Bildquelle: Google.

Die virtuelle Realität (VR) und die erweiterte Realität (augmented reality = AR) sind Technologien, die in den letzten Jahren jede Menge Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben. Das VR-Headset der Playstation von Sony ist ein erstes Anwendungsbeispiel für die virtuelle Realität bei Videospielen. Das Google Cardboard von Alphabet (WKN:A146Y6H) und das neue Daydream View-Headset sind gerade dabei, die virtuelle Realität den Massen näher zu bringen. Der unerwartete Erfolg von Pokémon GO im letzten Jahr zeigte, dass die Smartphone-Nutzer bereit sind, die erweiterte Realität anzunehmen. Microsoft (WKN:850747) ist gerade dabei seine HoloLense-Brille zu entwickeln, die beweisen soll, dass die virtuelle und die erweiterte Realität schon bald Teil unseres täglichen Lebens werden.

Investoren, die von diesen beiden Märkten profitieren wollen, sollten fünf Dinge aber nicht vergessen.

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1. Die Zukunft der virtuellen Realität könnte die nächste Computerplattform sein

Ein großer Teil der Aufmerksamkeit um die virtuelle Realität hatte damit zu tun, wie sie in Zukunft für Videospiele, Filme oder Unterhaltung benutzt wird. Der CEO von Facebook (WKN:A1JWVX) Mark Zuckerberg glaubt, dass VR deutlich mehr sein könnte.

Er sagte im letzten Jahr in einem Interview mit Bloomberg, dass VR ein guter Kandidat wäre, um die nächste große Computerplattform zu werden. Zuckerberg glaubt, dass es aber noch eine Zeitlang dauern wird, bis wir soweit sind. Aber er ist optimistisch, dass VR eine der wichtigsten Kommunikationstechnologien in naher Zukunft sein könnte.

Fotos sind inhaltsreicher als Text. Videos sind reicher als Fotos. Aber das ist nicht das Ende der Fahnenstange, oder? Ich meine, das ist wie ein unendliches Kontinuum, in dem man immer näher und näher kommt, bis man etwas festhalten kann, was die natürliche Erfahrung und der Gedankenprozess eine Person ist. Einfach weg zu sein, das unmittelbar festzuhalten und es zu designen, wie man es möchte und es zu teilen, mit wem man möchte.

2. Es wird noch eine Weile dauern, bis VR soweit ist

VR befindet sich noch in den Kinderschuhen und es ist wahrscheinlich, dass es noch viele Jahre dauern wird, bevor sie zum Mainstream kommt. Zuckerberg schätzt den Zeitraum auf fünf bis zehn Jahre.

Dabei sollten wir auch noch erwähnen, dass sich die Technologie nicht nur etwas langsam entwickelt, sondern dass auch einige Produkte, die sehr gehypt wurden wie das AR-Headset von Magic Leap auch noch hinter dem Zeitplan sind. The Information meldete, dass Magic Leap zum Ende des letzten Jahres sich von einigen seiner früheren fiberoptischen Technologien wegbewegt hat und jetzt bei der Bildqualität hinter HoloLens von Microsoft liegt. Das Unternehmen hatte in den drei Jahren zuvor 1,4 Milliarden US-Dollar von den Investoren eingesammelt.

Selbst HoloLense, das aktuell 3000 US-Dollar kostet und größtenteils für die Entwickler ist, hat nur ein paar Tausend Einheiten verkauft. Roger Walkden von Microsoft sagte gegenüber The Enquirer:

Wir versuchen nicht Hunderttausende oder Millionen davon zu verkaufen, es ist teuer und es wird nicht in großen Stückzahlen produziert. Daher sind wir ganz zufrieden mit den Verkäufen, die wir bisher getätigt haben. Ich kann ihnen nichts über die Zahlen sagen, aber es sind Tausende und nicht Hunderttausende und das ist schon in Ordnung so. Das ist alles, was wir brauchen.

Microsoft wird sich über diese Zahlen vielleicht freuen, es ist immerhin ein klarer Indikator dafür, dass VR und AR noch jede Menge Entwicklungszeit vor sich haben, bevor sie zum Mainstream kommen werden.

Dann gibt es da noch die aktuelle Nachricht, dass Oculus von Facebook 200 seiner 500 Demo-Locations innerhalb der Läden von Best Buy schließen wird, da es angeblich nicht genug öffentliches Interesse gab. Die Zukunft mag vielleicht virtuell sein, aber es dauert wohl noch.

3. Sie bietet eine neue Möglichkeit, unsere Welt zu sehen

Jason Pontin, der Herausgeber des Technology Review des MIT interviewte vor kurzem Jessica Brillhart, eine Filmemacherin im Bereich Virtuelle Realität bei Google und sprach mit ihr darüber, wie VR momentan benutzt wird und was in Zukunft daraus werden könnte. Auf die Frage, ob die Leute irgendwann VR benutzen werden, um ihre Homevideos aufzunehmen, antwortete Brillhart, dass das schon möglich wäre, aber das vielleicht keine besonders gute Sache wäre.

Denken Sie nur an all das, was Sie bei einer Geburtstagsparty als Kind vergessen haben. Mit der virtuellen Realität, würde aber alles festgehalten werden. Sie würden dann sehen, wie jemand, den Sie sehr gerne mögen, so reagiert, wie diese Person das immer macht oder einen Kuchen isst, wie sie das immer macht. Das wird schon interessant sein, was passiert, wenn wir nicht mehr fähig sind etwas zu vergessen.

Dieses Interview ist eine gute Erinnerung daran, dass sich VR noch in den Kinderschuhen befindet und dass es noch unklar ist, wie diese Plattform benutzt wird.

4. VR könnte alle Sinne betreffen

Aktuell ist VR auf das Sehen und das Hören beschränkt, aber in Zukunft wird sich das wahrscheinlich ändern. Der General Manager der Gamer-PC Herstellers Alienware, Frank Azor, sagte in einem Interview mit Time im letzten Jahr: “Sobald man beginnt, sich mit den anderen Sinnen auseinanderzusetzen, wie dem, was wir fühlen, welche Körpertemperatur wir haben, was wir riechen, dann wird der Realitätsfaktor der virtuellen Realität stärker und die virtuelle Komponente tritt in den Hintergrund.”

Die Barriere zwischen der virtuellen Welt und der physischen Welt einzureißen, indem Touch-Sensoren benutzt werden, könnte der nächste Schritt bei der virtuellen Realität sein. Das wird auch noch jede Menge Zeit in Anspruch nehmen, aber VR-Hardware- und Softwarehersteller denken schon jetzt darüber nach, wie diese Technologie von immersiv zu 100 % interaktiv umgestellt werden könnte.

5. Das Marktpotenzial für AR und VR könnte riesig sein

Die virtuelle Realität war im letzten Jahr 1,9 Milliarden US-Dollar wert, aber dieser Wert soll bis 2020 auf 22,4 US-Dollar steigen. Das beinhaltet sowohl die Umsätze aus Hardware als auch aus Software. Wenn man noch die Umsätze im Bereich AR dazu zählt, dann wird in diesem Markt sogar noch mehr los sein. AR und VR zusammen sollen bis zum Jahr 2021 121 Milliarden US-Dollar wert sein. (laut Digi-Capital)

Im selben Jahr schätzt IDC, dass mehr als 99 Millionen AR- und VR-Headsets ausgeliefert werden sollen. Im letzten Jahr waren es nur 10 Millionen. Das stellt eine jährliche Wachstumsrate von 58 % zwischen 2016 und 2021 dar.

Die gute Nachricht für die Investoren ist, dass Unternehmen, die gerade mit AR und VR anfangen, noch jede Menge Potenzial und noch nichts verpasst haben. Es gibt jede Menge Unbekannte in dieser Gleichung, aber da die Unternehmen die nötigen Investitionen tätigen, wird sich der Bereich AR und VR in den nächsten Jahren wahrscheinlich sehr stark entwickeln.

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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Teresa Kersten ist Angestellte von LinkedIn und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. LinkedIn ist Teil von Microsoft.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A und C) und Facebook. 

Dieser Artikel wurde von Chris Neiger auf Englisch verfasst und am 22.3.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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