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Warren Buffett versucht nicht den Markt zu schlagen

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Wenn du hohe Renditen von Berkshire Hathaway (WKN:A1YJQ2) und dem Aktienportfolio des Unternehmens erwartest, dann solltest Du vielleicht besser aufpassen, was Charlie Munger zu sagen hat und dann deine Erwartungen noch einmal überdenken.

Nach einem Meeting mit dem Daily Journal erklärte Warren Buffetts rechte Hand, Charlie Munger, dass Buffett nicht notwendigerweise hohe Renditen im Sinn habe, wenn er eine Aktie für das Portfolio von Berkshire kaufe. Munger nutzte den Kauf von Exxon Mobile als ein Beispiel dafür, wie sich der Investmentprozess von Buffett verändert hat.

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Wissen Sie, warum Warren Exxon gekauft hat auf? Als Ersatz für Bargeld. Er hätte das früher niemals getan. Wir hatten einfach jede Menge Geld auf der hohen Kante und dachten, dass Exxon, zumindest kurzfristig, besser wäre als das Bargeld. Das ist eine ganz andere Denkweise von Warren.

Munger macht auch keine Witze. Diese Art der Investition ist wirklich anders, als Buffett es in der Vergangenheit praktiziert hat.

Exxon

2013 zahlte Berkshire 90,86 US-Dollar pro Aktie für einen Multi-Milliarden-Dollar-Anteil an dem Unternehmen. Im 4. Quartal 2014 diese liquidierte Berkshire diese Investition, als die Aktie im Durchschnitt für 93,27 US-Dollar gehandelt wurde (laut einem Bericht von Bloomberg). Das bedeutet, dass Buffett Exxon-Aktien im Wert von etwa 4 Mrd. US-Dollar gekauft und verkauft hat und damit eine einstellige Rendite nach Dividenden generiert hat. Das Wichtigste dabei ist aber, das Berkshire in weniger als zwei Jahren die Investition wieder losgeworden ist.

So ein kurzfristiger Handel ist sehr untypisch für Buffett. Buffett ist immerhin dafür bekannt, langfristig zu denken. In seinem Brief an die Aktionäre aus dem Jahr 1996 schrieb er: „Wenn man nicht willens ist, eine Aktie zehn Jahre lang zu besitzen, dann sollte man nicht einmal daran denken, sie für zehn Minuten zu besitzen.“

Dieser Rat scheint nicht mehr darauf zu zutreffen, wie Berkshire das Portfolio jetzt managed.

Eine der wichtigsten Lektionen, die ich als Investor gelernt habe ist, dass es bei der Offenlegung für die Börsenaufsicht keine Zufälle gibt. Das ist auch der Grund, warum ich es so interessant finde, dass Buffett immer wieder klargestellt hat, wie Berkshire sein Aktienportfolio sieht. Dies macht er im Brief an die Aktionäre, denen er jedes Jahr herausgibt.

Buffett schrieb folgendes auf Seite 20 des jährlichen Briefes an die Aktionäre:

Manchmal deuten die Kommentare der Aktionäre oder Medien an, dass sie bestimmte Aktien „für immer“ besitzen werden. Es stimmt, dass wir einige Aktien besitzen, bei denen wir keinerlei Absicht haben, sie in absehbarer Zukunft wieder zu verkaufen (und wir sprechen von jemandem mit bedeutender Weitsicht). Aber wir haben niemals versprochen, dass Berkshire alle seine marktgängigen Wertpapiere für immer halten wird.

Er fügte hinzu: “Wir sehen jedes marktgängige Wertpapier als verkäuflich, egal wie unwahrscheinlich so ein Verkauf im Moment gerade scheinen mag.“

Buffett stellt klar, dass das Portfolio seiner öffentlich gehandelten Aktien immer zum Verkauf steht, wenn der Preis stimmt oder wenn Berkshire bessere Verwendung für das Geld hat. Das ist ein kurioses neues Detail, das nur Monate nach der 16-Milliarden-Dollar-Investition in Apple und vier Fluglinien kommt. Buffett wollte nämlich in der Vergangenheit niemals in diese Industriezweige investieren. Aber er muss sie ja nicht für immer zu halten.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple und Berkshire Hathaway (B) und besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2018 $90 Calls auf Apple, Short Januar 2018 $95 Calls auf Apple. The Motley Fool besitzt Aktien von ExxonMobil.

Dieser Artikel wurde von Jordan Wathen auf Englisch verfasst und wurde am 09.03.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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