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Warum es für Tesla so wichtig ist, so schnell wie möglich Geld mit Solar zu verdienen

Foto: Pixabay, Ana_J

Eine der größten Kritikpunkte von SolarCity vor der Übernahme durch Tesla (WKN: A1CX3T) war, dass das Unternehmen ein Cashflow-Problem hatte.

Diese Situation wurde dadurch geschaffen, dass SolarCity zum größten Installateur durch sein Leasing-Modell wurde. Das bot den Kunden Solarenergie mit geringen oder keinen Anzahlungen. Das bedeutete aber wiederum, dass das Unternehmen sein eigenes Geld selbst in diese Systeme investieren musste, die dann später durch Leasingverträge und Stromanbieter-Verträge im Laufe von Jahrzehnten monetarisiert würden.

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Inzwischen hat SolarCity selbst zugegeben, dass man sich zu sehr darauf konzentriert habe, möglichst viele Megawatt zu installieren. Das ist auch der Grund, warum das Unternehmen den Ausblick für die Neuinstallationen 2016 mehrmals nach unten korrigiert hat, um den Cashflow besser managen zu können. Zusätzlich war SolarCity als der Eigentümer dieser Anlagen auch der Empfänger der Steueranreize für Solarinvestitionen, was 30 % des Wertes einer Anlage ausmacht. Das hatte weitere Komplikationen zufolge, wenn ein Haus einmal zwangsversteigert wurde.

TESLA POWERWALL 2, BILDQUELLE: TESLA

TESLA POWERWALL 2, BILDQUELLE: TESLA

Im Gegensatz dazu bekommt man sofort Cashflow, wenn eine Anlage direkt verkauft und sofort bezahlt wird. Dann müssen die Kunden den Wert der Steuererleichterung für sich beantragen. Das ist ein deutlich einfacheres Modell, obwohl der Verkaufsprozess dadurch etwas schwieriger wird. Das ist auch der Grund, warum es so wichtig für Tesla ist, so schnell wie möglich von den Leasingverträgen wegzukommen und direkt zu verkaufen. Zum Glück macht Tesla hier schon Fortschritte.

Die Zahl der Verkäufe steigt

Im Brief an die Aktionäre aus dem vierten Quartal merkte das Unternehmen an, dass man bei diesem Umstieg Fortschritte mache.

Kennzahl Q4 2015 Q3 2016 Q4 2016
Prozent der direkt verkauften Kapazität 4 % 13 % 28 %

DATENQUELLE: SEC

Tesla konnte im vergangenen Quartal Anlagen mit einer Kapazität von 201 MW und Energiespeichersysteme mit einer Kapazität von 98 MWh an den Mann bringen. Das Unternehmen hat klargemacht, dass die Erhaltung von liquiden Mitteln deutlich wichtiger ist, als die Zahl der installierten Megawatts. Tesla hat auch gerade erst verkündet, man hätte eine große Anlage auf Hawaii mit 13 MW und 52 MWh Speicherkapazität installiert. Diese Anlage besteht aus fast 55.000 Paneelen und über 270 Power Packs.

VIDEOQUELLE: TESLA

Das wird noch dauern

CEO Elon Musk wiederholte bei der letzten Telefonkonferenz, dass der Markt für Energiespeicher stark ansteigen und wahrscheinlich auch schneller wachsen wird als das Autogeschäft. Musk schätzt, dass das Wachstum hier doppelt so schnell vonstattengehen wird. Das Energiegeschäft vermeldete einen starken Anstieg beim Umsatz, der verglichen mit dem dritten Quartal von 23,3 Millionen US-Dollar in Q4 auf 131,4 Millionen US-Dollar gestiegen war. Das lag aber auch daran, dass die Übernahme von SolarCity etwa bei der Hälfte des Quartals über die Bühne ging.

Die Margen im Energiegeschäft wurden von anhaltenden Investitionen in die Kapazität nach unten gedrückt. Aber Tesla sagt, man erwarte, dass die langfristige Bruttomarge vergleichbar mit der im Autogeschäft sein wird. Das langfristige Ziel liegt hierbei 25 bis 30 %. Die Bruttomarge im Autogeschäft von Tesla betrug im letzten Quartal 22 %.

Es wird vielleicht noch etwas dauern, bis der Umstieg beim Vertriebsmodell vonstattengegangen ist, aber wenn man weiterhin versucht direkt zu verkaufen anstatt Leasingverträge zu vergeben, dann ist diese Konzentration auf den Cashflow eine gute Sache.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

Dieser Artikel wurde von Evan Niu, CFA auf Englisch verfasst und wurde am 08.03.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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