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BMW vs. Daimler: Das scheint der Dividendenkönig zu sein

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In Deutschland haben Anleger die Wahl zwischen zwei gut geführten und profitablen Premiumherstellern. Man sollte bei der Aktienauswahl aber nicht danach gehen, welche Autos einem besser gefallen, sondern was man von dem Unternehmen in Zukunft erwartet.

Die Aktien von BMW (WKN:519000) und Daimler (WKN: 710000) werden derzeit immer öfter wegen der erwarteten Dividende gekauft, aber um zu wissen, welches Unternehmen die verlässlicheren Dividenden zahlt, muss man sich ein paar Kennzahlen genauer anschauen.

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1. Dividendendisziplin der Vergangenheit

Wer nur die letzten paar Jahre betrachtet, könnte schnell der Ansicht sein, dass BMW und Daimler eigentlich eine fast identische Dividendenpolitik betreiben. Es werden großzügige Dividenden an die Aktionäre ausgeschüttet, die jedes Jahr ein wenig angehoben werden, um Anteilseigner an den steigenden Gewinnen teilhaben zu lassen.

Wer aber weiter in die Vergangenheit blickt, sieht, dass BMW langfristig der eindeutig verlässlichere Dividendenzahler war. So wurden zwar die Dividenden während der Finanzkrise gestutzt, aber im Gegensatz zu Daimler nicht auf Null reduziert. Noch wichtiger ist, dass BMW auch in den vielen Jahren davor die verlässlicheren Ergebnisse erzielt hat.

BMW und Daimler Dividende

Daimlers Dividende war 2013 so hoch wie 1999, aber machen das die Stuttgarter nur, um ihre Aktionäre zu verärgern? In Wahrheit steckt etwas anderes dahinter. Dafür müssen wir aber die Gewinne der beiden Unternehmen vergleichen.

Gewinner: BMW

2. Gewinne müssen die Dividende stützen

Dividenden müssen immer durch Gewinne gestützt werden. Kurzfristig kann man zwar theoretisch auch Auszahlungen aus Rücklagen vornehmen, aber dass das nicht nachhaltig ist, sieht jeder sofort.

Wenn man sich die Gewinne der beiden Unternehmen näher ansieht, erkennt man, dass Daimlers mangelnde Dividendendisziplin fast ausschließlich durch seine wild schwankenden Gewinne verursacht wurde, die erst 2015 das Niveau von 2000 erreicht haben. BMW hingegen hat es geschafft seine Gewinne über lange Zeit deutlich zu steigern.

In den letzten Jahren steigern aber beide Unternehmen ihre Gewinne kräftig und es lässt sich über diesen Zeitraum nicht wirklich sagen, wer die Nase vorn hat. Bei beiden Unternehmen haben die Gewinne in letzter Zeit die Dividende gut gestützt. Da BMW jedoch in der Vergangenheit stabileres Wachstum hatte, ist der Konzern die bessere Wahl für verlässliche Dividenden gewesen.

Gewinner: BMW

3. Die Ausschüttungsquote entscheidet über die Nachhaltigkeit

Da Gewinne die Grundlage von Dividenden sind, ist es ebenso interessant zu wissen, welcher Anteil der Gewinne denn auch tatsächlich ausgeschüttet wird. Das kann man mit der Ausschüttungsquote untersuchen. Je niedriger diese ist, desto mehr Potential hat man noch die Dividende auch bei gleichbleibenden Gewinnen anzuheben.

Wie man sieht, ist auch hier BMW stärker aufgestellt als Daimler. Die Münchener hatten in den letzten Geschäftsjahren nur eine Ausschüttungsquote von circa 30 %, während Daimler mit circa 40 % deutlich darüber lag.

Gewinner: BMW

BMW war der Dividendenkönig

Wenn man also die letzten eineinhalb Jahrzehnte betrachtet, hatte BMW die eindeutig bessere Dividendenpolitik. Das lag vor allem an den sehr stetig steigenden Gewinnen, aber auch an einer disziplinierten Auszahlungsstrategie. Vielleicht hat diese mit der noch immer einflussreichen Quandt-Familie zu tun, die ein Auge auf die Nachhaltigkeit der Geschäftsstrategie hat.

Trotzdem muss die Zukunft nicht unbedingt die Vergangenheit wiederholen. In den letzten Jahren hat auch Daimler eine ähnlich gute Dividendenentwicklung wie BMW hingelegt. Die Stuttgarter haben letztes Jahr sogar BMW zum ersten Mal als Premiumhersteller überholt. Um sich irgendwann auch die Dividendenkrone zu schnappen, muss man sich aber erst noch über viele Jahre beweisen. BMW hat die Messlatte hoch gelegt.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt BMW und Daimler.

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