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Die Solarenergie-Produktion erreichte 2016 ein Rekordhoch, aber was stimmt nicht mit den Solaraktien?

Foto: Pixabay, Blickpixel

2016 war im allgemeinen ein wunderbares Jahr für die Solarindustrie, für die Solaraktien war es allerdings nicht so toll. GTM Research meldete im Solar Market Insight Report, dass im letzten Jahr bei den Installationen ein Wachstum von 95 % auf 14,6 GW erzielt werden konnte.

Um diese Zahl einmal in Kontext zu setzen: das ist genug, um 2,4 Millionen Haushalte mit Strom zu versorgen. Zusätzlich zu diesen guten Zahlen machten Solaranlagen 39 % der neuen Energieproduktion im Jahr 2016 aus. Da die Kosten auch jedes Jahr weiter fallen, sieht die Zukunft für diese Industrie sehr gut aus.

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Ein großartiges Jahr

Die Grafik weiter unten veranschaulicht das unglaubliche Wachstum der Solarenergie in den letzten sechs Jahren. Jedes Segment des Marktes ist gewachsen, allem voran der Markt für Versorgungsunternehmen.

Datenquelle: GTM Research / SEIA U.S. SOLAR MARKET INSIGHT REPORT.

Datenquelle: GTM Research / SEIA U.S. SOLAR MARKET INSIGHT REPORT.

Dieser Anstieg ist im Vergleich zum Jahr 2015 auf die fallenden Kosten und die vielen Verträge zurückzuführen, die 2016 umgesetzt werden mussten, bevor die Steueranreize in den USA wegfielen. Diese Steuererleichterungen führten im letzten Jahr zu einem massiven Boom, sie sind aber auch der Grund, warum es mit den Solaraktien 2016 so furchtbar schlecht lief.

Was läuft hier schief?

Solaraktien hatten 2016 durch die Bank ein schwieriges Jahr, und das trotz der vielen Neuinstallationen. Die Kurse von SunPower (WKN:A1JNM7), First Solar (WKN:A0LEKM), Vivint Solar (WKN:A12AWB), und Sunrun (WKN:A1V1T) sind seit Anfang 2016 deutlich gefallen. SolarCity würde im selben Boot sitzen, wenn es nicht von Tesla (WKN:A1CX3T) übernommen worden wäre.

SPWR Daten von YCharts.

Warum es den Solaraktien so schlecht ergangen ist, liegt daran, dass es 2016 wenig Neuverträge gab. Der Boom im letzten Jahr war das Resultat der Verträge aus den Jahren 2014 und 2015, bevor die Steuervorteile verlängert wurden. Die Investoren machen sich also Sorgen darum, dass es zu wenig neue Verträge im Markt gibt.

Selbst der Markt für Wohnhäuser hat sich verlangsamt. Die Zahlen für das Gesamtjahr sind noch nicht alle da, aber das Wachstum wird sich wahrscheinlich im einstelligen oder niedrigen zweistelligen Prozentbereich befinden, da es aktuell einfach keine Notwendigkeit gibt, im Moment zu installieren. Diese Projekte haben auch deutlich kürzere Vorlaufzeiten als die Versorgungsbetriebe. Daher war dieser Markt von der Verlängerung der Steuervorteile schon im ersten Quartal 2016 davon betroffen, wohingegen es die Installationen für Versorgungsbetriebe erst 2017 beeinflussen wird.

Was die Solar-Investoren in Zukunft erwarten können

Wir wissen bereits seit ein paar Quartalen, dass 2017 ein schlechtes Jahr für die Industrie sein wird. Die Projekte für Versorgungsbetriebe werden in den USA nicht allzu viele sein, und selbst, wenn dieses Jahr viele Projekte grünes Licht bekommen und Verträge geschlossen werden, dann wird der Bau erst 2018 oder später beginnen. Die 14,6 GW, die 2016 installiert wurden, werden wahrscheinlich auch bis 2018 ein Rekordhoch bleiben.

Die gute Nachricht ist aber, dass Solarenergie billiger als jemals zuvor ist und bezüglich Kosten mit den fossilen Brennstoffen konkurrieren kann. Langfristig gesehen wird das zu jeder Menge Wachstum führen und Unternehmen wie First Solar, SunPower, Vivint, Sunrun und Tesla sollten hierbei ganz vorne mit dabei sein. Es wird allerdings eine etwas holprige Reise, bis dieses Wachstum auch Früchte tragen wird.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

Dieser Artikel wurde von Travis Hoium auf Englisch verfasst und wurde am 18.02.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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