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3 Beispiele für das Potenzial von Watson, dem Supercomputer von IBM

Foto: Creative Commons, Clockready

Das Aushängeschild von International Business Machines (WKN:851399) und seinem Aufbruch in das neue Jahrtausend heißt Watson. 2011 tauchte er das erste Mal auf der Bildfläche auf und gewann sofort bei Jeopardy! Das kognitive Computersystem wird in vielen verschiedenen Bereich eingesetzt, um die Effizienz zu erhöhen und um Kosten zu sparen. Das Unternehmen erwartet, dass bis Ende 2017 1 Milliarde Menschen Watson entweder direkt oder indirekt benutzen werden.

In den letzten Monaten sind viele Partnerschaften um Watson entstanden und es scheinen immer mehr zu werden. Es folgen drei Arten, auf die Watson heute benutzt wird und diese sprechen bereits Bände über das künftige Potenzial.

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Steuererklärung

Watson ist sehr gut ausgestattet für Anwendungen, die mit großen Mengen an unstrukturierten Daten arbeiten. Das amerikanische Steuerrecht umfasst beispielsweise 74.000 Seiten und wird jedes Jahr tausendfach verändert. Die Steuerberater könnten bei ihrer Arbeit also durchaus etwas IBM und künstliche Intelligenz gebrauchen.

Das Unternehmen gab am 1. Februar bekannt, man habe sich mit dem Steuerberatungsunternehmen H&R Block zusammengetan, um Watson in diesem Bereich einzuführen. Der Computer wurde bereits entsprechend vorbereitet und wird von einigen der Steuerberater von H&R Block dabei benutzt, um sicherzustellen, dass keine Abzüge fehlen. In den nächsten Jahren, wenn Watson über eine größeren Datenmenge verfügt, soll diese Anwendung auf den breiten Markt ausgedehnt werden.

Im letzten Jahr wagte IBM mit der Übernahme der Promontory Financial Group, einem Risikomanagement- und Consulting-Unternehmen, einen großen Vorstoß in den Bereich Finanzdienstleistungen. Genau wie bei den Steuererklärungen ist auch im Bereich Finanzdienstleistungen eine große Menge unstrukturierter Daten im Umlauf. Wenn wir IBM Glauben schenken dürfen, dann ist hier hier von 300 Millionen Seiten bis zum Jahr 2020 die Rede. Da über 10 % der operativen Ausgaben bei großen Banken für Compliance ausgegeben werden, hat Watson das Potenzial, diese Industrie deutlich effizienter zu machen.

Die Partnerschaft mit H&R Block ist an sich relativ klein, sie stellt jedoch einen neuen Anwendungsbereich für Watson dar und bildet gleichzeitig auch den Einstieg in weitere Bereiche der Finanzindustrie.

Bildquelle: IBM.

Bildquelle: IBM.

Smarte Aufzüge

IBM ist auch eine Partnerschaft mit KONE, einem Unternehmen, das Rolltreppen und Aufzüge herstellt, eingegangen. Sinn des Ganzen ist hierbei die Schaffung von Diensten für das Internet der Dinge. KONE betreut Millionen von Rolltreppen und Aufzüge auf der ganzen Welt, die jede Menge Daten mittels der eingebetteten Sensoren generieren. Diese Daten werden in die Cloud von IBM eingespeist und von Watson analysiert, um Probleme vorherzusehen, bevor sie passieren.

Auf der Website von KONE kannst du dir eine Konversation zwischen einigen der Aufzüge von KONE und der Cloud von IBM ansehen. Das bietet einen guten Einblick, welche Art von Information hier ausgetauscht wird: Temperatur, Feuchtigkeit, Genauigkeit, Geschwindigkeit, der Zeitraum, wie lange die Tür geöffnet war sowie die Kraft, mit der der Aufzug am Boden aufgeprallt ist. All diese Daten werden gemessen und zu Analysezwecke an Watson geschickt. Daten, die außergewöhnlich erscheinen, können dadurch überprüft werden, bevor sich ernsthafte Probleme daraus ergeben.

Man kann sich leicht vorstellen, dass Watson in Zukunft alle möglichen Dinge überwachen wird, um die Kosten zu senken. Ich vermute, dass die Aufzüge nur der Anfang sind.

Kundendienst

IBM verfügt über eine große Kundenbasis, die dem Unternehmen einen großen Vorteil verschafft, da IBM gerade den Übergang zu einem Cloud- und Kognitiv-Computing-Unternehmen vollzieht. Mehr als 225 Regional- und Staatsregierungen benutzen die Server von IBM, um verschiedene Regierungsfunktionen auszufüllen. Diese Beziehungen, die IBM im Lauf von Jahrzehnten aufgebaut hat, sind sehr nützlich.

Das Unternehmen hat vor Kurzem einen Vertrag im Wert von 24 Millionen US-Dollar mit der Stadt New York abgeschlossen. Das Unternehmen wird ein neues System, bestehend aus mehreren Kommunikationskanälen, aufbauen, wobei Watson den Anrufern helfen kann, genau die Informationen zu bekommen, die sie brauchen. Dieses System wird ein 15 Jahre altes System von Oracle ersetzen, das ursprünglich dazu gedacht war, nur Telefonanrufe zu beantworten. Darüber hinaus verschlingt dieses alte System pro Jahr 1,5 Millionen US-Dollar an Wartungskosten.

Watson könnte möglicherweise jedes Kundendienst-System verbessern und relevante Antworten liefern. So wird die Zeit der Kunden gespart und die Kosten werden gesenkt. Genau wie die beiden oben erwähnten Partnerschaften ist auch die Partnerschaft mit der Stadt New York klein, sie stellt aber einen wichtigen Teil in einem größeren Ganzen dar. Darüber hinaus verschafft es uns schon mal einen Eindruck über das zukünftige Potenzial von Watson.

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The Motley Fool besitzt Oracle.

Dieser Artikel wurde von Timothy Green auf Englisch verfasst und wurde am 16.02.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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