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1,28 Milliarden Gründe, warum ist Snap keine Bedrohung für Facebook ist

Foto: The Motley Fool.

Es besteht kein Zweifel, dass Facebook (WKN:A1JWVX) sich unter Druck gesetzt fühlt. Der Grund dafür ist Snap (WKN:853887). Das Unternehmen unternimmt nämlich zahllose versuche, um die Funktionalität der besten App von Snap mit dem Namen „Snapchat“ zu kopieren.

Vor etwa 3 Jahren hat Facebook versucht Snapchat für 3 Mrd. US-Dollar zu kaufen. Seither gab es jede Menge neue Funktionen, die den einen oder den anderen Aspekt von Snapchat kopiert. Die App ist nämlich, insbesondere bei jungen Leuten, besonders beliebt. Der Social-Media-Riese scheint endlich mit Instagram Stories einen Nerv getroffen zu haben, was eine unverhohlene Kopie der Stories-Funktion von Snapchat ist.

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Facebook versucht also das Wachstum von Snapchat einzugrenzen. Aber selbst, wenn das nicht glücken sollte, sollte sich Facebook von Snap nicht bedroht fühlen. Snap schrieb vor kurzem „Wir schaffen oft neue Technologien und Produkte, bei denen viele Leute mitmachen, für die man hochwertige mobile Geräte und schnelles Internet benötigt. Daher kommt die Mehrheit unserer Nutzer aus entwickelten Märkten.“

Mit anderen Worten, Snap plant nicht in den Märkten außerhalb von Nordamerika und Westeuropa gegen Facebook anzutreten. Das sind jede Menge Leute, die Snapchat also nicht bedienen kann. Facebook verfügt über 1,2 Milliarden monatlich aktive Nutzer, von denen viele in der Region Asien-Pazifik und dem Rest der Welt sitzen. Diese Zahl wächst stetig immer weiter.

Die Facebook-Nutzer

Die Strategie von Snapchat besteht darin, seine Nutzerbasis und die Monetarisierung in den Märkten mit dem höchsten Wert auszubauen, wie in Nordamerika und Europa. Das Unternehmen konnte im 4. Quartal auch keine neuen monatlich aktiven Nutzer generieren. Im Vergleich dazu konnte Facebook, allein im letzten Quartal, 39 Millionen neue täglich aktive Nutzer außerhalb dieser Märkte generieren. Das ist die die gesamte Nutzerbasis von Snapchat in die Regionen.

Die Nutzer außerhalb der USA, Kanada und Europa machen fast 70 % der Nutzer von Facebook aus. Sie generieren aber nur etwa 25 % der Gesamtumsätze des Unternehmens. Das liegt größtenteils daran, dass sich Facebook mehr darauf konzentriert in diesen Regionen mehr Nutzer zu generieren. Man möchte Facebook einfach zugänglicher machen und dieser Punkt ist wichtiger als die Umsätze pro Nutzer zu erhöhen. Das Gegenteil trifft auf die USA und Kanada zu, wo Facebook praktisch nicht mehr viel wachsen kann.

Der Durchschnittsumsatz pro Nutzer in den USA und Kanada wuchs im Jahresvergleich um 45 %. Diese Kennzahl stieg im Raum Asien-Pazifik und dem Rest der Welt jeweils nur um 29 und 28 %. Wenn man das Nutzerwachstum in beiden Regionen aber gegenüberstellt, dann sieht Facebook ähnliche Umsatz-Wachstumsraten auf der ganzen Welt. Die Entwicklungsländer wachsen nämlich beim Umsatz ein bisschen schneller als die entwickelten Länder.

Die vielen Facebook-Nutzer außerhalb der Zielmärkte von Snapchat geben Facebook einen großen Vorteil.

Vielmehr langfristiges Potenzial in diesen Regionen

Der große Vorteil der Nutzerbasis von Facebook außerhalb der Märkte von Snap bietet deutlich mehr langfristiges Umsatzpotenzial. Facebook profitiert nicht nur von mehr Wachstumsmöglichkeiten in diesen Regionen, das Unternehmen wird auch von den schnell wachsenden Märkten für digitale Werbung profitieren.

Snap gab gegenüber der Börsenaufsicht an, dass sich, laut IDC-Schätzungen, die mobile Werbung zwischen 2016 und 2020 verdreifachen wird. Dabei wird aber nicht erwähnt, dass sich die am schnellsten wachsenden Regionen außerhalb der USA befinden.

Wenn Snap diese Märkte nicht effektiv angreifen kann, dann kann Facebook in den nächsten Jahren deutlich mehr von diesen Märkten für sich beanspruchen. Damit wird Facebook auch mehr Werbeeinnahmen erzielen – und habe ich schon erwähnt, dass Facebook schon 1,28 Milliarden Nutzer hat?

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Facebook.

Dieser Artikel wurde von dam Levy auf Englisch verfasst und wurde am 16.02.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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