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11 Tech-Produkte, die bis 2025 aus unserem Alltag verschwunden sein werden

Bildquelle:Pixabay, Pexels

Wenn es eine Konstante in der Tech-Welt gibt, dann ist es der Wandel. Fast ohne Ausnahme trifft dieser Wandel auch auf Tech-Dinge unseres Alltags zu, die einst für die Aufrechterhaltung unseres Lebensstandards unverzichtbar schienen.

Welche Dinge werden in absehbarer Zukunft veralten? Hier erfährst du, warum ich glaube, dass die folgenden Tech-Produkte mit hoher Wahrscheinlichkeit spätestens im Jahr 2025 von der Bildfläche verschwunden sein werden.

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1. LCD-Fernseher

Der neue W-SERIES OLED Fernseher von LG, Bildquelle: LG ELECTRONICS

Der neue W-SERIES OLED Fernseher von LG, Bildquelle: LG ELECTRONICS

Vor etwas über einem Jahrzehnt haben „Liquid Crystal Display“ (LCD) Fernseher mit ihren wunderbar schlanken Bauformen die Welt im Sturm erobert. Obwohl LCD-TVs seitdem dünner, leistungsstärker und günstiger geworden sind, sind Hersteller wie LG bereits dabei, ihre Produktionskapazitäten für einen überlegenen Nachfolger aufzurüsten – den „Organic Light Emitting Diode“ (OLED) Fernseher.

Da OLED-TVs ihr eigenes Licht ausstrahlen und keine Hintergrundbeleuchtung benötigen, haben sie LCD-TVs gegenüber sogar eine noch verbesserte Energieeffizienz und Bildqualität. Außerdem sind OLED-TVs fast schon papierdünn, biegsam und sogar aufrollbar. Auf der Technikmesse CES 2017 hat LG diesen Monat bestätigt, dass die neue W-Series (das „W“ steht für „Wallpaper“) nur knapp 2,5 Millimeter breit ist, per Magnetstreifen an der Wand befestigt wird und Ende dieses Jahres auf den Markt kommt.

2. LED-Lampen

PHILIPS LUMIBLADE-OLED-Lampen, Bildquelle: PHILIPS.

Obwohl LED-Lampen im Vergleich zu fluoreszierenden Birnen immer günstiger werden, glaube ich, dass sich in der Glühbirnen-Industrie mit den immer verbreiteteren OLED-Lampen ein weiterer großer Wandel anbahnt. Während LEDs ein spitzes, gerichtetes Licht produzieren, strahlen OLEDs, die ebenfalls kaum erhitzen, ein angenehmes Licht aus. Ähnlich wie OLED-TVs können auch OLED-Lampen in einer Vielzahl von kurvigen und dünnen Varianten verbaut werden.

Zum ersten Mal bin ich auf OLED-Lichter Ende 2014 aufmerksam geworden, als sie sich immer noch in einer frühen Entwicklungsphase befanden. Damals habe ich angemerkt, dass es für Hersteller wie Philips und OSRAM aus Deutschland noch Jahre dauern wird, die Energieeffizienz und die Kosten von OLED-Lampen so weit zu verbessern, dass sie es mit LED-Lichtern aufnehmen können. OLED-Lichter befinden sich auch heute immer noch in den Kinderschuhen, sollten aber in naher Zukunft mit voranschreitender Entwicklung und einer zunehmenden Anzahl an Herstellern an Dynamik gewinnen.

3. Physische Speichermedien

Es ist kein Geheimnis, dass optische Speichermedien wie CDs und DVDs kaum noch verwendet werden, da viele Verbraucher es heute vorziehen, größere Daten mit Hilfe von USB-Sticks oder externen Festplatten zu übertragen. Aber angesichts der heutigen zunehmenden Verfügbarkeit von Cloud-Speicherdiensten werden in naher Zukunft vermutlich auch diese Speichermedien aus unserem Alltag verschwinden.

Warum auch nicht? Entweder du benutzt deinen WLAN-Zugang zu Hause oder das mobile Datennetzwerk deines Smartphones, dessen Datenvolumen und Geschwindigkeit stetig ausgebaut wird. Und Unternehmen wie Box, Amazon und Google bieten bereits attraktive und erschwingliche (wenn nicht sogar kostenlose) Cloud-basierte Speicherdienste an, mit denen man Daten ohne Mühe hochladen und auf sie überall dort zugreifen kann, wo man über eine Netzwerk-Verbindung verfügt.

4. Spielkonsolen

Es ist schwierig, sich eine Welt ohne Spielkonsolen wie die Xbox One oder die PlayStation 4 vorzustellen. Aber wenn es nach Unternehmen wie NVIDIA (WKN:918422) geht, wird in den kommenden Jahren konsolenfreies, cloud-basiertes Gaming traditionellen Spielkonsolen den Rang ablaufen.

So ermöglicht NVIDIAs GeForce Now Game-Streaming-Dienst Nutzern bereits jetzt, verzögerungsfrei über 100 Spiele aus dem sogenannten AAA-Premiumsegment bei 60 Bildern pro Sekunde und einer 1080p-Auflösung zu streamen. Zudem sind keine Downloads oder Updates notwendig. Kurzum, die Spiele laufen über NVIDIAs eigene Remote-Server mit Kepler-basierten Grafikkarten und Tegra-Prozessoren. Auf diese Weise kann NVIDIA auf die neuste Gaming-Technologie zurückgreifen, sobald sie erhältlich ist und muss nicht erst darauf warten, bis Verbraucher sich die neue Hardware zugelegt haben.

5. Autospiegel

Bildquelle: GENTEX

Die meisten Menschen würden Autospiegel — mit Ausnahme der automatisch abblendenden Spiegel von Unternehmen wie Gentex (WKN:868891) — sicherlich nicht gerade als „Tech-Produkt“ bezeichnen. Gentex hat einen großen Anteil daran, dass die hochmodernen Spiegel mit Display in der Automobil-Branche immer häufiger zum Einsatz kommen. Bisher beziehen fünf große Automobilhersteller bereits ihre Fahrzeug-Spiegel von Gentex.

Hinzu kommt, dass das US-Verkehrsministerium vergangenes Jahr festgelegt hat, dass ab dem Jahr 2018 alle Neuwagen über eine Rückfahrkamera verfügen müssen. Kombiniert man dies mit der zunehmenden Verbreitung von autonomen Fahrzeugen, kann man nachvollziehen, weshalb es schon bald keinen großen Bedarf nach den heutigen Lowtech-Spiegeln mehr geben könnte.

6. Kabel-Ladegeräte

Samsungs (WKN:881823) neuste Smartphone-Reihe lässt sich bereits jetzt kabellos aufladen. Dazu legt man das Smartphone einfach auf ein Pad und es beginnt zu laden – es sind keine Stecker oder Adapter notwendig. Und jüngsten Gerüchten zufolge soll Apples kommendes iPhone auf die gleiche Technologie zurückgreifen. Da Verbraucher sich in den kommenden Jahren zunehmend an diese Bequemlichkeit gewöhnen werden, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch andere Mobiltelefon-Hersteller schon bald nachziehen.

Blickt man sogar noch weiter in die Zukunft, so könnten ersten Forschungsstudien nach kleine Strommengen eines Tages ohne jeglichen physischen Kontakt per WLAN-Verbindung übertragen werden

AMAZONS ECHO DOT, Bildquelle: AMAZON.COM

7. Fernbedienungen

Die Tage der aus unseren Wohnzimmern kaum wegzudenkenden Fernbedienungen könnten dank sprachgesteuerter Geräte bald gezählt sein.

So kann ich mit dem Kinect-Sensor meiner Xbox One schon jetzt per Spracheingabe die Lautstärke meines Fernsehers regulieren, den Sender wechseln, ein Spiel aufrufen oder alle Systeme herunterfahren. Und es kommt wenig überraschend, dass das Amazon Echo im Jahr 2016 Amazons meistverkauftes Gerät war. Das sprachgesteuerte Freispech-Gerät erfüllt Verbrauchern eine Vielzahl von Wünschen – vom Bestellen einer Pizza, bis zum Abspielen bestimmter Musik, der Bestellung eines Uber-Fahrzeugs, der Steuerung von Smart-Home-Geräten sowie dem Kauf von Produkten aus dem Amazon-Online-Shop – um nur einige zu nennen.

8. Plastik-Kreditkarten

Bloomberg zufolge werden in den USA 80 % aller Verbrauchertransaktionen bargeldlos abgewickelt. Und dank Diensten wie PayPal und Apple Pay braucht man zum Durchführen einer Transaktion nicht mal mehr eine Kreditkarte aus Plastik. Bedenkt man, dass Länder wie Indien sich rasant von Bargeld abwenden und zuvor erwähnte Bezahldienste via Smartphones auf globaler Basis immer zugänglicher werden, wäre ich ganz und gar nicht überrascht, wenn in etwa 8 Jahren Plastik-Kreditkarten keinen weiteren Zweck erfüllen würden, als unsere Geldbeutel nur unnötig zu füllen.

9. Passwörter

Auch ein Passwort ist nicht gerade ein Tech-Produkt. Biometrische Sensoren, die bereits begonnen haben, die alphanumerischen Passwörter auf vielen Smartphones und Laptops abzulösen, schon. Mit dem Fingerabdruck lässt sich beispielsweise auf dem iPhone nicht nur das Gerät entsperren, sondern auch eine Kreditkartentransaktion oder ein Einkauf im App-Store bestätigen. Langfristig betrachtet wird Gesichtserkennungstechnologie – ähnlich wie das erstaunlich akkurate „Freunde-Markieren“ Foto-Feature von Facebook – Individuen noch effektiver auseinanderhalten und in Echtzeit entsprechende Berechtigungen gewähren.

 10. Video-Streaming-Geräte

So nützlich und beliebt, wie Streaming-Geräte wie Chromecast, Roku, Fire TV und Apple TV heutzutage auch sind, wird ihr Nutzwert vorausblickend nur abnehmen, da ihre zentrale Funktion, einen Fernseher in einen „Smart-TV“ zu verwandeln, heute zunehmend in neuen Fernsehern integriert ist. Dem Forschungsinstitut IHS zufolge waren mehr als die Hälfte der im vergangenen Jahr verkauften Fernseher Smart-TVs – und der Trend geht weiter nach oben. So verlieren Video-Streaming-Geräte immer mehr an Bedeutung.

11. Klassische „aufrechtstehende“ Staubsauger

Bildquelle: IROBOT

Herkömmliche Staubsauger werden vermehrt von den kleinen Staubsauger-Robotern abgelöst. iRobot (WKN:A0F5CC) CEO Colin Angle hat angemerkt, dass der Staubsauger-Roboter-Markt 15 % des globalen Staubsauger-Markts ausmacht. Auch wenn dies nicht sehr beeindruckend klingt, so Angle, ist dieser Marktanteil „in etwa so groß wie der Marktanteil anderer bahnbrechender Haushaltsgeräte wie der Mikrowelle oder Geschirrspülmaschine in vergleichbaren Phasen ihrer Lebenszyklen.“

Angle ergänzte: „Wir glauben, dass unsere Produkte bei Verbrauchern auf immer mehr Akzeptanz stoßen und wir deshalb eine ähnliche Adoptionsrate wie bei anderen Geräten beobachten könnten.“

iRobot schlägt sich weiterhin gut. Im jüngsten Quartal kletterte der Umsatz seines Roboter-Segments im Vergleich zum Vorjahr um 23 % auf 168 Mio. US-Dollar. 65,5 Mio. US-Dollar entfielen dabei dank einer starken Nachfrage für den hochwertigen Roboter-Staubsauger „Roomba“ auf Haushaltsroboter – dies entsprach einem Jahresanstieg um 13,3 %. Nachdem iRobot begonnen hat, seine zwei Staubsauger-Roboter Roomba und Braava nun auch nach China auszuliefern, hat der internationale Umsatz um 30 % zugelegt.

Da immer mehr Verbraucher Staubsauger-Roboter als tragfähigen Ersatz für ihre herkömmlichen „aufrechtstehenden“ Staubsauger erachten, gehe ich davon aus, dass traditionelle Staubsauger sich schon bald aus dem Staub machen werden.

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The Motley Fool hält und empfiehlt Amazon.com, Apple, Facebook, Gentex, iRobot, Nvidia und PayPal Holdings. The Motley Fool hält folgende Optionen: Long Januar 2018 $90 Calls auf Apple und Short Januar 2018 $95 Calls auf Apple. The Motley Fool empfiehlt Home Depot.

Dieser Artikel wurde von Steve Symington auf Englisch verfasst und am 15.1.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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