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Warum du dir um die Inflation Sorgen machen solltest

Foto: Pixabay, geralt

Während der letzten zehn Jahre stand die Welt vor der Bedrohung der Deflation. Das wurde in der entwickelten Welt mit geringen Zinsen und Quantitative Easing bekämpft, die das Wachstum und die Inflation erhöht haben.

Die Aussicht auf eine Deflation wird immer geringer und eine neue Bedrohung erscheint am Horizont. Die Weltwirtschaft könnte vor einem relativ hohen Inflationsstand im Jahr 2017 und danach stehen. Da die Wachstumsmöglichkeiten immer noch begrenzt sind, könnte das die Politiker auf der ganzen Welt in Schwierigkeiten bringen.

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Höhere Inflation

Ein wichtiger Grund, warum sich die Inflation mittelfristig erhöhen könnte, ist der neue Präsident der USA. Obwohl es noch keine Sicherheit gibt, welche Politik Donald Trump umsetzen wird, sieht es so aus, als würde er mehr ausgeben und die Steuern senken wollen. Das wird zu einem größeren Haushaltsdefizit führen, und sowohl die Zinsen als auch die Inflation werden in den USA steigen.

Gleichzeitig erlebt auch China gerade eine höhere Inflation, die sich in den kommenden Monaten noch verschlimmern könnte. Höhere Rohstoffpreise und steigende Löhne bedeuten, dass die Kosten der in China hergestellten Güter in Zukunft wahrscheinlich auch steigen werden. Da sich viele Länder der ganzen Welt auf chinesische Importe stützen – da China ja die Fabrik der Welt ist – steigt auch die Erwartung einer globalen Inflation.

Die Antwort

Theoretisch gesehen ist die Antwort auf höhere Inflation einfach. Man muss einfach eine striktere Geldpolitik durchziehen. Das wird die Inflation zwar abkühlen, könnte aber etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Das Problem, vor dem die Zentralbanken auf der ganzen Welt gerade stehen, ist, dass das Wirtschaftswachstum relativ langsam ist. Das bedeutet, wenn die Zinsen erhöht werden, könnte das negative Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum haben und zur Stagflation führen. Das ist jener Zustand, in dem Inflation relativ hoch ist, während die Wirtschaft stagniert.

Die USA haben schon damit begonnen, die Zinsen zu erhöhen. Großbritannien und die Eurozone leiden gerade unter der Schwäche ihrer Währungen, daher könnten sie dazu gezwungen sein, die Zinsen zu erhöhen, während sich auch die Preise erhöhen.

Die Auswirkungen auf die Investoren

Wie schon erwähnt kann steigende Inflation zu höheren Zinsen führen, und das könnte langsameres Wirtschaftswachstum mit sich bringen. Das sehen die Investoren natürlich gar nicht gerne, denn die Gewinne ihrer Unternehmen könnten geringer ausfallen und somit würden auch die Bewertungen der Aktien fallen. Gleichzeitig verschlechtert sich dabei auch die Stimmung unter den Investoren.

Einige Unternehmen werden mit der höheren Inflation besser zurecht kommen als andere. Das ist auch der Grund, warum man sich Aktien mit großen Wettbewerbsvorteilen suchen sollte. Starke Kundenbindung oder eine sehr geringe Kostenbasis verglichen mit den Wettbewerbern könnten bedeuten, dass ein Unternehmen weniger stark von der Inflation getroffen wird. Darüber hinaus sind eine große Sicherheitsmarge und eine Dividende, die höher als die Inflation ist, hilfreich.

Hohe Inflation hat in der Vergangenheit schon öfters zu wirtschaftlichen Unruhen führt. Aktuell ist das noch kein großes Problem, aber das Potenzial für größere Probleme ist definitiv da. Daher ist es vielleicht eine gute Idee, rechtzeitig vorzusorgen. Man könnte z.B. hochwertige Aktien kaufen, die auch unter anderen wirtschaftlichen Bedingungen erfolgreich sein werden als die, die wir in den letzten zehn Jahren gesehen haben.

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Dieser Artikel wurde von Peter Stephens auf Englisch verfasst und wurde am 09.01.2017 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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