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7 Zeichen, dass Amazon goldene Zeiten ins Haus stehen

Amazon.com (WKN:906866) ist eine imposante Erfolgsgeschichte. Das Unternehmen dominiert mittlerweile den Handel und ist sich nicht zu schade, auch andere Bereiche der Wirtschaft gehörig durchzurütteln.

Da der Wert der Aktie um mehrere hundert Male über dem Börsengang von 1997 liegt, kann man schon mal auf den Gedanken kommen, dass die Zeiten des rapiden Wachstums vorüber sind. Allerdings gibt es gleich mehrere Signale, dass für den Online-Händler noch große Zeiten bevorstehen. Hier haben wir dazu mal sieben Beispiele und Indizien zusammengetragen:

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1. Online-Handel wächst irrsinnig

Selbst nach zwei Jahrzehnten rasanten Wachstums steckt der Online-Handel immer noch sozusagen in den Kinderschuhen. Der Anteil der Online-Absätze in den USA liegt noch immer bei unter 10 %, und die Forscher von eMarketer schätzen, dass im Jahr 2020 die Umsätze bei 4 Trilliarden Dollar liegen werden. Im Jahr 2015 waren es noch „lediglich“ 1,5 Trilliarden. Immer mehr Menschen kommen dazu, und damit ist dem Online-Handel wohl auch die kommenden Jahrzehnte Wachstum sicher. Amazon ist in der allerbesten Lage, von diesem Megatrend zu profitieren, wohl mehr als jedes andere Unternehmen.

2. Anlaufstelle Nummer eins für Kunden

Es gibt einen guten Grund, warum Google (WKN:A14Y6H) Amazon als seinen härtesten Konkurrenten erachtet: Immer mehr Kunden beginnen ihren Einkauf bei Amazon. Eine Studie der Forscher von BloomReach zeigt, dass bei Einkäufen sage und schreibe 55 % aller Menschen ihre Suchen bei Amazon beginnen. 2015 waren es noch 44 %. In dieser Zeit ist die Anzahl der Menschen, die im ersten Schritt eine Suchmaschine verwenden, von 34 % auf 28 % gesunken. Und der Anteil jener, die bei anderen Online-Händler starteten, fielen von 21 % auf nur noch 16 %. Das sind bedeutende Bewegungen hin zu Amazon und ein beeindruckendes Zeichen dafür, wie relevant der Gigant in der Wahrnehmung der Verbraucher ist.

3. Der Effekt von „Fulfilled By Amazon“ (FBA)

Einer der Gründe, warum Amazon in der Wahrnehmung so omnipräsent ist, besteht darin, dass man das Programm „Fulfilled by Amazon“ hat. Damit können Drittanbieter den Amazon Marketplace nutzen, die Infrastruktur des Riesen, um ihre Produkte an den Mann zu bringen. Das erhöht natürlich die Anzahl der über Amazon verfügbaren Produkte, damit ist man für Verbraucher natürlich noch einmal relevanter. Je mehr Verbraucher zu Amazon kommen, desto nochmal attraktiver wird der Händler für Drittanbieter. Diese positive Spirale schafft ein mächtiges Netzwerk für Amazon, jeder neu dazukommende Kunde oder Anbieter schafft Mehrwert für die, die schon dabei sind. Und da sollte es in den kommenden Jahren auch kein Ende geben.

4. Prime wächst und wächst

Weiterer Wachstumstreiber: Amazon Prime. Die Marktforscher von Consumer Intelligence Research Partners (CIRP) schätzen, dass der durchschnittliche Prime-Kunde im Jahr 1.200 Dollar bei Amazon lässt. Reguläre Kunden dagegen lediglich 600 Dollar. Auch wenn man keine genauen Mitgliederzahlen rausgibt, schätzen CIRP, dass die Anzahl der Mitglieder in den USA im dritten Quartal 38 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind, rauf auf etwa 65 Millionen. Amazon investiert groß, um die Angebote und Dienste für Prime zu erweitern, somit sollte es auch möglich sein, dass immer mehr Menschen den Dienst für sich als nützlich und attraktiv entdecken – was wiederum zu mehr Absatz und Profit führen sollte.

5. Die Konkurrenz lahmt

Am besten erkennt man Amazons Dominanz daran, dass es den anderen Händlern alles andere als gut geht. Der stationäre Einzelhandel siecht, kann einfach nicht mit Amazon mithalten. In den USA sind jüngst RadioShack und Sports Authority zugrunde gegangen, viele Analysten gehen davon aus, dass die altehrwürdigen Sears Holding bald folgen dürfte. Noch aussagekräftiger sind die jüngsten Verläufe in den Aktienpreisen vor allem der eingesessenen Händler:

Daten von YCharts

Daten von YCharts

Ganz klar: Wo Amazon zuschlägt, wächst für die anderen kein Gras mehr. Amazon verleibt sich die Überreste der alten und langsamen ein.

6. Das Wachstum von AWS

Lustigerweise verfügt Amazon über einen Geschäftszweig, der noch profitabler ist als das Kerngeschäft Versand: Amazon Web Services ist schnell der Anbieter für skalierbares Cloud-Computing geworden, kann geschätzt 31 % des weltweiten Cloud-Infrastruktur besetzten. AWS hat eine riesige Marktchance – so riesig, dass man bei Amazon mittlerweile davon ausgeht, dass der Service irgendwann einmal so groß und bedeutend wie das Kerngeschäft Online-Handel werden kann. In dem Belang macht die Sparte große Fortschritte, die Umsätze sind im Q3 55 % gegenüber dem Vorjahr auf 3,2 Milliarden Dollar gestiegen. AWS ist höchst profitabel, hat eine operative Gewinnmarge von über 26 %. Noch besser: Das Potenzial wurde gerade einmal angerissen und sollte in der Lage sein, Amazons Gewinnwachstum und Umsätze noch in den kommenden Jahren in die Höhe zu treiben.

7. Innovation um jeden Preis

Die meisten Unternehmen können nur davon träumen, solche Wachstumstreiber wie AWS und den Online-Handel wie bei Amazon zu haben. Und selbst dann will CEO Jeff Bezos, dass Amazon sich nicht zurücklehnt – im Gegenteil. Der Fokus auf Innovation bei Amazon hat das Unternehmen in eine Lage gebracht, in der man schon mehrere Branchen stark durchgerüttelt hat, darunter Lebensmittel, Smarte Anlagen für Zuhause sowie die gesamte Logistikkette.

Indem man in diese Sphären und Branchen vorgeschritten ist, hat man den Zielmarkt gleich um Milliarden Dollar erweitert. Amazon hat immer und immer wieder gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist, wenn sie sich für einen Markt entscheiden. Wenn Amazon weiter expandiert, sollte es in der Lage sein, weiter seinen Anlegern neues Wachstum und Einnahmen zuzuführen.

Kanadas Antwort auf Amazon.com!

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Google und Amazon.

Dieser Artikel von Joe Tenebruso erschien am 4.1.2017 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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