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Royal Dutch Shell ist innerhalb einer Woche um rund 10 % gestiegen! Wie geht es weiter mit dem Dividendenliebling?

Foto: The Motley Fool

Die lange geschundene Ölbranche erlebt derzeit einen kleinen Frühling und das mitten im Winter! So kommt es auch, dass der durchaus beliebte Dividendenaristokrat Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) zuletzt einiges an Boden wieder gut machen konnte, im Zeitraum vom 29.11. bis zum 07.12.2016 stieg der Wert in der Spitze gar um rund 10 %!

Auch du als interessierter Anleger wirst mit Sicherheit mitbekommen haben, dass der Grund für diesen Kurssprung steigende Ölpreise gewesen sind. Diese wiederum resultieren aus der Einigung der OPEC, die im wesentlichen zur Folge hat, dass die Fördermenge der Mitgliedsstaaten gekürzt wird.

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Die Nachricht selbst ist inzwischen längst ein alter Schuh, ich weiß. Wenn du jedoch wissen willst, wie weit die Reise für Royal Dutch Shell noch gehen kann und welche Faktoren hierbei wichtig sein könnten, lade ich dich hiermit ein, meinen Gedanken zu folgen.

Was bedeutet das alles für Royal Dutch Shell?

Schon seit einiger Zeit munkelt man in der Ölbranche, dass Royal Dutch Shell erst ab einem Ölpreis von 50 US-Dollar je Barrel kostendeckend produzieren kann. Entsprechend erfreut dürfen Anleger sein, dass mit derzeit 53,32 US-Dollar je Barrel (07.12.2016) diese magische Hürde geknackt wurde! Hoorray!!

Da der Ölpreis diese magische Schwelle sogar übertrifft, ist es dem Unternehmen nun also vermutlich möglich, mehr als kostendeckend zu arbeiten und unterm Strich sogar Gewinne zu realisieren. Das wiederum ist auch bitter nötig. Denn schließlich warten sämtliche Investoren vierteljährlich auf ihre Quartalsdividende, die derzeit 0,47 US-Dollar je Aktie beträgt.

Dass diese unantastbar ist hat die Konzernleitung selbst in den tiefsten Krisenzeiten stets betont, zumal die „iconic dividend“ seit 1945 gezahlt wird. Entsprechend froh dürfte also auch die Konzernleitung angesichts der momentanen Ölpreise sein, die den Erhalt der iconic dividend zumindest wieder realistischer erscheinen lassen. Ich denke, auch hier wird man das ein oder andere Hoorray! in den Büroräumen gehört haben.

Doch wie sind die weiteren Aussichten?

Wenn du mich fragst, dürfte die OPEC-Einigung allerdings nur begrenzt Grund zum Jubeln für die Aktionäre von Royal Dutch Shell bieten. Folgende Faktoren dürfen nämlich auch bei all der Party-Stimmung nicht außer Acht gelassen werden:

  1. Aufgrund der langen Öl-Niedrigpreisphase bedingt durch das lange vorherrschende Überangebot sind vielerorts die Öllagerbestände prall gefüllt. Knappheit dürfte also wohl kaum ein Preistreiber der nächsten Wochen werden.
  2. Es gibt nach wie vor Länder, die nicht der OPEC angehören, beispielsweise Russland. Auch wenn dieses sich bereit erklärt hat, unterstützend ebenfalls die Ölförderung zu reduzieren, sollte man sich darauf nicht allzu sehr verlassen. Ich denke, wenn du regelmäßig die Tagespresse liest, wirst auch du merken, dass Russland nicht gerade das zuverlässigste Land ist.
  3. Weitere Gefahr geht von den OPEC Staaten selbst aus. Diese könnten sich ebenfalls nicht an die Vereinbarung halten. Auch das war in den letzten Jahren keine Seltenheit.
  4. In den USA könnten außerdem Fracking-Unternehmen wieder aktiv werden. Diese hatten sich zuletzt vermehrt von ihren Bemühungen distanziert (oder gingen pleite), da sich die Förderung zu den niedrigen Preisen nicht gelohnt hat. Bei nun steigenden Preisen besteht jedoch wieder die Möglichkeit, dass derartige Unternehmen den Markt mit ihrem Öl fluten.

…Hoorray…?!

Fazit

Wie du siehst, gibt es trotz der OPEC-Einigung eine ganze Reihe an Faktoren, die die Partystimmung schnell wieder trüben könnten. Es ist daher gut möglich, dass der Preisanstieg beim Öl begrenzt ist.

Da auch die Gewinne von Royal Dutch Shell vom Ölpreis abhängig sind, sehe ich auch hier nur begrenzt Luft nach oben. Sicher, es ist gut, dass die Marke von 50 Dollar je Barrel zeitweilig geknackt ist, das dürfte auch Shell wieder etwas Sicherheit bringen. Gerade auch in Anbetracht der üppigen Dividende. Aber die Gefahr ist langfristig leider noch nicht gebannt, Rückschläge können immer noch möglich sein.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell (B-Aktien). The Motley Fool besitzt keine der genannten Aktien.

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