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Diese 3 Tech-Aktien haben €5.000 in über eine Million verwandelt

Foto: Pixabay, Markgraf-Ave

Möchte man an der Börse investieren, scheinen 5.000 Euro zunächst nicht all zu viel zu sein. Wenn man jedoch 5.000 Euro in die richtige Aktie steckt, kann sich diese Investition innerhalb einiger Jahrzehnte zu einer siebenstelligen Summe entwickeln. Blicken wir doch etwas genauer auf drei der namenhaftesten Beispiele aus der Tech-Branche, die genau das vollbracht haben: Apple (WKN:865985), Microsoft (WKN:870747) und Cisco (WKN:878841).

Apple

Apple ging 1980 mit einem Ausgabepreis je Aktie von 22 US-Dollar an die Börse. Mit 5.000 US-Dollar (den Euro gab es damals noch nicht) hätte man 12.712 Aktien, die heute in etwa 1,3 Mio. US-Dollar wert wären, kaufen können. Außerdem würde man sich heute über eine jährliche Dividende von 29.000 US-Dollar freuen.

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Apples frühen Jahre, in denen das Unternehmens größtenteils vom Umsatz des Apple II und Mac abhängig war, waren keine leichte Zeit. Nach einem Disput mit dem Vorstand verließ Mitgründer Steve Jobs 1985 sein eigenes Unternehmen. Daraufhin wurde Apple von Microsoft und IBM, deren Marktanteile rasant zulegten, geradezu zerschmettert.

Erst, als der dann ältere und weisere Steve Jobs sich im Jahre 1997 Apple wieder anschloss, kehrte das Unternehmen zu erfolgreichen Wachstumszahlen zurück. Mit einem grunderneuerten Fokus auf elegantes Design und der sogenannten „End-to-End-Control“, wodurch eine Kompatibilität mit anderen Geräten ausgeschlossen wurde, brachte Apple unter dem alten und neuen CEO Produkte wie den iMac, den iPod, das iPhone und das iPad auf den Markt. All diese Produkte entwickelten sich zu Verkaufsschlagern, die ihre jeweiligen Branchen auf den Kopf stellten. Zwischen 1997 und 2011 – den Jahren in den Jobs zurücktrat und verstarb – stieg Apples jährliches Umsatz von 7,1 Mrd. auf 108 Mrd. US-Dollar. Im jüngst abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 erreichte Apple einen Umsatz von 215,6 Mrd. US-Dollar.

Microsoft

Die Microsoft-Aktie wurde erstmals im Jahre 1986 für 21 US-Dollar das Papier öffentlich gehandelt. Mit 5.000 US-Dollar hätte man damals 238 Aktien kaufen können. 9 Aktiensplits später hättest du heute 34.272 Aktien im Wert von 1,99 Mio. US-Dollar. Außerdem würden die Aktien jährlich eine Dividende in Höhe von über 53.000 US-Dollar abwerfen.

In den 1980er und 1990er Jahren beruhte Microsofts Kerngeschäft darauf, benutzerfreundliche Betriebssysteme für IBM-kompatible Rechner zu entwickeln. In einem sehr fragmentierten Hardware-Markt stieg Microsofts Windows schnell zum meist verbreiteten Betriebssystem auf und legte eine solide Grundlage für zukünftige Produkte wie Office und Internet Explorer. Zwischen 1997 und 2007, dem Jahr, in dem das erste iPhone auf den Markt kam, stieg Microsofts jährlicher Umsatz von 8,7 Mrd. auf 51,1 Mrd. US-Dollar.

Jedoch hat Microsoft den entscheidenden technologischen Wandel hin zu mobilen Geräten verschlafen. In diesem Sektor schlug sich das von Bill Gates gegründete Unternehmen im Vergleich zu Apple und Google nur jämmerlich. Die Fragmentierung des Windows- und Office-Marktes, die aufgrund von Nutzern entstand, die ihre für „gut genug“ empfundene Software nicht upgraden wollten, führte zu einem stagnierenden Umsatzwachstum. Auch heute kämpft das Unternehmen immer noch mit schleppenden Wachstumswerten. Aber Microsofts aggressive Fokusverlagerung auf mobile und cloudbasierte Lösungen mit dem Windows Store, Azure, Cortana und Bing hilft dem Unternehmen, allmählich wieder in die Spur zu finden.

Quelle: Microsoft

Quelle: Microsoft

Cisco

Cisco ging im Jahr 1990 an die Börse. Bei einem Ausgabepreis von 18 US-Dollar das Papier hättest du mit 5.000 US-Dollar 277 Aktien kaufen können. Nach 9 Aktiensplits hättest du heute 79.776 Aktien im Wert von fast 2,5 Mio. US-Dollar. Jährlich würde die Aktie eine Dividende von 83.000 US-Dollar abwerfen.

Der Dot-Com-Boom verhalf der Cisco-Aktie, im März 2000 auf 79 US-Dollar zu klettern. Investoren waren von der Idee, dass die Router- und Switch-Systeme des Netzwerktechnologie-Unternehmens die ganze Welt vernetzen könnten, scheinbar so begeistert, dass Ciscos Kurs-Gewinn-Verhältnis Ende 2000 auf einen Wert von über 200 anstieg.

Dieses KGV war allerdings für Cisco, das seinen Jahresüberschuss im Jahr 2000 nur um 35 % steigern konnte, untragbar. Im darauffolgenden Jahr rutschte die Aktie auf 12 US-Dollar ab. Seitdem hat sich Cisco zu einem reifen Unternehmen entwickelt, deren Aktie Investoren eher aufgrund ihrer Rendite und nicht aufgrund der Hoffnungen auf ein explosionsartiges Wachstum halten. Da die Kerngeschäfte mit Router- und Switch-Systemen immer umkämpfter werden, hat Cisco seinen Fokus in den vergangenen Jahren auf schneller wachsende Segmente wie Lösungen im Bereich von Cybersecurity, Videokonferenzen und „Business Collobration“ gelegt.

Was Investoren im Hinterkopf behalten sollten

Vergangene Performance ist kein Garant für zukünftige Renditen. Dennoch zeigen die Erfolgsgeschichten von Apple, Microsoft und Cisco, dass Geduld sich richtig auszahlen kann. Hättest du die Aktien dieser Unternehmen nach Verdopplung oder Verdreifachung ihrer Kurse verkauft, würdest du nicht in den Genuss der massiven Gewinne kommen, mit denen die Unternehmen ihre Investoren in den kommenden Jahrzehnten belohnt haben. Deshalb ist es ratsam, niemals das Potenzial einer scheinbar kleinen Investition zu unterschätzen, da sich auch 5.000 Euro – wie du nun weißt – zu einem siebenstelligen Betrag entwickeln können.

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The Motley Fool empfiehlt und hält Apple. The Motley Fool hält Aktien von Microsoft und folgende Optionen: Long Januar 2018 $90 Calls auf Apple und Short Januar 2018 $95 Calls auf Apple. 

Dieser Artikel wurde von Leo Sun auf Englisch verfasst und am 12.11.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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