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XINGs Rekordquartal: Die allerwichtigste Frage für Anleger

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Das internetbasierte Karrierenetzwerk XING (WKN: XNG888) hat sehr gute Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt.

Sein anhaltendes starkes Wachstum zeigt das Zukunftspotential der Branche. Noch wichtiger ist, dass XING versucht sich unentbehrlich zu machen. So könnte es die drohende Konkurrenz von LinkedIn erfolgreich abwehren.

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XING überzeugt mit beeindruckendem Wachstum

Das sind Zahlen wie man sie fast nur von Internetunternehmen und E-Commerce kennt. XING hat im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seinen Umsatz um 24 % steigern können, von 30,5 auf 37,8 Millionen Euro. Das Ganze wurde außerdem mit hervorragender Profitabilität kombiniert.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag bei 12,9 Millionen Euro und konnte im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres um 38 % gesteigert werden. Damit hat XING eine Marge in Höhe von 34 % erreicht, stolze 3 Prozentpunkte höher als im Vorjahreszeitraum.

Am wichtigsten bleibt nach wie vor, dass sogenannte B2C-Geschäft (Business to Consumer), also Dienstleistungen für Verbraucher. Es macht über die Hälfte der Umsätze aus. Allerdings konnte der Bereich B2B (Business to Business) zuletzt mehr als doppelt so schnell wachsen.

XING wird von immer mehr Unternehmen geschätzt, um mit seinen Dienstleistungen nach geeigneten Mitarbeitern zu suchen. Die gute Situation auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland macht sich bemerkbar. Hier profitieren sie davon, dass XING den Heimatmarkt gut kennt und das Karrierenetzwerk mit den meisten Mitgliedern im deutschsprachigen Raum ist. Anleger müssen sich aber dringend fragen, ob das genug ist, um die Konkurrenz von LinkedIn abzuwehren.

Anleger müssen in Zukunft genau eine Frage beantworten

Also ist die wichtigste Frage für XING-Aktionäre, ob das bisher führende deutsche Karrierenetzwerk bald von LinkedIn überholt wird. In letzter Zeit konnte LinkedIn zumindest deutlich schneller neue Mitglieder im deutschsprachigen Raum gewinnen als XING. Die neuesten Zahlen haben darauf hingedeutet, dass der Konkurrent aus Amerika XING schon sehr dicht auf den Fersen ist.

Das Problem ist, dass nur LinkedIn international präsent ist und somit als einziges der beiden Netzwerke seinen Nutzern eine internationale Plattform bietet. Gerade Nachwuchstalente dürften darauf nicht verzichten wollen. Seine Kontakte aus dem Auslandspraktikum will man eben auch mit nach Deutschland nehmen und das geht nur mit LinkedIn. Hier spielt der grundlegende Trend LinkedIn laufend neue Mitglieder in die Hände.

XING hat noch eine Chance sich gegen LinkedIn zu behaupten

Mit anderen Worten: Die Uhr tickt. Allerdings hat XING noch eine Chance, sich ziemlich unentbehrlich für seine Nutzer und Kunden zu machen. Im letzten Quartal konnte man sogar einen Rekord an neuen Mitgliedern verbuchen, es war das bisher beste dritte Quartal.

XING muss jetzt auf seiner Stärke aufbauen und Kunden und Nutzer noch stärker an sich binden. Bisher hat es schon intelligente Wege gefunden, seine Dienstleistungen immer attraktiver zu gestalten. Wer keine Kontakte durch einen Wechsel zu LinkedIn verlieren will, könnte sich als überraschend treu herausstellen.

Eigentlich dürfte der Markt für internetbasierte Karrierenetzwerke keinen Platz für zwei Wettbewerber haben, aber XING gibt bisher sein Bestes das zu ändern.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt Aktien von LinkedIn.

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