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Was du vor dem Quartalsbericht von Berkshire Hathaway wissen solltest

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Seit mehr als 50 Jahren sammelt Warren Buffett Unternehmen und inzwischen hat er alles von Kfz-Versicherungen über Eisenbahnen und Batterien. Die einzelnen Segmente von Berkshire Hathaway (WKN:A1W2YK) zeigen eine sehr unterschiedliche Performance, in einigen Quartalen geht es mit einigen nach oben und in anderen geht es mit anderen nach unten. Es folgt ein Blick auf den folgenden Quartalsbericht für Q3.

Das Signal vom Rauschen unterscheiden

Das Aktienportfolio von Berkshire Hathaway hat im dritten Quartal jede Menge Aufmerksamkeit erhalten. Der Anteil an Wells Fargo war hierbei besonders interessant, da das Unternehmen vor kurzem einen Skandal erleiden musste und das hat auch Berksihre, das 10 % der Bank besitzt, ins Rampenlicht gerückt.

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Buffett hat bisher keinen Kommentar dazu abgegeben, er sagte aber, er würde das nach der Präsidentschaftswahl machen. Was aber aus Wells Fargo wird, hat nur wenig Bedeutung im großen Bild von Berkshires Investmentportfolio. Wells Fargo hat das Quartal genau da beendet, wo es angefangen hat und hat weniger als 5 % seines Wertes nach Dividenden in Q3 verloren.

Um das einmal in Kontext zu setzen, Wells Fargo, wovon wir jede Menge gehört haben, ist eine der größten Positionen von Berkshire Hathaway genau wie Coca-Cola, aber von Coca-Cola haben wir nur sehr wenig gehört. Andere große Positionen sind Kraft Heinz, IBM und American Express. Diese Unternehmen haben die Performance des Problemunternehmens mehr als ausgeglichen.

Das operative Geschäft – es geht auf und ab

Die herstellenden Betriebe im Portfolio von Berkshire sollten durch die Inklusion von Precision Castparts und Duracell bei den Quartalsergebnissen gut abschneiden, immerhin war dieses Segment die größte Position bei den operativen Gewinnen vor Steuern in der ersten Jahreshälfte.

Wir sollten nicht vergessen, dass Precision Castparts und Duracell offiziell Ende Januar und erst im Februar 2016 zum Portfolio hinzu kamen. Daher sehen die Gewinne in dieser Sparte besonders beeindruckend aus, wenn man sie mit den Ergebnissen von 2015 vergleicht. Ohne diese beiden Übernahmen wären die Umsätze um 1 % und die Vorsteuergewinne um 4 % in den ersten sechs Monaten 2016 zurückgegangen.

Der zweitgrößte Faktor bei den Vorsteuergewinnen war BNSF und auch dieses Unternehmen hat im letzten Quartal nur wenig von den aktuellen Trends in der Industrie mitbekommen. Die geringen Preise für Kohle, Öl und Gas vermindern die Nachfrage Transportmöglichkeiten auch per Schiene. In den ersten sechs Monaten 2016 fielen die Gewinne von BNSF um 22 % verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Grund dafür sind die niedrigen Rohstoffpreise und die geringere Zahl der Sendungen. Andere öffentlich gehandelte Konkurrenten haben schon Verluste im Jahresvergleich bei den Gewinnen für Q3 gemeldet.

Im Bereich Industrie möchten die Investoren die höheren Preise von GEICO sehen. Nach erhöhten Verlusten aufgrund von größerer Fluktuation und stärkeren Verlusten im Jahr 2015 erhöhte GEICO seine Beiträge, um mit den erwarteten Verlusten besser zurechtzukommen. Berkshire gab schon einen Vorgeschmack auf das dritte Quartal und wies darauf hin, dass das Wachstum beim Neukundengeschäft von GEICO sich im Juni und Juli verbessert habe. Das ist ein Hinweis, dass Q3 größere Gewinne bei den neu vergebenen Policen markieren könnte. Das könnte auch erste Schätzungen bezüglich der Verluste der Versicherungen durch Hurrikan Matthew geben, der nur 8 Tage nach dem Ende des Quartals eine Schneise der Verwüstung durch die USA gezogen hatte.

Die wichtigsten Segmente von Berkshire

Das könnte etwas sein, dass Berkshire noch gar nicht besitzt … Noch nicht. Berkshire beendete das zweite Quartal mit fast 73 Milliarden US-Dollar in liquiden Mitteln. Wenn wir davon die 20 Milliarden abziehen, die Buffet gerne auf der hohen Kante hat, um seinen Versicherungen unter die Arme zu greifen, dann hätte Berkshire das dritte Quartal mit 53 Milliarden US-Dollar in der Kriegskasse begonnen. Das ist genug um eine oder viele große Übernahmen zu tätigen.

Gestützt durch die konsistenten Gewinne der Kernunternehmen von Berkshire hat Buffet eine scheinbar unendliche Kapitalversorgung für große Übernahmeziele. Jeder Hinweis, wie Berkshire plant, dieses Geld einzusetzen, ist vielleicht so wichtig wie die Zahlen von vielen der Unternehmen, die Berkshire bereits besitzt.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Berkshire Hathaway (B shares) und Wells Fargo. The Motley Fool empfiehlt American Express und Coca-Cola.

Dieser Artikel wurde von Jordan Wathen auf Englisch verfasst und wurde am 02.11.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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