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Novo Nordisk: Der endgültige Fall eines geachteten Defensiv-Stars?

Foto: Pixabay

Eieieieiei. Was ist nur bei Novo Nordisk (WKN: A1XA8R) los? Wenn man sich den Chart des dänischen Pharmariesen vom Oktober 2016 so anschaut, könnte man vermuten, das Unternehmen hätte am 28.10.2016 seine Zahlungsunfähigkeit oder etwas derartiges bekanntgegeben. Denn in der Spitze verlor das Unternehmen an dem Tag schnell 20 %.

Doch eigentlich hat das Unternehmen lediglich seine Quartalszahlen für das abgelaufene dritte Quartal 2016 vorgelegt, sowie einen pessimistischeren Ausblick geliefert.

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Betrachten wir mal, wieso diese Zahlen für den beeindruckenden Kursrutsch ausschlaggebend waren und ob sie den endgültigen Fall des einst so defensiv gehandelten Unternehmens besiegeln.

Der erneute Schreckensbericht

Der Konzern reduzierte abermals seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Für den Umsatz in lokalen Währungen wird nun lediglich ein Wachstum von 5 bis 6 % erwartet, das Wachstum beim operativen Gewinn soll lediglich noch 5 bis 7 % betragen.

Die im letzten Quartalsbericht bereits revidierte Prognose sah noch um einen Prozentpunkt höhere Höchstwerte bei den jeweiligen Wachstumsprognosen vor.

Langfristig geht das Unternehmen ebenfalls davon aus, dass eine operative Wachstumsrate von 5 % realistisch erscheine. Auch das stellt einen Erwartungsdämpfer dar, da ursprünglich optimistischere langfristige Prognosen genannt worden sind.

Begründet werden diese reduzierten Prognosen ebenfalls wieder mit dem schwächelnden US-Markt, in dem derzeit Preisdruck und Konkurrenz durch Generika, also preiswertere Kopien, herrsche.

Wirklich ärgerlich hierbei ist, dass das Unternehmen nicht bereits vor längerer Zeit, bspw. beim letzten Quartalsbericht, die Erwartungen gedämpft hat. Ich denke, das hätte viel des aktuellen Ärgers erspart.

Insgesamt also: Frust. Zumindest kurzzeitig in Anbetracht der Zahlen und des Ausblicks.

Wie sind die Zahlen langfristig zu beurteilen?

Auch wenn ich selbst zugegebenermaßen deutlich mehr von den Zahlen erwartet habe, beziehungsweise einfach weniger Schlechtes und letztlich auf eine Bestätigung der letzten Prognose gehofft habe, bleibe ich langfristig optimistisch für Novo Nordisk.

Denn bei all dem Ärger darf nach wie vor nicht ausgeblendet werden, dass das Unternehmen zumindest weiter im Begriff ist zu wachsen, wenngleich das Wachstum sich erheblich verlangsamt hat.

Für die Nachhaltigkeit des wirklich sehr langfristigen Trends sorgen weiterhin der vornehmlich ungesunde moderne Lebensstil, der die Anzahl der Diabeteserkrankungen weiter in die Höhe treiben sollte. Darauf habe ich bereits hier verwiesen.

Dieser traurige Gesundheitstrend sollte die Weichen für weiteres Wachstum in der Insulinversorgung bedeuten, in der Novo Nordisk eine marktführende Position hat.

Daher nehme ich die Zahlen derzeit einfach zu Kenntnis, ärger mich kurzweilig und bleibe optimistisch und hoffnungsvoll, dass Novo Nordisk auch wieder Quartale und Jahre aufweisen wird, in denen sie positiv überraschen und ihre Investoren begeistern werden.

Das Ende als Sicherheitsliebling

In einem Aspekt findet man bei Novo Nordisk allerdings wirklich einen Endpunkt: Denn ich bezweifle, dass das Unternehmen weiterhin als interessante Investition für sicherheitsfanatische Investoren gelten wird. Denn immerhin hat die Aktie seit ihrem jüngsten Hoch vom 01.08.2016 bei 51,40 Euro bislang gute 40 % verloren (aktueller Vergleichskurs: ca. 32,00 Euro).

Ich denke, damit ist definitiv auch der letzte zittrige Investor von Bord gegangen. Wenn nicht sogar bereits einige, die etwas mehr Volatilität ertragen.

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Vincent besitzt Aktien von Novo Nordisk. The Motley Fool empfiehlt Novo Nordisk.

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