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BASF: Eine Überraschung zwischen wenig Unerwartetem

Foto: Pixabay

BASF (WKN: BASF11) hat erst kürzlich seine Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal veröffentlicht. In Anbetracht der im Vorfeld veröffentlichten vorläufigen Zahlen bietet der offizielle Bericht allerdings wenig Unerwartetes. Die Eckdaten sind hier ersichtlich.

Ebenfalls habe ich dort bereits genannt, was an möglicherweise interessanten Aspekten bei den vorläufigen Zahlen noch offen geblieben ist. Hauptsächlich beschränkte sich dies auf die Entwicklung des zuletzt in Mitleidenschaft geratenen Segments Oil & Gas.

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Lass uns im Folgenden betrachten, wie sich dieses Segment im dritten Quartal entwickelt hat, wie sich weitere interessante Segmente geschlagen haben und was für mich im Bericht die im Titel angekündigte Überraschung gewesen ist.

Das Oil & Gas Segment

Auch im dritten Quartal konnte das kriselnde Segment Oil & Gas nicht überraschen. Der Umsatz sank um 83 % im Vergleich zum Vorjahr auf lediglich 618 Mio. Euro. Gleichzeitig sank das Ergebnis der Betriebstätigkeit hier um 72 %, oder anders ausgedrückt, von 643 Mio. Euro im dritten Quartal 2015 auf 178 Mio. Euro im nun abgelaufenen Quartal.

Grund hierfür ist natürlich der nach wie vor niedrige Ölpreis. Interessant ist in diesem Zuge, dass dieser durchschnittlich bei 46 US-Dollar je Barrel gelegen hat. Sollten die derzeitigen Notierungen von über 50 US-Dollar je Barrel noch eine Zeit lang so hoch bleiben, könnte dies im nächsten Quartal zu erfreulicheren Werten führen.

Die weiteren Segmente

 Segment Umsatz in Mio. Euro (Vorjahr) Ergebnis der Betriebstätigkeit in Mio. Euro (Vorjahr)
 Performance Products  3771 (3899)  458 (315)
 Functional Materials & Solutions  4660 (4517)  492 (366)
 Agricultural Solutions  1049 (1077)  93 (6)

Ebenfalls im Vorfeld habe ich darauf verwiesen, dass BASF laut den vorläufigen Zahlen in den in der Tabelle genannten Segmenten im Vergleich zum Vorjahr besser abgeschnitten hätte. Wenn man allein die Ergebnisse der Betriebstätigkeit betrachtet, kann dem auch vollumfänglich zugestimmt werden.

Auf Umsatzsicht fällt allerdings auf, dass diese Bereiche weitestgehend stagnierten. Performance Products und Agricultural Solutions fielen sogar um moderate 3 Prozentpunkte. Dies muss zunächst nichts Besorgniserregendes sein, zumal die Quartalszahlen ja lediglich eine kurze Periode abbilden. Dennoch, auch in Anbetracht der Hervorhebung dieser Segmente seitens BASF, sollte die Umsatzentwicklung künftig im Auge behalten werden, um die Wachstumsaussichten der Segmente weiter beurteilen zu können.

Das Überraschende für mich

Überrascht hat mich, dass BASF in dem aktuellen Quartalsbericht bereits auf das Unglück in Ludwigshafen eingegangen ist und sich zutraut, Einschätzungen diesbezüglich abzugeben.

So sagt das Unternehmen hierzu, dass man davon ausgehe, dass die Einschränkungen in Logistik und Versorgung das Ergebnis des Geschäftsjahres 2016 belasten würden. Dies führe allerdings nicht zu einer Änderung des Ausblicks für 2016. Es gäbe auch generell keine Ereignisse mit einer wesentlichen Auswirkung auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der BASF Gruppe.

Gleichzeitig schränkte das Unternehmen die eigenen Aussagen ein, indem es sagte, dass in Anbetracht des derzeitigen volatilen und herausfordernden Umfeldes, sowie in Anbetracht der Ereignisse in Ludwigshafen ihre Gesamtprognose für 2016 ein anspruchsvolles Ziel sei. Details zur Gesamtprognose findest du in dem Artikel, auf den ich eingangs bereits verwiesen habe.

Es bleibt also spannend, wie sich das Unglück letztlich auswirken wird, wobei ich ausdrücklich noch einmal betonen möchte, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen hinter der menschlichen Tragödie zurückstehen sollten.

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