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Drei unschätzbar wichtige Lektionen von einem Frührentner

Foto: Pixabay

Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit, mit meinem alten Freund Jim zu Mittag zu essen.

Abgesehen davon dass er klug und witzig ist und zusätzlich noch zehn Jahre jünger aussieht als seine 47 Jahre hat Jim noch etwas Anderes, was ihn sehr interessant macht. Vor ein paar Jahren, kurz nach seinem 45. Geburtstag, entschied er sich, seinen Beruf an den Nagel zu hängen und in den Ruhestand zu gehen.

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Abgesehen davon gibt es an Jim eigentlich nichts wirklich Besonderes. Er lebt in einem durchschnittlichen Haus, er ist verheiratet und hat zwei Töchter. Er war auch nie auf dem College und ist stattdessen Elektriker geworden. Er hat niemals besonders viel Geld verdient oder hat Aktienoptionen bekommen, noch hat er die Lotterie gewonnen. Er hat nicht einmal sein eigenes Unternehmen eröffnet und sich stattdessen dazu entschlossen sein ganzes Leben lang für jemand anderes zu arbeiten.

Und trotzdem konnte Jim nach nur 25 Jahren Arbeit mit über einer Million in flüssigen Vermögenswerten in Ruhestand gehen.

Wie hat Jim das gemacht? War nicht so schwer wie du vielleicht glauben magst.

Sparsamkeit

Jims Frau sagt immer wieder, dass er so geizig wäre. Wenn es also einen Weg gibt, um Geld zu sparen, dann hat Jim herausgefunden wie.

Die Geschichte über seine Sparsamkeit, die mir am besten gefällt, war die, als er sein eigenes Waschmittel herstellen wollte. Jim war damals schon klug genug, um nur ein Viertel der empfohlenen Dosis zu benutzen, wenn er seine Klamotten wusch. Aber das war noch nicht genug für ihn. Er dachte, er könnte pro Jahr noch einmal gut 20 oder 25 Dollar sparen.

Ok, ich werde nicht lügen. Auch ich habe mich über Jim lustig gemacht.

Jim hat aber kein Problem damit, Geld für die Dinge auszugeben, die ihm wichtig sind. Wenn ihm etwas aber nicht wichtig ist, dann spart er gnadenlos – wie schon angemerkt, stellt er auch sein eigenes Waschmittel her. Das ist die Art von Sparsamkeit, die ich an ihm bewundere.

Sparen, sparen, sparen

Einer der Gründe, warum Jim in einer Kleinstadt in Alberta in Kanada wohnt, waren die geringen Lebenshaltungskosten. Er konnte sich damit ein vernünftiges Haus in den frühen Neunzigern für 90.000 CAD kaufen, was nur etwa das Doppelte seines Einkommens betrug. Dann zahlte er das Haus aggressiv ab. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Zinsen damals bei knapp 8% lagen. Dann investierte er jede Menge an der Börse und konzentrierte sich auf Dividendenaktien und Investmentfonds, die zu der Zeit sehr populär waren. Selbst damals hatte Jim schon verstanden, wie die Gebühren der Fonds seinen Wohlstand  aufgefressen hätten.

Jims Familie konnte so aggressiv sparen, weil er die Entscheidung früh genug getroffen hatte, sein ganzes Gehalt zu sparen und vom Gehalt seiner Frau zu leben. Er sagte sich immer, wenn er nicht genug Geld hatte, dass er einfach etwas Geld aus seinen Ersparnissen nehmen könnte. Manchmal kam es dazu, aber unterm Strich machte er es fast nie.

Kluges Investieren

Jim interessierte sich nicht so sehr dafür, die gerade angesagten Aktien zu kaufen. Er kaufte lieber die, die sich schon bewährt hatten.

Eine seiner ersten Investitionen war Bank of Nova Scotia (WKN:850388). Selbst in den Neunzigern hatte Jim schon genug von den Bankgebühren und er wusste, dass es leicht war Geld zu verdienen, wenn man es mit 4% sich lieh und zu 8% jemand anderen einen Kredit gab.

Das Bankgeschäft ist heute ein bisschen anders, aber nicht all zu sehr. Die Bank of Nova Scotia hat inzwischen international expandiert und die Zinsen sind gefallen. Abteilungen wie Vermögensverwaltung und Kapitalmärkte sind jetzt immer wichtiger für den Gewinn einer Bank. Inklusive der reinvestierten Dividenden konnte Jim seine Investition in den letzten zwanzig Jahren durchschnittlich um 14,7% pro Jahr erhöhen.

Anders gesprochen, eine Investition von 10.000 CAD im Jahr 1996 wäre heute 157.315 CAD wert.

Jim hat auch Shaw Communications (WKN:905979) gekauft, als das Unternehmen seinen lokalen Kabelanbieter aufgekauft hatte. Er mochte die Preissetzungsmacht des Unternehmens, die vorhersehbaren Umsätze und die Kundentreue. Daher kam er zu dem Entschluss, dass das Geschäft mit Kabelfernsehen ein Gutes war.

In den letzten zwanzig Jahren haben sich sein Investitionen ausgezahlt. Die Aktie von Shaw ist um mehr als 16,7% pro Jahr gestiegen (inklusive reinvestierter Dividenden). Das ist schon genug, um aus einer Investition von 10.000 CAD im Jahr 1996 220.314 CAD heute zu machen.

Unterm Strich

Jim vergleicht seinen Weg zu Frührente mit einem Marathon. Am Anfang des Rennens scheinen 26 Meilen noch sehr schwierig. Wenn man sich aber die 26 Meilen als 26 separate Meilen ansieht, dann ist es nicht mehr so schwer, eine Meile auf einmal zu laufen. Diese Einstellung zusammen mit seiner Sparrate, seiner Sparsamkeit und seinen klugen Investitionen bringen ihn in eine beneidenswerte Position.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von  Nelson Smith  auf Englisch verfasst und wurde am 18.10.2016 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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