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Was du über Music Unlimited von Amazon wissen musst

Foto: Amazon

Der E-commerce-Riese Amazon.com (WKN:906866) hat einen neues Musikstreaming-Dienst mit dem Namen Amazon Music Unlimited eingeführt, der Millionen von Songs on demand anbietet. Und hier ist alles was du wissen musst.

Diesmal ist alles anders

Dieser neue Dienst ist anders als Prime Music, das schon 2014 gestartet wurde. Prime Music wurde als zusätzlicher Dienst für Prime-Mitglieder geschaffen und und Amazon verlangt dafür auch keine extra Kosten. Der Dienst war auch etwas kleiner, denn es wurde nur eine relativ begrenzte Anzahl von Songs wie auch bestimmte Playlists angeboten. Der ursprüngliche Prime-Music-Katalog beinhaltete etwa eine Million Songs. Diese Zahl ist inzwischen auf etwa zwei Millionen angestiegen.

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Amazon Music Unlimited ist eher vergleichbar mit Spotify oder Apple (WKN:865985) Music im Bezug auf die Größe des Katalogs und konzentriert sich mehr auf die on demand-Auswahl im Vergleich zu den eben erwähnten Playlists.

BILDQUELLE: AMAZON

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Prime-Mitglieder bekommen Rabatt

Dieses Mal ist Amazon Music Unlimited aber nicht in der Prime-Mitgliedschaft beinhaltet. Amazon bietet aber erwartungsgemäß einen Rabatt für seine Prime-Mitglieder und hofft so, mehr Leute von seinem neuen Dienst überzeugen zu können. Prime-Mitglieder zahlen 8 US-Dollar pro Monat (oder 79 US-Dollar pro Jahr), während Nichtmitglieder 10 US-Dollar pro Monat zahlen.

10 US-Dollar ist der gängige Preis für die meisten größeren Streamingdienste im Bereich Musik. Amazon plant auch Ende des Jahres ein Angebot für die ganze Familie für 15 US-Dollar pro Monat einzuführen, was Zugang für bis zu 6 Familienmitglieder bieten soll. Es ist noch nicht klar, ob es verschiedene Preise für Prime-Mitglieder und Nicht-Prime-Mitglieder geben wird.

Es gibt auch die Option Echo

Wenn wir den großen Erfolg von Amazon Echo bedenken, dann ist es sinnvoll für das Unternehmen auch eine kleinere Version von Music Unlimited dafür anzubieten. Die Kunden können für ultragünstige 4 US-Dollar pro Monat vollen Zugang zu diesem Dienst mit einem einzigen Echo, dem Echo Dot oder Amazon Tap bekommen.

Amazon hofft, Alexa und die Echo-Lautsprecher als Alleinstellungsmerkmale für sich nutzen zu können, da die meisten Konkurrenten bisher noch keine Lautsprecher mit virtuellen Assistenten haben. Alphabet hat gerade Google Home vorgestellt, aber dieses Gerät wird erst im November auf den Markt kommen. Inzwischen wurde auch gemeldet, dass Apple an einer eigenen Version davon arbeiten würde.

Amazon hat nicht angegeben, wie groß der Katalog ist

Das Unternehmen gibt an, der Katalog würde „Dutzende Millionen von Songs“ beinhalten. Das legt nahe, dass es mindestens 20 Millionen Songs sein sollten, aber Apple und Spotify führen in ihren Katalogen jeweils über 30 Millionen Songs. Es ist möglich, dass Amazon dieselben Lizenzverträge wie die Konkurrenten geschlossen hat, es ist aber auch möglich, dass der Katalog diesmal kleiner ist, da Amazon keine genauen Details genannt hat.

Ein kleinerer Katalog könnte nicht wettbewerbsfähig sein, wenn wir bedenken, dass die Preise relativ gleich sind (zumindest für die Nicht-Prime-Mitglieder).

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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.
Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A und C), Amazon und Apple. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2018 $90 Calls auf Apple, Short Januar 2018 $95 Calls auf Apple.

Dieser Artikel wurde von Evan Niu, CFA auf Englisch verfasst und wurde am 12.10.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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