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Wie man sein Budget effektiv plant

Foto: Pixabay, Taken

Sein Budget aufzustellen, ist nicht einfach. Für viele Leute bedeutet das, nur das auszugeben, was sie sich bis zur nächsten Gehaltsüberweisung leisten können. Das könnte bedeuten, dass alle Rechnungen bezahlt sind, dass der Kredit bedient wird und dass eine Überziehung des Girokontos vermieden wird, aber in Wahrheit leben viele Leute von einem Monat zum nächsten und das ist keine optimale Art und Weise, wie man sein Budget langfristig planen sollte.

Pension

Ein wichtiger Grund dafür ist der Ruhestand. Das ist etwas, das hoffentlich alle von uns an einem bestimmten Punkt in unserem Leben haben werden. Daher müssen wir auch dafür planen. Natürlich wird uns die Regierung vielleicht ein bisschen unter die Arme greifen, aber für viele Leute sieht die Realität anders aus. Diese Leute müssen einen Teil ihrer Einkünfte sparen, damit sie das dann (viel) später ausgeben können.

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Es ist natürlich klar, dass je mehr man spart, desto eher wird man in den Ruhestand gehen können. In diesem Sinne ist es offensichtlich, so viel wie möglich zu sparen. Für viele Leute ist die Versuchung, alles was man jeden Monat übrig hat auszugeben, einfach zu groß. Hier können monatliche Überweisungen in den persönlichen Rentenfonds eine große Hilfe sein. Wenn man dieses Geld schon mal vom Konto abschöpft, bevor es überhaupt am Ende des Monats übrig ist, könnte das schon ein vernünftiger erster Schritt auf dem Weg zu einem effektiven Budget sein.

Ausgeben oder sparen?

Laut vielen Finanzberatern ist eine Sparrate von 10 bis 15 % der Einkünfte pro Monat ein vernünftiger Startpunkt. Das sollte es einem ermöglichen, alle Rechnungen zu zahlen, trotzdem aber noch etwas auf der hohen Kante zu haben, das man für den Urlaub oder für das persönliche Vergnügen ausgeben kann.

Obwohl 10 bis 15 % einem noch nicht viel erscheinen mögen, über einen langen Zeitraum könnte das jedoch sehr viel Geld sein. Das liegt daran, dass die weltweiten Börsen generell langfristig eine Jahresrendite von 7 % erwirtschaften. Kapital, das also heute investiert wird, wird im Laufe eines 45-jährigen Arbeitslebens auf das 21fache anwachsen. Das sollte bei deinem Rentenfonds helfen, könnte aber auch etwas passives Einkommen generieren, womit man die Rechnungen bezahlen und vernünftig leben kann.

Passives Einkommen

Natürlich kommt der Großteil des Einkommens der meisten Leute von ihrem Vollzeitjob. Trotzdem wird passives Einkommen oft unterschätzt. Nehmen wir einfach mal an, die Jahresrendite von einer Investition in Aktien wäre 7 % und wenn man dann 15 % der Einkünfte an der Börse investiert, dann könnte man sein Einkommen pro Jahr um 1 % erhöhen.

Auch das mag einem noch nicht viel erscheinen, aber 1 % an zusätzlicher Rendite wird sich im Laufe der Jahre derart erhöhen, dass sich das am Ende hochsummiert. Darüber hinaus wird sich dein passives Einkommen im Laufe vieler Jahre erhöhen, da du ja jedes Jahr weiterhin in diesen Fonds einzahlst. Das könnte bedeuten, dass deine Abhängigkeit von Vollzeitarbeit irgendwann immer geringer wird und du mehr von deinem passiven Einkommen leben kannst.

Ein Blick in die Zukunft

Sein Budget zu planen, bedeutet in seiner einfachsten Form, dass man einfach Einkommen und Ausgaben gegeneinander abwägen muss. Sparen und investieren ist aber genauso wichtig wie die Balance zwischen Einkommen und Ausgaben. Das mag kurzfristig dein Leben nicht ändern, aber indem du dir über einen längeren Zeitraum passives Einkommen aufbaust, wird sich deine finanzielle Zukunft dramatisch verbessern.

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Dieser Artikel wurde von Peter Stephens auf Englisch verfasst und wurde am 04.10.2016 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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