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BlackBerry will mit den Smartphones aufhören: Sollte man jetzt kaufen?

Quelle: BlackBerry

Viele von uns bei Motley Fool haben den Tag herbeigesehnt, an dem BlackBerry (WKN:A1W2YK) endlich das Ende der Hardware-Sparte verkünden würde und sich stattdessen auf Software und Sicherheit konzentrieren würde. Das Unternehmen verkündete am Mittwoch, es würde keine eigenen Geräte mehr herstellen wollen. CEO John Chen sagte in einem Interview: „Der Smartphone-Markt ist am oberen Ende gesättigt.“

Das bedeutet aber nicht, dass BlackBerry sich komplett aus dem Smartphone-Geschäft zurückziehen wird. Stattdessen hat das Unternehmen ein Joint Venture mit dem Namen „BB Merah Putih” mit PT Tiphone, einem Partnerunternehmen von Telkomsel, dem größten Mobilfunkanbieter in Indonesien gestartet. BlackBerry wird seine Software diesem Joint Venture lizensieren, das dann für die Herstellung der Smartphones verantwortlich sein wird. So muss BlackBerry nicht mehr in Hardware investieren.

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Das sind gute Nachrichten, denn offen gestanden, konnte BlackBerry nicht mehr mithalten. Zwischen Apple und Samsung schaffen es die meisten anderen Unternehmen schon nicht hochwertige Geräte herzustellen, die die nötigen Margen bieten. Daher wurden die Umsatzschätzungen immer wieder verpasst und CEO John Chen versprach das Ende der Sparte wenn die Hardware nicht profitabel wäre. Dieses Versprechen hat er gehalten.

Zum Glück für die Investoren hat BlackBerry noch viel mehr zu bieten. Erstens wäre da die Software zu nennen, die wir weiter oben schon angesprochen hatten. Das Unternehmen hat schon Milliarden in Forschung und Entwicklung gesteckt, daher sollte man jetzt die Patente nehmen und Lizenzen an potenzielle Partner vergeben. Ein Analyst glaubt, dass BlackBerry über 400 Millionen US-Dollar pro Jahr allein damit verdienen könnte. Die Investition ist ja schon gemacht worden, daher fließt jetzt nur noch Geld zurück in die Bank.

Ein weiterer Vorteil der Software-Sparte ist, dass sich die Umsätze von 156 Millionen US-Dollar im Jahresvergleich mehr als verdoppelt haben. Verglichen mit dem letzten Quartal waren die Umsätze trotzdem etwas niedriger. Was mir an diesen Einnahmen aber gefällt, ist, dass sie wiederkehrend sind. Je mehr wiederkehrende Einnahmen erzeugt werden können, desto vorhersehbarer das Geschäftsmodell und desto mehr kann man intelligent investieren.

Ein dritter Vorteil ist der Bereich Cybersicherheit. Wie wir schon in der amerikanischen Präsidentschaftswahldebatte gehört haben, ist Cyberkriminalität ein reales Problem. 2015 betrugen die globalen Kosten für Cyberverbrechen 400 Milliarden US-Dollar. BlackBerry hat vor einiger Zeit Encription gekauft, ein britisches Unternehmen im Bereich Cybersicherheit. Damit ist BB in einer soliden Position, um vom Wachstum in diesem Bereich zu profitieren. Die Analysten erwarten, dass in den nächsten Jahren in diesem Bereich 23 Milliarden US-Dollar umgesetzt werden.

Schließlich investiert das Unternehmen jede Menge in das Internet der Dinge (IoT). Das QNX-Betriebssystem ist für hohe Sicherheitsansprüche gebaut und sollte jetzt mehr Ressourcen bekommen, da BlackBerry mit den Geräten kein Geld mehr verbrennt. Wenn das IoT so groß wird wie viele vorhersagen, dann sollte BlackBerry auch ein entsprechendes Stück vom Kuchen bekommen.

Alles in allem sind das großartige Nachrichten für BlackBerry und seine Investoren. Obwohl viele es gerne gesehen hätten, wenn die Hardware ein Erfolg geworden wäre, war die Sache doch beängstigend einfach: Der Smartphone-Krieg ist verloren. Manchmal ist ein strategischer Rückzug besser als ein Massaker.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple. David Gardner besitzt Aktien von Apple. The Motley Fool besitzt die folgenden Optionen: Long Januar 2018 $90 Calls auf Apple, Short Januar 2018 $95 Calls auf Apple.

Dieser Artikel wurde von Jacob Donnelly auf Englisch verfasst und wurde am 28.09.2016 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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