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3 Gründe, warum diese Aufzugbauer dein Depot bereichern

Eine der wichtigsten Fähigkeiten eines erfolgreichen Unternehmens (und damit eines steigenden Aktienkurses) ist die, seinen Umsatz kontinuierlich zu steigern. Neben einem fähigen Management, Know-how und einer gesunden Bilanz ist ein wachsender Markt eine wichtige Voraussetzung für eine stetige Umsatzsteigerung.

Ich denke, dass Aufzugbauer in einem Markt tätigt sind, der solche Umsatzsteigerungen in den nächsten Jahren ermöglichen wird. Zwei Unternehmen, die davon profitieren und dein Portfolio damit bereichern könnten, sind ThyssenKrupp (WKN:750000) und Schindler (WKN:A0JJWH).

Die Umsatzentwicklung der letzten 5 Jahre

Bevor wir aber in die Zukunft schauen, lass uns noch einen kurzen Blick auf die Umsatzentwicklung der vergangenen fünf Jahre werfen. Die war nämlich sowohl bei ThyssenKrupp Elevator Technology, das ist die Sparte für Aufzüge und Rolltreppen, als auch bei Schindler, einem reinem Hersteller von Aufzügen und Rolltreppen, sehr erfreulich.

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Quellen: Unternehmensangaben, Umsätze in Schweizer Franken (Schindler) und Euro (ThyssenKrupp)

Beide Unternehmen konnten ihre Umsätze seit 2011 Jahr für Jahr steigern. Und ich glaube, der Trend könnte sich aufgrund der folgenden 3 Gründe in den nächsten Jahren fortsetzen.

Grund 1: Die Urbanisierung

Der vielleicht wichtigste Antreiber für steigende Umsätze in der Aufzugbranche ist die Urbanisierung. Darunter versteht man die Ausbreitung der städtischen Lebensform. Während im Jahr 2015 nur gut 50 % der weltweiten Bevölkerung in Städten lebten, erwartet die UN, dass es im Jahr 2050 bereits zwei Drittel sein werden.

Wenn immer mehr Menschen auf begrenztem Raum zusammenleben, erscheint es nur logisch, dass zukünftige Gebäude immer höher werden. Und hohe Gebäude brauchen nun mal Aufzüge. Davon werden die führenden Aufzugbauer der Welt profitieren, darunter ThyssenKrupp und Schindler.

Grund 2: Der demografische Wandel

Durch die Urbanisierung leben also immer mehr Menschen auf engem Raum in Städten zusammen. Gleichzeitig werden diese Menschen immer älter. Diese Entwicklung bezeichnet man als demografischen Wandel. So prognostiziert die UN, dass es im Jahr 2050 weltweit erstmals mehr über 60-Jährige als unter 15-Jährige geben wird.

Nicht alle Senioren werden in den für sie beschwerdefrei zu erreichenden Erdgeschoss-Wohnungen leben können. Somit werden auch ein- und zweistöckige Häuser auf Aufzüge angewiesen sein, da sie sonst nur schwer zu verkaufen oder zu vermieten sind. Auch der demografische Wandel sollte der Aufzugbranche also weiteres Wachstum bescheren.

Grund 3: Das Wartungs- und Ersatzteilgeschäft

Ein weiterer Grund, warum ich glaube, dass das Geschäft mit Aufzügen auch zukünftig florieren wird, sind steigende Einnahmen aus dem Wartungs- und Ersatzteilgeschäft. Denn je mehr neue Aufzüge installiert werden, desto mehr Folgeaufträge werden Schindler und Co. für Wartung und Ersatzteile in den darauffolgenden Jahren erhalten.

Und wie das bereits erwähnte Umsatzwachstum der vergangenen fünf Jahre zeigt: Es werden immer mehr neue Aufzüge in Betrieb genommen. Dem Wartungsgeschäft dürfte das ebenfalls Rückenwind geben. Zwar können auch herstellerunabhängige Firmen die Instandhaltung von Aufzügen übernehmen. Es gibt aber einige Dinge, die der Hersteller besser kann.

So werden beispielsweise die Servicetechniker bei ThyssenKrupp ständig geschult, um auf dem aktuellsten Stand zu bleiben, was eine schnelle und effiziente Lösungsfindung sicherstellt. Schindler hat über 11.000 Ersatzteile dauerhaft auf Lager, auch das ermöglicht die schnelle Wiederinbetriebnahme einer defekten Anlage. Und zu guter Letzt: Keiner kennt seinen eigenen Aufzug besser als der, der ihn entwickelt, gebaut und installiert hat.

Dass diese Vorteile auch die Kunden überzeugen, belegt der Auftrag von über 650 Aufzuganlagen und Rolltreppen für den Bau des Istanbul Grand Airport. Neben der Lieferung und der Installation übernimmt Schindler auch die Wartung all dieser Anlagen. Ich denke, viele andere Kunden werden es genauso handhaben und die Wartung dem Hersteller überlassen. ThyssenKrupp und Schindler sollte das weiter wachsende Umsätze ermöglichen.

Mein Fazit

Schon in den letzten fünf Jahren ist der Umsatz von ThyssenKrupp Elevator Technology und Schindler stetig gestiegen. Und ich glaube, der Aufzug- und Rolltreppenmarkt wird aufgrund der Urbanisierung, des demografischen Wandels und des mitwachsenden Wartungsgeschäfts noch weiteres Potenzial zur Steigerung bieten.

Allerdings solltest du dir trotz des wahrscheinlichen Marktwachstums die beiden Unternehmen genau anschauen. Denn ein wachsender Markt alleine reicht nicht, um langfristig erfolgreich zu sein.

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Thomas Brantl besitzt keine der genannten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der genannten Aktien.