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3 Unternehmen, die Dividendenanlegern sehr gefallen sollten

Foto: Pixabay, Skitterphoto

Die Industrie für abgepackte Verbrauchsgüter wird generell als ein langweiliger Teil der Wirtschaft gesehen – außer für einen klugen Investor. Die Sparte Haushalts und Pflegeprodukte war in den letzten zehn Jahren besonders stark und hat den Investoren pro Jahr 9,25 % gebracht, während der S&P 500 nur 7,6 % geschafft hat.

Zusätzlich zu den überdurchschnittlichen Renditen gibt es noch einen anderen Grund, solche Unternehmen zu kaufen: Sie zahlen Dividenden. Es folgen drei Unternehmen in diesem Bereich, die höhere Dividenden als der S&P500-Durchschnitt von 2,04 % zahlen.

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Procter & Gamble und die wunderbaren Dividenden

Procter & Gamble (WKN:852062) nimmt eine seltene Stellung unter den Dividendenaristokraten ein. Es dauert zwar 20 Jahre voller aufeinanderfolgender Dividendenerhöhungen, um es auf diese erlauchte Liste zu schaffen, aber P&G hat sie auch in den letzten 60 Jahren jedes Jahr erhöht. Das ist lange genug, um ein dreifacher Dividendenaristokrat zu werden. Das Verbrauchsgüterunternehmen aus Cincinnati zahlt seit 126 aufeinanderfolgenden Jahren eine Dividende, seit der Gründung der Aktiengesellschaft.

In den letzten fünf Jahren hat P&G seine Dividenden jährlich im Durchschnitt um 5 % erhöht, das ist etwa viermal die Inflation im genannten Zeitraum. Die breit gestreute Produktpalette (aktuell 21 Marken mit einem jeweiligen Jahresumsatz von 1 Milliarde US-Dollar oder mehr) stellt sicher, dass die Probleme eines einzelnen Produkte die Dividende nicht gefährden.

Wie bei jedem neuen Unternehmen auf der Liste ist auch P&G nach ein paar Kennzahlen überbewertet. Obwohl das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 24 auf einer Linie mit dem Markt steht, erwarten die Analysten ein Wachstum von 7 % . Auf Grund des Konsens, der nur niedriges Wachstum erwartet, ist das Kurs-Gewinn-Wachstum-Verhältnis von 3,5 relativ hoch. Für Investoren, die Renditen wollen, zeigt die Auszahlungsquote des freien Cashflows von 61 %, dass das Unternehmen kein Problem mit der Dividende hat.

Unilever hat eine niedrigere Auszahlungsquote, aber das Währungsrisiko

Das britische und holländische Unternehmen Unilever PLC (WKN:A0JNE2) ist kleiner als P&G und hat nur 13 Milliarden-Dollar-Marken. In den letzten fünf Jahren hat Unilever aber ein Umsatzwachstum von etwa 4,9 % geschafft. Die Sparte häusliche Pflege hatte 2015 ein gutes Jahr, wobei der Umsatz um fast 6 % gestiegen ist.

Die Aktien von Unilever sind ähnlich wie die von P&G bewertet. Zusätzlich zu ähnlichen Dividendenrenditen und KGVs erwarten die Analysten auch hier, dass der Gewinn in den nächsten fünf Jahren ähnlich wachsen wird (PG 6,8 %, Unilever 7,1 %)

Ein Bereich, wo Unilever aber etwas besser dasteht ist die Auszahlungsquote. Im letzten Steuerjahr erreichten die Ausschüttungen gemessen am freien Cashflow (operatives Einkommen minus Nettokapitalaufwendungen) 57,5 % im Vergleich zu den bereits erwähnten 61 % bei P&G. Hier sollte noch angemerkt werden, dass beide Unternehmen mehr als fähig sind, einem scharfen Abwärtstrend beim operativen Einkommen zu widerstehen.

Eine Sache, die man als Investor aber auch in Betracht ziehen muss, ist das Währungsrisiko bei Unilever. Das Unternehmen gibt seine Dividenden in Euro an und rechnet sie dann in Dollar um, bevor die amerikanischen Investoren bezahlt werden. Der Euro hat sich durch den Brexit im Vergleich zum Dollar abgeschwächt und das langsame Wachstum hat auch seinen Tribut gefordert. Wenn du also in den USA lebst und das Gefühl hast, der Euro wäre im Vergleich zum Dollar zu schwach, dann ist das eine Möglichkeit, mit wenig Risiko auch noch mit den Währungen zu spielen.

Kimberly-Clark und die immer höheren Dividenden

Wenn wir von Dividendenerhöhungen sprechen, dann müssen wir anführen, dass Kimberly Clark (WKN:855178) hier das aggressivste der drei Unternehmen ist. In den letzten fünf Jahren hat das Unternehmen seine Dividende pro Jahr um 6,7 % erhöht, von 2,84 US-Dollar auf 3,68 US-Dollar im Vergleich zur kumulativen jährlichen Erhöhung von 5 % bei P&G.

Selbst mit diesen Dividendenerhöhungen zahlt Kimberly-Clark aktuell eine niedrigere Rendite als P&G und Unilever, wenn wir uns die Auszahlungen der letzten 12 Monate ansehen. Aber das liegt an den beeindruckenden Erhöhungen der letzten fünf Jahre. Im Vergleich zu einer Rendite von 39 % für Unilever und P&G hat Kimberly-Clark 97 % in den letzten fünf Jahren geliefert. Wenn das Unternehmen seine Dividende weiterhin so schnell erhöhen kann, dann könnte es auch die höchste Rendite der drei abwerfen.

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Motley Fool empfiehlt Kimberly-Clark, Procter and Gamble und Unilever.

Dieser Artikel wurde von Jamal Carnette auf Englisch verfasst und wurde am 26.08.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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