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Drei billige Aktien, die du jetzt kaufen kannst: General Motors, Valero Energy und Alliance Resource Partners

Foto: Pixabay, PDPics

Heutzutage muss man schon ein bisschen tiefer graben, um Aktien zu finden, die noch günstig gehandelt werden, aber es gibt sie auf jeden Fall noch. Drei Aktien, die in dieser Disziplin herausstechen, sind General Motors (WKN:A1G9GM), Valero Energy (WKN:908683) und Alliance Resource Partners (WKN:925301). Es folgt eine kurze Besprechung, warum diese Aktien gerade billig sind und warum du sie vielleicht für dein Portfolio in Betracht ziehen möchtest.

Billig, obwohl wir an der Spitze des Zyklus angelangt sind

Wenn man sich die traditionellen Bewertungskennzahlen, wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis ansieht, dann sehen die Aktien von General Motors wie ein Schnäppchen aus. Aktuell wird die Aktie von General Motors nur für das 3,9-fache der Gewinne gehandelt. Immer, wenn Aktien so günstig gehandelt werden, dann tauchen jede Menge Warnhinweise auf, denn es könnte bedeuten, dass schwere Zeiten bevorstehen. Wenn man sich aber die aktuellen Gewinne des Unternehmens ansieht, dann könnte es so aussehen, als würde das Unternehmen einfach nur wie ein gut eingestellter V6-Motor laufen.

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Möchte man aber ein paar negative Seiten an General Motors finden, dann muss man schon lange suchen, denn aktuell sind die Marktbedingungen in Nordamerika sehr positiv. Die günstigen Benzinpreise bedeuten, dass die Kunden eher für einen SUV und einen leichten Truck mehr bezahlen – ein Bereich, in dem GM und sein großer amerikanischer Rivale Ford Motor Company einen Großteil ihrer Vorsteuergewinne erzielen. Mit teureren Fahrzeugen kommen auch höhere Gewinnmargen. Wenn die Benzinpreise deutlich steigen sollten und die Kunden wieder kleinere Fahrzeuge mit niedrigerem Verbrauch kaufen, dann könnte aber ein großer Teil dieser Gewinne sich schnell wieder in Rauch auflösen.

Aber auch, wenn wir dieses Szenario in Betracht ziehen, dann sieht die Aktie immer noch billiger aus. Wenn man sich den Kurs im Verhältnis zum materiellen Buchwert ansieht – eine Bewertungskennzahl, die nicht von den Zyklen in der Industrie beeinflusst wird – dann wird GM sogar nur mit dem 1,34-fachen des materiellen Buchwertes gehandelt. Das ist nicht besonders teuer, wenn man sich den Liquidierungswert des Unternehmens ansieht.

Die Gewinne können natürlich in den entsprechenden Wirtschaftszyklen steigen und fallen, aber der aktuelle Preis und die Dividende von 4,9 % machen diese Aktien auf jeden Fall zu einer Idee, die man sich mal genauer überlegen sollte.

Billiger geht’s nicht

Auf der anderen Seite des Industriezyklusspektrums finden wir die Ölraffineriebetriebe. Die Margen des Raffineriebetriebes – die Preisdifferenz zwischen dem Rohöl und dem raffinierten Produkt – sinkt immer weiter, da die Ölschlappe sich in den U.S.A . auch immer weiter aufbaut und die Preise für Rohöl sich seit dem Tief im Januar etwas erhöht haben. Aber um die Sache noch schlimmer zu machen, mussten die Raffineriebetriebe auch mit den höheren Kosten kämpfen, die ihnen von der amerikanische Umweltbehörde EPA auferlegt wurden. All diese Dinge haben die Aktie von Valero Energy so sehr nach unten gedrückt, dass sie jetzt gerade mit dem 8,4-fachen der Gewinne und dem 1,2-fachen des materiellen Buchwertes gehandelt wird.

Doch genau wie in der Autoindustrie ist auch das Raffineriegeschäft ein zyklisches Geschäft. Wenn sich der Verbrauch erhöht, wie von den ganzen Sprit schluckenden Monstern, die GM gerade verkauft, dann werden die Inventare schnell aufgebraucht und vielleicht führt das auch zu höheren Raffineriepreisen und höheren Raffineriemargen. Es könnte aber noch eine Zeit lang dauern, um an diesen Punkt zu kommen. Doch die Bilanz von Valero ist gut in Form und das Unternehmen generiert immer noch jede Menge freien Cashflow, um die Dividende zu stützen und Aktien zurückzukaufen. Während wir als Investoren also auf die Trendwende im Markt warten, können wir uns auf 4,6 % Dividendenrendite freuen.

Kohle

Ein Markt, der von einem zyklischen zu einem strukturellen Abwärtstrend gegangen ist, ist die Kohleindustrie. Das billige Erdgas hat die Kohle als primäre Energiequelle für die Elektrizitätsgewinnung in den U.S.A. abgelöst. Darüber hinaus haben die niedrigeren Benzinkosten und die niedrigeren Kosten für erneuerbare Energie, wie Solar und Wind, die Kohle unter immensen Druck gesetzt und damit auch die Preise. Das hat dazu geführt, dass drei der vier größten Kohleproduzenten in den U.S.A. inzwischen Insolvenz anwenden mussten.

Das klingt nicht gerade nach einem attraktiven Markt, in den man jetzt investieren könnte, aber Alliance Resource Partners ist immer noch solide und profitabel und ist das auch in den letzten fünf Jahren gewesen, seit es mit der Kohle abwärts geht. Da inzwischen so viele andere Produzenten bankrott gegangen sind, gibt es aber noch viel Luft für Alliance nach oben, um zusätzliche Marktanteile zu gewinnen. Selbst, wenn sich der Markt in den nächsten Jahren noch deutlich nach unten entwickeln würde, dann würde das Fehlen von anderen größeren Produzenten bedeuten, dass Alliance jede Menge Platz für Wachstum hat und seine Investoren weiterhin auszahlen kann.

Diese Investition ist praktisch dasselbe, als wenn man die letzten paar Züge aus einem Zigarrenstummel nimmt, denn irgendwann wird es einfach nichts mehr zu holen geben. In der Zwischenzeit aber wird die Aktie mit dem 1,3-fachen des materiellen Buchwertes gehandelt und verfügt über eine Dividende von sage und schreibe 9,1 %. Alliance ist seit mehreren Jahren das bestgeführte Kohleunternehmen, und wenn es noch jemanden gibt, der Geld im Geschäft mit Kohle machen kann, dann ist es Alliance.

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Motley Fool besitzt und empfiehlt Ford. Motley Fool empfiehlt Alliance Resource Partners und General Motors.

Dieser Artikel wurde von Tyler Crowe auf Englisch verfasst und wurde am 10.08.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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