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Vivint Solar: Wieder auferstanden

Foto: Pixabay, succo

Der Kampf um Kunden in der Heimsolarsparte war 2016 erbittert. Die Nummer 1, SolarCity (WKN:A1J6UM), und die Nummer 2, Vivint Solar (WKN:A12AWB), mussten sich anstrengen, kleinere Wettbewerber auf Abstand zu halten. Kredite konkurrieren mit Leasingverträgen, Effizienz und Energiemanagement werden wichtiger und beide Unternehmen hatten mit Übernahmeangeboten zu kämpfen

Wenn wir alle Faktoren zusammenzählen, dann haben wir eine Branche im Umbruch. Das Unternehmen, welches sich am besten in diesem neuen Terrain zurechtfindet, sollte eine Menge Wert für die Aktionäre schaffen. Und im Moment scheint Vivint Solar auf dem richtigen Weg zu sein.

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Wieder auferstanden

Vivint Solars Umsatzanstieg um 116 % auf 34,9 Millionen US-Dollar und sein Gewinn in Höhe von 12,4 Millionen US-Dollar – wenn man die Einmaleffekte betrachtet, ergab sich ein Verlust je Aktie in Höhe von 0,49 US-Dollar, sind bemerkenswert. Aber wichtiger für Investoren sind die Kosten-, Montage- und Auftragsentwicklung.

Als Vivint Solar zustimmte aus SunEdison im Juli 2015 herausgekauft zu werden, fiel sein Geschäft fast augenblicklich zurück. Hier sind die Montagezahlen je Quartal:

Bild: Vivint Solar.

Bild: Vivint Solar.

Und hier sind die Kosten pro Watt:

Bild: Vivint Solar.

Du kannst erkennen, dass beide im zweiten Quartal 2015 ihren besten Wert erreicht hatten und dann in den kommenden drei Quartalen beständig schlechter wurden. Darum ist die Kehrtwende im zweiten Quartal 2016 so beeindruckend. Das Unternehmen übt wieder sein Kerngeschäft aus und hat die Abspaltung von SunEdison überwunden.

Die Frage, die sich SolarCity-Investoren nun stellen, ist, ob die Nummer 1 bei Heimsolaranlagen dies auch hinkriegt.

Werden Veränderungen bei Heimsolar die großen Montageunternehmen treffen?

Die große Frage, der sich Vivint Solar gegenübersieht ist: Wie wird sich die Heimsolarbranche in den kommenden Jahren wandeln?

Laut GTM Research gewinnen 2016 kleinere, regionale Montageunternehmen Marktanteile von Unternehmen wie Vivint Solar und SolarCity. Sie haben eine günstige Kostenstruktur ohne die nationale Infrastruktur von Vivint Solar und SolarCity. Damit sind sie flink und flexibel.

Ein Bereich, in dem regionale Montagefirmen den Markt anführen, ist, auf Kredite auszuweichen, anstatt Leasingverträge oder Stromkaufverträge, die bei Vivint Solar und SolarCity das Angebot dominieren. Kredite machen es billiger für Kunden, eine Solaranlage zu installieren. Und das in einer Zeit, in der sowohl SolarCity als auch Vivint Solar ihre Preise anheben. Langfristig arbeitet die Entscheidung, die Preise zu erhöhen, gegen die fallenden Montagekosten und lässt beide Unternehmen im Vergleich zu den kleineren Montagfirmen schlecht aussehen, die ihre Kosten senken.

Vivint Solar beginnt, sein Kreditprodukt auf den Markt zu bringen und hofft, dies auf den meisten Märkten bis zum Ende des dritten Quartals eingeführt zu haben. SolarCity bietet seit Anfang des zweiten Quartals ein Kreditprodukt an. Da die beiden Unternehmen nun auf Augenhöhe mit kleineren regionalen Anbietern konkurrieren, solltest du ein Auge auf die Margen- und Montagetrends haben.

Die guten und schlechten Seiten der Heimsolarbranche

Es steht außer Frage, dass sich die Heimsolarbranche wandelt und es ist immer noch unklar, wie diese Veränderungen den großen Montageunternehmen wie Vivint Solar und SolarCity schaden oder helfen. Im Moment senkt Vivint Solar seine Kosten und kann die Montagezahlen konstant halten. Der Schlüssel für die zweite Jahreshälfte ist, dass die Kredit- und Barverkäufe an Fahrt aufnehmen. Dies könnte dem Cashflow nützen und das Unternehmen langfristig stabiler machen. Aber die Konkurrenten holen auf und der Kampf um Kunden in der Heimsolarbranche wird nicht leichter.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von SolarCity.

Dieser Artikel wurde von Travis Hoium auf Englisch verfasst und am 09.08.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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