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Tesla Motors Model 3 ist im Zeitplan, aber der Verlust wird größer

Tesla-Werk in Fremont. Bildquelle: Tesla.

Der Hersteller elektrischer Autos, Tesla Motors (WKN:A1CX3T), legte in seinem Bericht für das zweite Quartal Zahlen vor, die schlechter waren, als von den Analysten erwartet. Aber die Investoren scheinen sich nicht viel daraus zu machen. Die Aktie wurde im nachbörslichen Handel unverändert weitergehandelt. Da Tesla stärker auf zukunftsorientierte Investitionen wie die Gigafactory und das Model 3 setzt, erregen die Chancen auf Wachstum die Aufmerksamkeit der Investoren.

Hier ist ein Überblick über die Finanzergebnisse des letzten Quartals, zusammen mit ein paar wichtigen Punkten aus dem Brief an die Aktionäre.

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Quartalsergebnisse

Tesla machte einen Verlust in Höhe von 293 Millionen US-Dollar bzw. 2,09 US-Dollar je Aktie. Außerhalb der GAAP lag der Verlust bei 150 Millionen US-Dollar bzw. 1,06 US-Dollar je Aktie. Dieser Nicht-GAAP-Verlust war größer als der Verlust in Höhe von 0,57 US-Dollar im Vorquartal und auch höher als der Verlust im gleichen Quartal ein Jahr zuvor, der 0,48 US-Dollar betrug.

Teslas Umsatz lag bei 1,3 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz, bereinigt um Vorauszahlungen in Höhe von 293 Millionen US-Dollar durch indirekte Leasingverträge für seine Fahrzeuge sowie für Fahrzeuge, die mit der Restwertgarantie des Unternehmens verkauft wurden, lag bei 1,6 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Umsatz des Vorjahres lag bei 1,6 Milliarden US-Dollar und im Vorjahresquartal betrug er 1,2 Milliarden US-Dollar.

Im Durchschnitt erwarteten die Analysten, dass Tesla einen Nicht-GAAP-Verlust je Aktie von 0,52 US-Dollar und einen Umsatz von 1,63 Milliarden US-Dollar erzielen würde.

Tesla verkaufte ungefähr 14.400 Fahrzeuge während des Quartals. Diese Zahl wurde bereits ein paar Tage zuvor veröffentlicht, als das Quartal vorbei war. Die Verkaufszahlen erreichten nicht ganz die Erwartungen in Höhe von 17.000 Stück, da die Fertigung des Model X durch Lieferengpässe verlangsamt war. Das Model X machte 4.600 Stück aus. Im Vorquartal waren es noch 2.400 Stück.

Erkenntnisse

Model 3 ist im Plan. Tesla sagte, dass es die Designphase des Model 3 abgeschlossen hat und weiterhin im Zeitplan ist, um das 35.000 US-Dollar teure Fahrzeug im kommenden Jahr auf den Markt zu bringen. Das Model 3-Programm, mit dem Tesla 20 Milliarden US-Dollar pro Jahr einnehmen will, geht nun in die Phase der Werkzeugbereitstellung, Produktionsplanung und Validierung.

„Teile der Model 3-Produktionsausrüstung sind bereits einsatzfähig. Dies umfasst die Kapazität in unseren Stanz- und Lackieranlagen“, erklärte Tesla im Brief an seine Aktionäre. „Gegen Ende des Jahres planen wir den Zusammenbau des Model 3-Korpus und die Montagezentren.“

Die Gigafactory ist im Plan, Akkus mit einer Gesamtkapazität von 35 GWh bis 2018 zu produzieren. Die Montage der Gigafactory, oder einer Akkufabrik, die mehr Akkuzellen herstellen soll als auf der ganzen Welt im Jahre 2013, erfüllt den beschleunigten Plan, um die Produktionskapazität von 35 GWh pro Jahr bis 2018 zu erreichen. Das ist zwei Jahre eher als zu Anfang geplant. Die vorzeitige Fertigstellung wurde kurz nach der Bekanntgabe der höheren Nachfrage nach dem Model 3 verkündet.

Tesla Gigafactory mit Model 3 davor. Foto: The Motley Fool.

Tesla Gigafactory mit Model 3 davor. Foto: The Motley Fool.

Tesla reduzierte den Jahresausblick für die Verkäufe. Nachdem es die Erwartungen bei den Verkaufszahlen im ersten und zweiten Quartal nicht erfüllt hatte, senkte Tesla seinen Jahresausblick für diese Zahl. Tesla sagte, dass es in der zweiten Jahreshälfte 50.000 Fahrzeuge verkaufen will. Das würde eine Gesamtmenge von 79.200 Stück ergeben – etwas weniger als die anfängliche Schätzung von 80.000 bis 90.000 Fahrzeugen für 2016.

Bemerkenswert ist jedoch, dass 50.000 Fahrzeuge in der zweiten Jahreshälfte ein deutlicher Sprung wären von den 29.200 verkauften Fahrzeugen der ersten sechs Monate. Tesla bekräftigte, dass die Nachfrage die Zahl der Schätzung trägt.

Am Anfang von Q2 gab es nur wenige Testfahrzeuge des Model X in den Verkaufsstellen. Es gab auch kein überholtes Model S. Trotz, dass wir das ganze Quartal über, bzw. bis Juni im internationalen Markt, kein überholtes Model S in den Verkaufsstellen hatten, stiegen die Bestellungen des Model S im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mit dem hinzukommenden Model X stiegen die Nettobestellungen um 67 % gegenüber einem Jahr zuvor.

Die Quartalsergebnisse zeigen erneut, wie stark das Unternehmen auf Wachstum ausgerichtet ist. Der kurzfristige Verlust stieg, da Tesla seine Pläne für größere Verkaufszahlen von 50.000 Fahrzeugen 2015 bis zu seinem Ziel 2018 deutlich beschleunigte.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla Motors.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 03.08.2016 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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