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Die Commerzbank hofft vergeblich auf das Privatkundengeschäft

Foto: Commerzbank AG

Die Commerzbank (WKN: CBK100) legt Zahlen für das erste Halbjahr vor und muss erneut von sinkenden Gewinnen berichten. Die Hoffnungen, dass das Privatkundengeschäft eine langfristige Stütze für das deutsche Kreditinstitut sein wird, sind übertrieben.

Die Zahlen erschienen nur einen Tag, nachdem es in einem Stresstest für die Commerzbank schlechte Noten gab. Das ist aber nicht der wichtigste Grund, wieso sich Commerzbank-Aktionäre sorgen müssen.

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Der Gewinn sinkt und sinkt

Wieder einmal muss die Commerzbank von sinkenden Gewinnen berichten. Das Konzernergebnis ist im ersten Halbjahr auf 372 Millionen Euro gefallen. Im Jahr davor wurden im gleichen Zeitraum noch 645 Millionen Euro erwirtschaftet. Kein Wunder, dass sich die Aktie deshalb in den letzten 12 Monaten halbiert hat.

Die Führung der Commerzbank muss nun ihre überzogenen Gewinneinschätzungen massiv stutzen. Noch vor nicht allzu langer Zeit war die Konzernführung so optimistisch gestimmt, dass sie sogar einen Milliardengewinn in Aussicht gestellt hatte. Dieses Ziel ist jetzt außer Reichweite.

Mit mehrfachem Hinweis auf das schwierige Umfeld scheint überhaupt niemand mehr zu wissen, welche Gewinne die Commerzbank in naher Zukunft erwirtschaften kann. Anleger sollten sich nicht von detaillierten Hinweisen auf vermeintlich verbesserte Risikokennzahlen verwirren lassen. Was am Ende zählt sind die Gewinne.

Das starke Privatkundengeschäft kann den Trend des Großkonzerns nicht stoppen

Die Hoffnungen der Commerzbank liegen auf dem Privatkundengeschäft. Das ist verständlich, denn hier kann derzeit solides Wachstum verbucht werden.

Immerhin konnte das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13 % gesteigert werden. Im ersten Halbjahr 2016 wurde ein operatives Ergebnis in Höhe von 371 Millionen Euro erwirtschaftet. Allein im zweiten Quartal wurden 62.000 zusätzliche Kunden gewonnen und seit 2013 ist die Zahl der Kunden um fast eine Million angewachsen.

Die Strategie im Privatkundengeschäft scheint also aufzugehen. Allerdings gibt es keinen Grund zu glauben, dass diese Entwicklung ausreicht, um die Commerzbank zurück auf einen langfristigen Erfolgskurs zu führen. Der Konkurrenzdruck kann in Zukunft nur noch schlimmer werden, da Banken zunehmend verzweifelt versuchen Umsätze zu generieren.

Wenn dann auch noch langfristig schlanke Tech-Unternehmen Großkonzernen wie der Commerzbank Konkurrenz machen, könnte Wachstum im Privatkundengeschäft fast unmöglich sein und vermutlich dürfte es ebenso schwierig sein, die eigenen Gewinnmargen zu schützen. Commerzbank-Aktionäre sollten sich dringend fragen, welche Geschäftsbereiche in Zukunft überhaupt noch attraktive Gewinne abwerfen können.

Das mangelnde Gewinnpotential macht die Aktie unattraktiv

Anleger, die der Commerzbank-Aktie die Treue halten, haben dahingehend recht, dass das Kreditinstitut auf Grund seiner riesigen Umsätze theoretisch großes Gewinnpotential hat. Nach meiner Ansicht kompensiert dieses Potential aber nicht die vielen Hürden vor denen die Commerzbank steht.

Die zukünftigen Gewinne der Commerzbank sind so unsicher wie seit Langem nicht mehr und ich würde Anlegern die Commerzbank-Aktie auch zu aktuellen Preisen nicht empfehlen.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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