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Barrick Gold: Ist die Rally auch nachhaltig?

Foto: Pixabay, stevebidmed

Barrick Gold (WKN:870450) ist 2016 schon um 180 % gestiegen. Daher wollen wir uns die aktuelle Situation genauer ansehen, um herauszufinden, ob noch mehr Gewinne für das weltgrößte Goldminenunternehmen möglich sind.

Treiber für den Goldpreis

Dieses Jahr hat Gold eine starke Rally aufgrund der geringeren Erwartungen von höheren Zinsen in den USA gefeiert.

Was ist da passiert?

2016 glaubten die meisten Experten, dass die Federal Reserve die Zinsen viermal im Jahr erhöhen würde. Das waren schlechte Nachrichten für den Goldpreis, denn höhere Zinsen bedeuten, dass der Dollarkurs steigt.

Da Gold in Dollar bewertet wird, macht ein starker Dollar Gold teurer für alle, die andere Währungen besitzen. Höhere Zinsen in den USA erhöhen auch die Opportunitätskosten von Gold, das bekanntlich keine Zinsen zahlt.

Die Erwartungen änderten sich aber sehr schnell zu Anfang des Jahres als die schwachen Daten aus den USA und die Angst vor einer Schuldenblase in China die Fed wieder aufhorchen ließ. Daher sank der Dollarkurs und Gold begann durch die Decke zu gehen. Im Frühling erwarteten die meisten Analysten noch zwei Zinserhöhungen und nicht mehr vier.

Der Brexit machte die Lage dann noch einmal etwas unsicherer, obwohl der Markt sich sehr schnell wieder davon erholte und Gold stieg daher auch wieder etwas weiter.

Die aktuellen Nachrichten haben Gold dann weiter steigen lassen.

Nach weiteren schwachen Wirtschaftsdaten aus den USA rechnen die Experten jetzt nur noch mit einer Zinserhöhung bis Ende des Jahres. Manche sagen, dass die Fed damit sogar bis 2017 warten wird.

Wie wir alle wissen, kann sich die Stimmung im Markt sehr schnell ändern, aber der kurzfristige Ausblick scheint bei Gold bullisch zu sein.

Die Trendwende bei Barrick

Barrick befindet sich mitten in einem massiven Turnaround. Das Unternehmen hat es geschafft, seinen riesigen Schuldenberg von 13 Milliarden US-Dollar im letzten Jahr um 3 Milliarden zu senken und ist auf einem guten Weg, um dieses Jahr noch einmal 2 Milliarden abzubauen.

Barrick hat dieses Jahr schon 968 Millionen US-Dollar Schulden zurückgezahlt.

Das Management ist darauf konzentriert, die Kosten zu senken. Die nachhaltigen Gesamtkosten lagen in Q2 bei 782 US-Dollar pro Unze bei einer Produktion von 1,34 Millionen Unzen. Das Unternehmen erwartet jetzt 5 bis 5,5 Millionen Unzen in diesem Jahr zu produzieren. Die Kosten sollen dabei zwischen 750 und 790 US-Dollar pro Unze liegen. Damit ist Barrick der günstigste Produzent unter den großen Minen.

Barrick generierte auch einen freien Cashflow von 274 Millionen US-Dollar in Q2. Das war das fünfte aufeinanderfolgende Quartal mit positivem Cashflow.

Aber hier gibt es noch viel zu tun. Barrick macht Fortschritte bei seinem Schuldenreduktionsplan und generiert solide finanzielle Ergebnisse.

Geht die Rally weiter?

Die Experten sagen jetzt, dass Gold bis zum Jahresende wieder über 1.400 US-Dollar pro Unze steigen könnte. Die Mutigen sprechen sogar von 1.500 US-Dollar. Wenn das der Fall ist, dann sollte die Aktie auch noch weiter steigen.

Wenn wir uns den starken bisherigen Anstieg ansehen, dann muss man ein Goldbulle sein, um eine der Minen jetzt zu kaufen. Wenn du dazu gehörst, dann ist Barrick eine gute Wahl.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Andrew Walker auf Englisch verfasst und wurde am 02.08.2016 auf Fool.ca veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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